„Zagas Honigkuchen“

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Sonntagabend hatte ich wieder das unbändige Verlangen in Marian Keyes´ spitzentollem „Glück ist backbar“ zu kruschteln. Eigentlich bin ich immernoch scharf auf den kernigen Snickers-Käsekuchenriegel, aber liebe Leute, das Teil braucht gefühlte 5 Tage bis zu Fertigstellung! Und so lange dauert leider kein Wochenende. Leider leider. Aber der kommt auch noch dran.

Es musste also für den Montagabend ein schnelleres Rezept gefunden werden und es musste unbedingt aus diesem Buch sein. Zusätzlich sollte es auch noch ein wenig in die aktuelle Jahreszeit passen, damit ihr es auch nachbacken könnt. Ein sommerlich frischer Quarkkuchen würde wohl nicht allzu animierend dazu sein. Deshalb gibt es heute Zagas Honigkuchen, den ich mit Haselnussöl gebacken habe. Das war wirklich eine hervorragende Entscheidung! Nun hat nicht jeder Haselnussöl im Vorratsschrank, müsst ihr aber auch nicht, wie ihr gleich sehen werdet.

Das Rezept und die Beschreibung dazu habe ich genauso belassen, wie es auch im Buch niedergeschrieben ist.

Zagas Honigkuchen – Rezept für etwa 16 Stücke:

5 Eier, getrennt

100g feiner Zucker

100ml Öl (Sonnenblume, Walnuss oder Haselnuss, wenn du es bekommst)

100g Honig (ich habe Reissirup genommen, da ich keinen Honig hatte)

200g Mehl

2 TL Backpulver

50g gehackte Nüsse (Mandeln, Walnüsse oder Haselnüsse)

essbarer goldener Glitter (muss nicht)

Funktioniert so:

1. „Den Ofen auf 200 Grad vorheizen und eine quadratische Form (meine war 30cm x 19cm)  mit Öl einfetten und dann mit Mehl bestäuben.

2. Eigelb mit dem Zucker verquirlen, dann Öl, Honig, Mehl, Backpulver und Nüsse dazugeben. In einer separaten Schüssel das Eiweiß steif schlagen. Beides zusammenmischen – die Eigelbmischung wird ziemlich zäh und widerspenstig sein, die Herausforderung besteht also darin, den Eischnee unterzuheben, ohne die ganze Luft herauszurühren. Gib dein Bestes, aber heb dir keinen Bruch dabei.

3. Den Teig in die vorbereitete Form geben, in den Ofen stellen und die Temperatur auf 180 Grad herunterdrehen. 25 bis 30 Minuten backen oder so lange, bis ein Stäbchen sich sauber herausziehen lässt.

4. Den Kuchen auf einem Gitter abkühlen lassen, dann in Würfel schneiden. Wenn du magst, kannst du sie mit goldenem Glitter bestäuben, aber niemand zwingt dich dazu. Diese kleinen Würfel sehen ziemlich unscheinbar aus, sind allerdings wundervoll. Der Honiggeschmack ist eine tolle Überraschung.“

Et voilá! Je nachdem welchen Honig ihr verwendet, wird der Kuchen immer wieder anders schmecken. Genauso verhält es sich auch mit dem Öl. Ich war happy endlich mal mein Haselnussöl ausprobieren zu können und habe passend dazu auch Haselnüsse für den Kuchen gewählt. Ich finde, das passt wunderbar! Wenn ich ihn mit Walnüssen backe, werde ich auch Walnussöl nehmen. Da fällt mir gerade auf, wie viele verschiedene Öle ich zuhause so habe..

Jetzt müsste es auch bald an meiner Tür klingeln und Mutti zu Besuch kommen, ich bin nämlich heute krank zu Hause.. Sie wird ein Stück von Zagas Honigkuchen bekommen, während ich mich mit einer Hühnerbrühe zufrieden geben werde.

Ich wünsche euch einen schönen und hoffentlich verschneiten Tag!

Eure Sonja

2 Comments

  1. Ui, sieht der Kuchen lecker aus! Honigkuchen mag ich sehr gerne, und die Idee Haselnussöl zu verwenden, finde ich super! Ein Grund mehr, endlich wieder welches zu besorgen, habe Haselnussöl ja seit Ewigkeiten nicht mehr gekauft :)
    Liebe Grüße, Tanja

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