Vanille-Rhabarber-Picknickkuchen im Glas

20 Mai

Rhabarberzeit wooohooo! Wäre das Wetter noch ein klitzekleines bisschen schöner, könnte ich mir direkt eines der frisch gebackenen Vanille-Rhabarber-Küchlein im Glas schnappen, auf die Karlshöhe pilgern, mich ins Gras setzen und glückselig loslöffeln. Ist es aber nicht. Also schnappe ich mir eines und setze mich zumindest für 10 Minuten mit einer Decke auf den Balkon und genieße ihn dort bei einem Tässchen Tee während ich friere und mir den Sonnenschein und die Wärme sehnlichst herbei wünsche.

Vielleicht wird es ja doch noch schöner? Und wir können ein kleines Picknick mit Freunden machen und zum Dessert diese handlichen Küchlein mitbringen? Ich gebe die Hoffnung nicht auf!

Vorab noch ein paar Rhabarber-Impressionen gefällig? Das ist so ein schöner, fotogener Zeitgenosse, der auch noch still hält, wenn´s drauf ankommt:

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Rezept für 5-6 Twist-off-Gläser:

250g weiche Butter

500g Rhabarber

2 EL Speisestärke

Mark einer Vanilleschote

200g Zucker

4 Eier (Größe M/L)

250g Mehl

1 Pck. Backpulver

125ml Buttermilch

100g Mandelstifte oder gehobelte Mandeln

Funktioniert so:

1. Die Gläser wie hier beschrieben vorbereiten. Bitte darauf achten, dass die Gläser ungefähr dasselbe Fassungsvermögen haben, sonst ist ein Kuchen fertig und der andere möglicherweise nicht und das wäre nicht so der Knaller.

2. Den Ofen auf 180 Grad (Umluft 160 Grad) vorheizen. Währenddessen den Rhabarber putzen und sorgfältig entfädeln. Anschließend in kleine Stücke schneiden und mit der Speisestärke vermengen. Das Vanillemark zusammen mit Butter und Zucker mit dem Mixer einige Minuten cremig rühren. Die Eier einzeln dazu geben und jeweils gut unterarbeiten. Mehl und Backpulver mischen und abwechselnd mit der Buttermilch zum Teig geben.

3. Nun die Mandeln und Rhabarberstücke mithilfe eines Rührlöffels unter den Teig heben. Die Teigmasse in eure vorbereiteten Gläser füllen, so dass sie höchstens zu 2/3 gefüllt sind. Sonst bekommt ihr nachher den Deckel möglicherweise nicht mehr drauf. Die Gläser auf der unteren Leiste etwa 35-40 Minuten backen. Der Teig hat bei mir noch für ein paar Muffins gereicht, diese habe ich nach 30 Minuten aus dem Ofen geholt. Stäbchenprobe bitte nicht vergessen.

4. Wenn die Kuchen fertig sind, noch heiß aus dem Ofen holen und sofort gut verschließen. Oder direkt vernaschen, das ist sowieso das beste! <3

Tipp: Wer mag kann gerne auch noch einen Zuckerguss oben drauf geben und das Glas dann erst verschließen. Das ist gar kein Problem. Die Kuchen halten sich gut verschlossen zwei Wochen in den Gläsern.

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Das Rezept habe ich bei Essen & Trinken entdeckt, es ist einfach zu machen und ein paar leere Marmeladengläser habe zumindest ich immer herumfahren. Er ist ein ideales Mitbringsel zu einem Tag im Park (wenn, ja wenn das liebe Wetter denn endlich mal mitspielt) mit den Liebsten, zum Grillen oder auch als Gastgeschenk. Oder aber als kleine Belohnung für sich selbst.

Ich hatte eben Überraschungsbesuch von meiner Mutti und konnte gleich ein paar der süßen Rhabarber-Vanille-Muffins anbieten, da hat sich die Backaktion ja schonmal doppelt ausgezahlt! Ich bin verliebt in diese kleinen Dinger, sehen die nicht total süß aus? Die gibt es nächstes Mal bestimmt auch als nur Muffin-Version, vielleicht noch mit einem kleinen Häubchen obendrauf. Mal sehen wieviele es dann werden.

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Ich wünsche euch noch einen tollen Pfingstmontags-Ausklang und hoffe ihr hattet ein ebenso wundervolles Wochenende! Bis bald und liebste Rhabarber-Grüße,

Eure Sonja

Unser München-Trip – Teil II

8 Mai

Wie versprochen geht es nun endlich weiter mit Karens und meinem München-Chaos-Trip! Nach dem ersten großen Stop bei American Heritage machten wir uns über ungeplante Umwege “direkt” auf den Weg zu White Rabbit’s Room.

Was haben es uns die Öffentlichen in München aber auch schwer gemacht… Wir sind natürlich direkt mal in die falsche Richtung bis zur Endstation gefahren. Ich möchte an dieser Stelle betonen, dass ich in der Regel keinerlei Orientierungsprobleme habe – auch nicht in ausländischen Großstädten – oft als menschliches Navigationsgerät für andere fungiere und dabei NIE mein Smartphone benutze um mich zurechtzufinden. Nun ja, Karens Smartphone hat trotzdem sein Bestes gegeben und ohne das wären wir wohl gänzlich orientierungslos umhergeirrt. Ihr macht es einem aber auch schwer, liebe Münchner Öffis. Halleluja, hatten wir ein Tagesticket. Das zahlt sich wirklich in jedem Fall aus.

Also dann, das White Rabbit’s Room war dann auch schnell gefunden und wir direkt begeistert! Große Mädchen-Liebe! Aber da sind wir nicht die ersten. Das wundert mich auch null komma gar nicht, denn dieses helle, freundliche Café mit tollem, buntem, kleinem Shop springt einen förmlich an mit seiner guten Laune und den neonpinken Blickfängern. Und all den lecker aussehenden Dingen in der Vitrine, und der tollen Einrichtung, und… Hier wollten wir länger verweilen und hier wollten wir nach dem Pie auch “was gescheites” essen: Pasta Pesto. Ich glaube, wir waren dermaßen überfordert, dass wir uns dem Tagesessen sang- und klanglos gefügt haben. Während eine Bedienung etwas seltsam war, war die andere dafür umso netter. Wir durften uns sogar fototechnisch etwas austoben und heraus kamen dabei folgende Impressionen:

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Gefällt euch das White Rabbit’s Room auch so gut? Auf den Fotos sieht das Café total leer aus, war es aber nicht. Das liegt daran, dass ich generell nicht gerne Menschen auf meinen Bildern habe und darauf achte auch möglichst keine drauf zu haben. Bei Karen mache ich da aber gerne eine Ausnahme. *g* Bei dem Foto oben hatte sie eine schwierige Entscheidung zu treffen: nehme ich die Dose mit oder nehme ich die Dose nicht mit?! Sie hat sie letztendlich dort gelassen und auch ich habe mich lediglich für eine Karte entschieden. Wollte ja nach wie vor nicht so viel tragen..

Nach einer gefühlten Ewigkeit haben wir uns entschieden zu Fuß in die Stadt zu laufen, wir wollten einen Abstecher zu Maelu machen, wo ich uuuunbedingt ein paar Macarons mitnehmen und die tollen Törtchen bestaunen wollte, von denen ich schon viel Gutes gehört und gelesen hatte. Uns fiel laufend auf, dass wir mit den Kameras um den Hals total auffielen und nach wie vor fühlte ich mich mit meiner dicken Strumpfhosen bei den wachsenden Temperaturen priiiima. *haha* Hab ich schon erwähnt, dass es warm war, die Sonne total schien und wir unsere Sonnenbrillen wegen Schlechtwetterwarnung im Auto gelassen haben?

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In der City schlängelten wir uns durch Menschenmassen und kleine Gässchen, machten einen Stopp in einem Schokoladengeschäft mit aufdringlichem Personal (mag ich gar nicht!) und schlängelten uns weiter in Richtung Dallmayr, durch den wir uns ebenso mit Blick in dieses Regal und jene Theke schlängelten. Karen ist dort fündig geworden, mir dürstete einfach nur nach weniger Menschenmasse.

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Aus weniger Menschenmasse wurde allerdings nix und so kamen wir zu Maelu, wo noch mehr Menschenmasse auf uns wartete. Hach, das Schokoladengeschäft war sooo schön leer und man konnte alles genau betrachten.. Das war es auch was mich ein klitzekleines bisschen im Maelu gestört hat, man stand irgendwie immer im Weg und konnte sich all die Köstlichkeiten nicht in Ruhe ansehen. Entspannt ein Törtchen essen war da leider auch nicht drin, schade. So habe ich dann einfach meine 10 Macarons ausgesucht, die hervorragend aussahen und auch lecker waren.

Ein Macaron kostet bei Maelu 1,70 € und ich finde gut, dass sie nicht dermaßen süß sind – wie beim Breuninger hier in Stuggi -, dass die Süße jegliche Aromen abtötet, die man gerne herausschmecken würde. Dennoch glaube ich nicht, dass es die besten Macarons sind, die ich jemals essen werde. Ich glaube einfach da geht noch ein bisschen mehr.

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Eines hiervon hätte ich sehr gerne noch probiert:

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Öhmmmm… habe ich gesagt eines?? Ich meine natürlich ALLE! Wahre Kunstwerke im Miniformat (besonders im oberen Bild), die allesamt vorzüglich ausgesehen haben. Den Geschmack konnte ich nicht testen, aber vielleicht habt ihr schonmal eines davon versucht?

Weiter geht´s, der nächste Programmpunkt war: in der Stadt umherirren. Ich meine, dass die Zeit da auch schon etwas fortgeschritten war und wir auf jeden Fall noch ein Highlight auf dem Plan hatten, wegen dem wir ursprünglich auch nach München kommen wollten. Wohin fliegt die Zeit nur immer, wenn man unterwegs ist?!

Aber finde mal einer die Tram da… Man könnte ja meinen, wenn man ein Schild sieht auf dem ein Pfeil die Treppe runterzeigt und dort das Wörtchen “Tram” geschrieben steht, dass man dort unten auch eben diese Tram findet. Nicht so in München.. Das wäre ja viel zu einfach. Ich habe das System (?) irgendwann verflucht, erst Recht nachdem dann der angekündigte Regen aus Kübeln kam. Irgendwie sind wir dann aber doch noch halbwegs trocken an der endlich richtigen Tram angekommen, die natürlich zu einer anderen Uhrzeit kam als angegeben. Wenigstens kam sie 10 Minuten früher.

Jetzt sollte eigentlich ein feiner kleiner Bericht über Annik Weckers kürzlich eröffnetes kleines Café in Schwabing folgen. Es sind aber ein paar Dinge etwas blöd gelaufen und sie war trotz unserer Ankündigung leider nicht mehr im Laden – zur Info: wir hatten extra gefragt, wann sie da ist – und das Café schloss schneller als die Ladenöffnungszeit im Internet angegeben war. Dadurch mussten wir ganz schnell unseren Kuchen essen und unsere Getränke trinken und konnten es uns auch nicht gemütlich machen. Und deshalb kann ich auch nicht allzu viel dazu sagen außer: meine Tarte war lecker und ich kam mir nicht sehr willkommen vor.

Der letzte Punkt hat unsere Freude ziemlich gedämpft und da es schon so spät war, haben wir uns wieder in Richtung Auto begeben. Immerhin diesen Weg haben wir dann einigermaßen schnell gefunden. Es war trotz unschönem Ende ein supertoller und lustiger Tag mit Karen, den ich jederzeit wiederholen würde! Die liebe Kitty Wu von feed me up before you go-go hat mir soooooo viele tolle Café-, Shop- und Restauranttipps gegeben, dass ich minimum die nächsten 10x locker noch versorgt bin. Vielen, vielen Dank dir nochmals dafür!

Ich hoffe, ihr hattet ein wenig Spaß gedanklich mit uns diesen Ausflug zu machen und habt eventuell sogar ein paar Anregungen bekommen, was ihr beim nächsten München-Besuch ansteuern könntet. Vielleicht kennt ihr diese Läden aber auch schon – würde mich nicht wundern – und seid dort öfter? Wie auch immer es ist, unser nächster Ausflug wird garantiert kommen und ich freue mich jetzt schon darauf!

Und jetzt heißt es für mich erst einmal Koffer packen, denn morgen fliege ich für ein paar Tage nach Barcelona, juhu! <3

Bis bald wieder hier, ganz viele liebe Grüße von

Sonja

Unser München-Trip – Teil I

1 Mai

Was haben Karen und ich uns gefreut, als wir letzten Samstag endlich unseren vor einiger Zeit geplanten, kleinen Tagestrip nach München realisieren konnten. Als Morgenmuffel fiel es mir wahrlich nicht leicht Samstags schon um kurz vor 7 Uhr aufstehen zu müssen… Aber was tut Frau nicht alles für einen produktiven und aktiven Tag?! Wenn ich Karen richtig verstanden habe, stand sie schon um 6 Uhr stramm wie eine Zinnsoldatin zum Abmarsch bereit und war entsetzt, dass ich erst “soooo spät?” aufgestanden bin.

Meine erste Station – Hauptbahnhof:

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Karen hat sich für den Trip tollerweise als Fahrerin angeboten (ganz großes Danke nochmal an dich, Karen!) und das Auto tiptop hergerichtet, von Reifen checken bis über Erste-Hilfe-Set, Putzwahn & Co., so dass ich fast das Gefühl hatte, dass wir nicht nur einen Tag nach München sondern gleich noch zwei Wochen nach Italien fahren. Dagegen hätte ich selbstverständlich nichts einzuwenden gehabt! Als kleines Dankeschön habe ich ihr ein paar Double-Chocolate-Cookies mitgebracht.

So verflogen dann auch zwei Stunden Fahrt in gefühlten 5 Minuten und wir haben es tatsächlich hinbekommen, das klassische zwei-Weibchen-in-einem-Auto-Klischee NICHT zu erfüllen und kein einziges Mal Pipi zu müssen. Was waren wir stolz, das sag ich euch.

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In München angekommen freuten wir uns schon mordsmäßig über das Wetter und den Sonnenschein, wo uns der Wetterbericht doch noch immer ein Gewitter und Monsunregen anzeigte?! Da trau doch mal einer dem Wetterbericht.. Mit meinen dicken Strumpfhosen fühlte ich mich bei den Temperaturen doch gleich wohl. *hüstel* Die Sonnenbrillen ließen wir dann auch direkt im Auto und blinzelten uns vom Westfriedhof zu Fuß direkt zur ersten Anlaufstation: American Heritage.

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Wobei… kurz davor entdeckten wir noch einen hübschen kleinen Laden auf der anderen Straßenseite. Ein Blick ins Schaufenster verriet: hier müssen wir unbedingt hinein! Es gibt Produkte von Rice, Frills & Frosting und allen anderen schönen Mädchenkram, der das Deko- und Bäckerinnenherz höher schlagen lässt. Himmelblau heißt der schmucke kleine Laden und himmelblau war auch die Decke.

Zweite Station – Himmelblau, Nymphenburger Str. 179

IMG_7030IMG_7027IMG_7029Wir hätten am liebsten das gesamte Inventar des Ladens mitgenommen, waren uns bei einer Sache aber sofort einig: dem bunten Schneebesen von Rice. Benutzt nicht auch Enie in ihrer Backsendung so einen? Wenn es bunt ist und gute Laune macht, dann muss ich das Teil auf jeden Fall haben! Ich glaube wir werden nun beim Teig rühren nochmal mehr Spaß haben als ohnehin schon, oder Karen? An den Mini-Muffinförmchen von Frills & Frosting konnte ich – wie sollte es anders sein? – natürlich auch nicht vorbeigehen. Hier meine kleine Ausbeute:

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Jetzt ging es dann aber definitiv zu American Heritage auf die andere Straßenseite, wo wir uns erst einmal ganz genau umgesehen haben. Karen hat schon oft davon geschwärmt und so war ich auch sehr gespannt, was uns dort erwartet. Es gibt alles, was das Herz begehrt von Haushaltsartikeln, bis hin zu Möbeln, typischen Lebensmitteln und auch einigem Grillzubehör über das sich wohl jeder Mann freuen würde. Ich bereue es, nicht ein paar Grillsaucen für meinen Freund mitgenommen zu haben, aber wir hatten schließlich noch einige Stunden vor uns und ein Stopp am Auto war nicht vorgesehen. Das Popcorn zum Selbermachen aus alten Saatensorten hat mich auch brennend interessiert und in dem Trubel habe ich dann auch vergessen es mir zu kaufen, grrrr….

Da Samstags Pie-Tag ist, durften wir uns im hauseigenen kleinen Pie-Café je ein Stückchen gönnen und haben gleich noch einen Kaffee dazu getrunken. Es war mein erster original amerikanischer Pie und ich fand ihn sehr lecker! Vor allem nicht zu süß, genau richtig, da hatte ich zuerst Bedenken. Der wurde allerdings extra für die europäischen Geschmacksknospen angepasst, in Amerika isst man Süßes ja häufig mit sehr viel mehr Zucker drin. Karen hatte einen Key Lime Pie und ich habe den Blueberry Pear Pie genommen, mhhhh schön frisch und fruchtig.

Hier ein paar Impressionen von American Heritage und unseren Leckereien:

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Wie ich schon sagte, alles was das Herz begehrt, oder? Manches ist mir persönlich ein wenig zu kitschig, aber diese Tierkissen, an denen konnte ich nicht vorbeigehen. Die find ich witzig!

Wer auf amerikanische Backzutaten steht, der wird hier ebenfalls fündig. Ein besonderes Auge habe ich stets auf die Inhaltsangaben, egal wo ich bin oder was ich kaufe, ich achte immer darauf, dass keine komischen E-Nummern oder sonstige Substanzen in den Produkten sind, die kein Mensch braucht. Das war noch vor ein paar Jahren anders, aber seitdem ich von meiner Unverträglichkeit weiß, ist mir das sehr wichtig und geht auch nicht anders.

Natürlich hab ich auch bei den Marmeladen und anderen Produkten einen Extra-Blick auf die Zutaten geworfen und muss zugeben, dass ich sehr überrascht war (ich dachte wohl an quietschbunte und quietschkünstliche Supermarkprodukte, ich gebe es ja zu). Ich weiß auch nicht, was ich dachte, ich hatte jedenfalls große Angst vor dem Blick auf die Zutatenliste. *g* Unbegründet, wie sich herausgestellt hat. Es wird viel Wert auf Natürlichkeit gelegt und das finde ich toll!

Hier ist meine Ausbeute von American Heritage:

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Alle Produkte werden extra aus Amerika importiert und man findet sie garantiert nicht an jeder Straßenecke, hat uns Cora von American Heritage erklärt. Sie hat uns auch ein paar tolle Hinweise zu den Produkten gegeben, die ihr auf dem Foto seht. Die Cupcake-Förmchen sind beispielsweise aus besonders dickem und stabilem Papier gemacht, so dass man sie auch ohne Muffinform benutzen kann und die Muffins immernoch eine schöne runde Form bekommen. Ihr kennt ja sicher auch das Problem, dass sie sonst die Form nicht so ganz beibehalten und dann ziemlich unschön aussehen am Ende. Ich bin schon sehr gespannt auf meinen ersten Probelauf mit diesen Förmchen.

Der braune Zucker soll besonders toll sein für Schokoladen-Cookies, Brownies aber auch Pies und kommt generell in fast jedem amerikanischen Rezept vor. Er ist sehr weich und schmeckt karamellig. Ich denke, dass ich mich damit an einem Pecan Pie versuchen werde.

Wie uns Cora erklärt hat, kennt man in Amerika keinen Vanillezucker, dafür kommt in so gut wie jeden Kuchen etwas Vanilleextrakt hinein und dieses von Nielsen-Massey soll besonders gut sein. Ich bin gespannt! Wenn ihr euch generell für Pie-Rezepte interessiert, empfehle ich euch einen Blick auf den Pie-Blog von American Heritage zu werfen. Ich werde mich bald ein wenig intensiver damit beschäftigen, ein paar wichtige und gute Zutaten habe ich ja nun. Optimale Voraussetzungen also.

So und nun überlasse ich euch diesem 1. Teil unseres Münchentrips und haue noch ein lustiges Bild obendrauf. Teil II kommt dann in ein paar Tagen mit ein paar anderen Anlaufstellen unseres leider viel zu schnell vergangenen Ausflugs, aber so bleiben immernoch ausreichend Adressen für die nächsten Male. Vielleicht können wir euch so auch ein paar Anregungen geben, falls ihr es uns mal gleichtun wollt.

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Habt noch einen tollen 1. Mai, lasst es euch gut gehen und dann sehen wir uns hoffentlich bald wieder hier.

Liebe Grüße

Eure Sonja

Zartschmelzendes Schokoladen-Vanille Fudge

28 Apr

Klein, fein und so00 schön zartschmelzend ist dieses Schokoladen-Vanille-Fudge. Und tatsächlich in wenigen Minuten schon gemacht! Nein, kein Witz ist das. Ich war selbst mehr als verblüfft, dass es wirklich dermaßen einfach und schnell ging. War ich doch zuvor sehr skeptisch, ob es überhaupt fest werden würde. Ich habe schon einmal Fudge gemacht und war sehr enttäuscht, als die Masse einfach so überhaupt nicht fest werden wollte, egal wie lange sie im Kühlschrank war. Mit dem Rezept aus der letzten Lecker Bakery hat es nun super geklappt.

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Das dortige Rezept erfordert eine quadratische á 15×15 cm, so eine winzige Form besitze ich aber nicht in meiner “Sammlung”. Deshalb habe ich dafür einfach meine Gugl-Silikonform von Birkmann und ein paar Pralinenförmchen aus Papier genommen. Das Fudge in Gugl-Form schaut wirklich sehr hübsch aus und eignet sich hervorragend als Mitbringsel oder Gastgeschenk. Ihr könnt bei der Form wirklich das nehmen, was ihr da habt, auch Eiswürfel- oder natürlich Pralinenformen aus Silikon. Ganz egal, Hauptsache ihr bekommt die kleinen Kerlchen gut heraus.

Rezept:

200g Zartbitterschokolade (z.B. Herrenschokolade, 60%)

100g Vollmilchschokolade

1 Dose gezuckerte Kondensmilch á 400g (z.b. Milchmädchen)

1-2 Msp. gemahlene Vanille

Funktioniert so:

1. Die Schokoladen in Stücke brechen und auf schwacher Hitze zusammen mit der Kondensmilch in einem kleinen Topf unter Rühren schmelzen. Zuletzt die gemahlene Vanille unterrühren. Die Schokoladenmasse sollte dann schon etwas fester geworden sein.

2. Nun die Masse entweder in die mit Backpapier ausgelegte Form geben oder mithilfe eines Spritzbeutels und einer Sterntülle in die leicht gefettete Gugl-Form, Pralinenformen, etc. spritzen. Das Fudge am besten über Nacht im Kühlschrank fest werden lassen.

3. FERTIG!

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Na, ist das einfach oder ist das einfach? Jetzt hat keiner mehr eine Ausrede dafür, Fudge nicht selbermachen zu können. Denn so viel Zeit hat jeder. Und das Ergebnis kann sich schmecken lassen.

Ich habe bewusst auf viel Schnickschnack verzichtet, denn ich denke, dass man diese kleinen Teilchen nicht mit zu vielen zusätzlichen Zutaten und Aromen überladen, sondern einfach den Schokoladengeschmack pur genießen sollte.

So, bei wem gibt es die Tage Fudge?? Ich freue mich schon, eure Ergebnisse zu sehen und eure Erfahrungen damit zu hören. Lasst es auch schmecken.

Süße Fudge-Grüße,

Eure Sonja

Pistazien-Cantuccini

15 Apr

Ihr Lieben, heute gibt es ein weiteres von mir getestetes Süßschnabel-Rezept aus dem Buch “Sweets” von Nicole Stich aus dem Verlag Gräfe & Unzer: die famosen und leicht zitronigen Pistazien-Cantuccini = grande amore! <3

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Wir machen nun folgendes Experiment zusammen: wir denken uns jetzt mal in die Toskana, sagen wir nach Monteriggioni, einem winzigen, aber wunderschönen Dorf nahe Siena. Wir sitzen in diesem Moment auf dem Dorfplatz in einem kleinen Café und trinken gerade bei strahlendem Sonnenschein einen Cappuccino, während um uns herum das italienische Leben seinen Lauf geht. Wir genießen das süße Leben und stippen uns dazu diese Pistazien-Cantuccini in´s Tässchen. Süßes Nichtstun.

Na, was sagt ihr? Wäre das jetzt nicht wunderbar? Bei mir klappt dieses Gedankenspiel aktuell wunderbar. Das wäre jetzt zu schön… Und da die Sonne nun auch bei uns scheint und es endlich wohlig warm wird, verlege ich das Ganze nun in die schwäbische Hauptstadt und ihr auf euren Balkon, in den Park oder wo immer ihr es euch bei diesem Wetter gemütlich macht.

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Zutaten für 26-30 Stück:

1 Bio-Zitrone, (ihr braucht den Abrieb davon)

1 Ei (M oder L)

75g Zucker

25g Vanillezucker

1 Prise feines Meersalz

75g Pistazienkerne (mit oder ohne Haut)

150-175g Mehl

1/2 TL Backpulver

Funktioniert so:

1. Alle Zutaten vorbereiten und abwiegen. Ein Backblech mit Backpapier auslegen. Den Backofen auf 175 Grad (Umluft 155 Grad) vorheizen.

2. Ei, Zucker, Vanillezucker und Zitronenschale – je nachdem wie zitronig ihr es mögt, entweder die Schale der ganzen Zitrone oder nur der halben verwenden, ich habe die ganze genommen – in einer Schüssel mit den Quirlen des Handmixers 3-5 Minuten cremig rühren. Anschließend das Salz – ich habe wieder das Maldon genommen – und die Pistazienkerne kurz unterrühren, Mehl und Backpulver hinzugeben. Jetzt am besten die Knethaken verwenden oder kurz mit der Hand verkneten. Ihr habt nun einen Teig, der nicht mehr an den Händen klebt. Falls doch, noch etwas Mehl hinzugeben.

3. Nun nehmt ihr eine Hälfte des Teiges und formt damit auf einer leicht bemehlten Arbeitsfläche eine etwa 3cm dicke Rolle. Oder ihr macht es so wie ich und spart euch diesen Part indem ihr das direkt auf dem Backblech macht, dann spart ihr euch die Putzerei später. Hat bei mir prima geklappt. Mit der anderen Hälfte des Teiges ebenso verfahren und die beiden Rollen mit etwas Abstand zueinander auf das Backblech legen.

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4. Auf der mittleren Schiene des Backofens nun 24-28 Minuten backen. Anschließend das Blech aus dem Ofen nehmen und leicht schräge Scheiben von den Rollen abschneiden. Da sie sehr heiß sind, nehmt ihr dazu am Besten ein Geschirrtuch zu Hilfe und haltet damit die Rolle fest während ihr vorsichtig mit einem Brotmesser die Scheiben gleichmäßig abschneidet.

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5. Nun gebt ihr das Backblech mit den Cantuccini-Scheiben wieder in den Ofen und lasst sie nochmals ca. 7 Minuten backen. Danach holt ihr das Blech nochmals kurz raus, wendet sie und lasst sie weitere 7 Minuten backen.

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6. Jetzt holt ihr die Cantuccini aus dem Ofen und lasst sie auf einem Gitter vollständig auskühlen. Dann könnt ihr sie auch schon genießen.

Falls ihr sie nicht gleich esst oder welche über habt, sie lassen sich in einer gut verschlossenen Dose mehrere Wochen lang aufbewahren. Ihr könnt sie also sehr gut im Voraus machen und sie sind auch nach Feierabend ruck zuck gebacken.

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Die Cantuccini passen sehr gut zu einem Glässchen Vin Santo oder aber auch einfach in den Café gestippt, ganz wie ihr mögt. Pur sind sie sehr hart und daher wahrscheinlich weniger für Kinder geeignet. Ich mag diese Kekse sehr gerne, und ihr? Ich werde sie definitiv wieder backen und freue mich schon auf das nächste Rezept aus dem Buch!

Ist jemand unter uns, der das Buch “Sweets” bereits gekauft hat? Wie findet ihr es? Was habt ihr daraus schon gebacken und wie hat euch das Rezept gefallen?

Süße Grüße,

Eure Sonja

Fructosereduzierte Beeren-Brownies mit Avocadoöl

12 Apr

Das ist der gelungene Versuch die superleckeren Himbeer-Brownies mit Avocadoöl für Menschen mit einer Fructose-Intoleranz (wie ich sie selbst habe) etwas besser verträglich zu machen. Das geht sicherlich auch noch um einen Tick besser indem die Beeren weggelassen und durch z.B. Nüsse ersetzt werden, mir war aber diesmal wieder nach etwas beerigem und deshalb musste das nun einfach sein.

Für mich ist diese Kombination in geringer Menge in Ordnung, vielleicht ja für euch auch? Ein ganzes Blech muss ich an einem Tag nicht haben und verbacken vertrage ich so manches Obst erstaunlicherweise besser, woran das wohl liegen mag?

Im TK-Fach hatte ich noch rund 100g einer Beerenmischung, in der Himbeeren, Brombeeren sowie schwarze und rote Johannisbeeren enthalten waren. Die mussten weg, also habe ich eine Handvoll davon für diese Brownies verwendet. Halleluja, etwas muss ja mal passen und durch den Traubenzucker ist die Verträglichkeit auch wieder etwas angehoben. Durchaus ein Unterschied zur normalen und oben genannten Variante!

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Normalen Zucker durch Traubenzucker zu ersetzen war hier alles andere als ein Problem und hat die Teigkonsistenz in keinster Weise negativ beeinflusst. Dieser wird nun wohl mein Standard-Teig für fruktosereduzierte Brownie-Experimente werden. Juhu!

Ihr braucht für eine Brownieform von ca. 23x23cm:

220g Zartbitterschokolade, in Stücke gebrochen (ich hatte Lindt mit 70% Kakao)

125g Butter

40g Kakao, gesiebt

100g Traubenzucker

125g Mehl, gesiebt

1 TL  Backpulver

3 Eier, verquirlt

1/2-1 gestrichenen TL gemahlene Vanille

1 Handvoll verträgliche Beeren, nach Geschmack

einige gehackte Pistazien oder andere Nüsse, nach Geschmack

1 1/2 TL Avocadoöl

Funktioniert so:

1. Den Ofen auf 180 Grad vorheizen und eine Brownieform gut einfetten.

2. Die Schokolade mit der Butter über dem Wasserbad schmelzen und immer wieder umrühren. Das macht ihr so lange, bis eine homogene Masse entstanden ist. Die Butter-Schokolade-Masse zur Seite stellen und leicht abkühlen lassen.

3. In einer Schüssel vermischt ihr nun den Kakao, das Mehl, den Zucker, das Backpulver und die gemahlene Vanille. Anschließend gebt ihr die Schokomasse hinzu und mixt das Ganze mit dem Handrührgerät zu einem Teig.

4. Darunter gebt ihr die Eier und das Öl und rührt weiter, bis ein schwerer Teig entsteht. Den Teig gebt ihr nun in die gefettete Brownieform und verteilt ihn gleichmäßig. Die Beeren auf dem Teig verteilen und leicht eindrücken. Ebenso mit den gehackten Nüssen verfahren, Pistazien geben nochmals einen schönen Farbtupfer auf den Kuchen.

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5. Den Brownieteig nun für 20-30 Minuten auf der mittleren Schiene des Backofens backen. Immer mal wieder reinspicken. Die Brownies sollten auf Druck leicht nachgeben und in der Mitte noch etwas feucht sein, das könnt ihr durch Drücken und mit der Stäbchenprobe leicht feststellen.

6. Die Himbeer-Brownies nun in der Form auskühlen lassen, dann vorsichtig in Stücke schneiden und aus der Form lösen und genießen.

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Et voilá, nun solltet ihr leckere, besser verträgliche Brownies haben, denen niemand je anmerken würde, dass da kein Haushaltszucker drin ist, ha! Es wird fructosemäßig weiterexperimentiert im Hause Whitest Cake, ihr dürft gespannt sein.

Noch ein kleiner Tipp am Schluss: nach zwei Tagen schmecken die Brownies noch besser!

Wohl bekomm´s und bis in Kürze wieder,

Eure Sonja

Frühling, Sonnenschein und ein Zitronen-Joghurt Kuchen mit Basilikumzucker

7 Apr

Das mit uns beiden war Blitzliebe. Vor etwa zwei Stunden saß ich noch in der U-Bahn und blätterte mich durch die Laviva, im Gepäck meine Kamera und die Überbleibsel vom Brunch mit Freunden. Backen wollte ich heute ursprünglich nicht mehr. Naja, jedenfalls nicht bis ich diesen Kuchen erblickte und eins und eins zusammenzählte. Zitrone? Immer im Hause. Basilikum? Davon habe ich sogar zwei Töpfe. Lemon Curd? Selbstgemacht und im Kühlschrank. Joghurt? Den trage ich ja gerade wieder nach Hause und praktischerweise hat er schon Zimmertemperatur. Ihr seht, bei diesen optimalen Voraussetzungen KONNTE ich nicht anders.

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Basilikumzucker wollte ich schon immer mal machen und verwenden, ich bin froh, dass ich es getan habe, denn er passt ganz ausgezeichnet zu diesem erfrischenden, saftigen, zitronigen Kuchen! Zu jedem Zitronenkuchen kann ich ihn mir super vorstellen. Er schmeckt auch pur ganz ausgezeichnet. Oder auf Zitroneneis- oder Sorbet mit noch einem Hauch Zitronenthymian oder Melisse. Da hab ich ja noch was vor…

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Ihr solltet nun übrigens auch etwas vor haben und zwar diesen tollen Kuchen zu backen. Da scheint nicht nur da draußen die Sonne, glaubt mir. Was soll ich noch sagen? Ach, der ist einfach grandioooos! <3 Den backe ich ganz bald wieder. Die Zutaten dafür sind einfach immer vorhanden und, wenn ihr spontan Besuch bekommt, ist das DIE Lösung. Und mal etwas anderes als Marmorkuchen & Konsorten. Der macht Eindruck. Genug geschwätzt, nun lasse ich Gramm-Angaben und Bilder für sich sprechen.

Zutaten für eine Tarteform á 24cm oder ein Backblech á 30x40cm (Quelle: Laviva):

1 EL Saft und abgeriebene Schale einer Biozitrone

2 Stiele Basilikum oder eben einfach einige Blätter (mache das nach Gefühl)

150g Rohrohrzucker (keine Sorge, das ist nicht zuviel)

100ml Sonnenblumenöl

2 Eier (meine waren L)

1/4 TL Meersalzflocken

250g Joghurt

150g Weizenmehl, Type 550

1 TL Backpulver

50g Speisestärke

2 EL Lemon Curd

Funktioniert so:

1. Alle Zutaten vorbereiten und die Form einfetten, eventuell zusätzlich mit etwas Mehl ausstreuen. Den Backofen auf 180 Grad (Umluft 160 Grad) vorheizen. Das Mehl mit der Speisestärke und dem Backpulver in eine Schüssel geben und gut vermischen.

2. Den Basilikum in Streifen schneiden und/oder grob hacken und mit 70g des Zuckers in einem Mörser zerreiben. Das sieht dann so aus:

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3. Den restlichen Zucker in eine Rührschüssel geben und mit dem Sonnenblumenöl, den beiden Eiern, dem Meersalz und der Zitronenschale mit dem Mixer gut vermengen. Nun den Joghurt, die Mehl-Stärke-Backpulver-Mischung und die Hälfte des Basilikumzuckers dazugeben und ebenfalls unterrühren.

4. Den Teig in die Form füllen und auf der mittleren Schiene etwa 30 Minuten backen. Die Zeit hat bei mir genau hingehauen, auch, wenn der Kuchen noch hell war, bei der Stäbchenprobe ist nichts mehr hängengeblieben. Da jeder Ofen anders ist, schaut lieber auch mal früher hinein. Der Kuchen soll schön saftig und nicht trocken sein.

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5. Den Lemon Curd mit dem Zitronensaft verrühren. Den Kuchen aus dem Ofen nehmen und noch warm mit der Glasur bestreichen.

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Vor dem Servieren noch mit etwas Basilikumzucker bestreuen und genießen.

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Ihr wisst, ich bin bei den Zuckerangaben immer seeehr skeptisch und ziehe da grundsätzlich immer etwas ab. Bei diesem Kuchen war das allerdings nicht notwendig. Ich habe tatsächlich nichts geändert, außer dem Salz. Natürlich ist in meinem Kuchen das Maldon Meersalz drin und nicht iiirgendein Fleur de sel. *Werbung aus* Es geht genauso gut jedes andere Meersalz.

Tja, dem gibt es jetzt nichts mehr hinzuzufügen. Jetzt seid ihr dran mit backen und genießen!

Habt noch einen fabelhaften Sonntag,

Süße Grüße

Eure Sonja

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