Ein Stück vom Schoko-Glück

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Schokolade

Zugegeben etwas spät, aber nichtsdestotrotz möchte ich euch heute nach dem überstandenen Jahreswechsel die Schokostück-Box vorstellen, welche mir das Team von Schokostück freundlicherweise zur Verfügung gestellt hat. An meinem Timing muss ich wirklich noch etwas feilen, shame on me! Nun zu den wichtigen Dingen.

Was ist die Schokostück-Box?

Schokostück bietet Ihnen die Möglichkeit, die beste Schokolade der Welt zu testen. Einfach die Schokolade bei uns online bestellen und jeden Monat eine exklusive Auswahl an erstklassigen Produkten im Abo erhalten. Freuen Sie sich auf eine hochwertige Auswahl an Vollmilchschokolade, Bitterschokolade, Pralinen, Trüffel, Kakao, Trinkschokolade, Schokoladentafeln, Schokoriegel, Cake Pops, Weiße Schokolade und vielem mehr. Entdecken Sie Schokoladensorten aus der ganzen Welt in unserem monatlichen Abonnement.“

Das Boxenprinzip ist aktuell sehr im Trend, besonders im Beauty-Segment gibt es hier schon viel Auswahl. Bei mir zuhause flattert zum Beispiel1x im Monat die Glossybox herein. Es war also nur eine Frage der Zeit, bis sich das auch auf Produkte wie Schokolade ausweitet, was ich im übrigen wirklich toll finde! Ich habe mich wie an Weihnachten gefühlt, dabei kam das Päckchen schon vorher an.

Ganz begeistert und voller Vorfreude habe ich die – wie ich von anderen Bloggern weiß – vielversprechende Box geöffnet, voller Spannung, was sich darin wohl Gutes befinden mag. Sehr gefreut, da ich überhaupt nicht damit gerechnet hatte, habe ich mich über die persönliche und handgeschriebene Karte von Paul! Das allein hat mich schon ungemein gefreut. Vielen Dank Paul, jetzt weißt Du es! Hier seht ihr, was mich erwartete:

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Was war in der Box?

In der Box enthalten warteten folgende Produkte auf einen Geschmackstest:

Sehr vielversprechend! Zotter, Schell, Der Gugl, Original Beans – das sind wahrlich große Namen, von denen man einiges erwartet und auch erwarten darf.

Zu den einzelnen Objekten der Begierde:

Der Gugl – GlücksGugl „Brownie“

Das steht auf der Begleitkarte: „Mit Liebe gebackene, kleine Küchlein, die in verschiedenen Geschmacksrichtungen erhältlich sind – alle mit feinsten Zutaten und von Hand gebacken. Mit süßen Grüßen aus München!“

Das sage ich: Auf so einen Gugl war ich ja schon lange scharf und jetzt endlich durfte ich probieren, was es mit den viel gehypten kleinen Kuchen auf sich hat. Meine Freude war groß und meine Erwartungen daher ungemein hoch. Doch dann… fiel ich fast vom Stuhl. Das soll der tolle, super leckere und wunderbare Gugl sein? Geschmacklich hat mich der kleine Kerl nicht von den Socken gerissen, er hat sich sogar äußerst geschmacksneutral gezeigt. Die Spur Orange, die sich darin befinden soll, hat sich mir leider in keinster Weise offenbart. Das Feuchthaltemittel mit einer E-Nummer vornedran macht mir Angst. Auf Zutatenlisten werfe ich immer ein besonders genaues Auge, sonst wäre mir auch überhaupt nicht aufgefallen, dass sich in diesem Brownie-Gugl überhaupt der Hauch Orange verstecken soll. Schade! Ich werde dem Gugl aber noch eine zweite Chance geben und hier bei Gelegenheit noch eine zweite Sorte probieren. Die Verpackung finde ich sehr liebevoll:

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Edelmann & Paulig – Chocobello

Das steht auf der Begleitkarte: „Ein himmlisch weicher, zart schmelzender Kern sowie der Überzug aus Edelschokolade sind bezeichnend für die Chocobello Zartbitter-Trinkschokolade. Purer Genuss für kalte Wintertage.“

Das sage ich: Unter Trinkschokolade verstehen manche Café-Betreiber und Menschen leider immernoch den Kakao aus Großpackungen. Trinkschokolade sollte aber nach wie vor auch aus geschmolzener, hochwertiger Schokolade bestehen, alles andere hat diese Bezeichnung nicht verdient. Davon ist hier aber nichts zu spüren! Das Prinzip mit der Schokolade am Stiel ist klasse und im Fall von Chocobello wirklich wohlschmeckend, mhhhh. Zartbitter mag ich ohnehin sehr gerne. Mit dieser Trinkschokolade hat Schokostück also alles richtig gemacht.

Original Beans – Cru Virunga 70% (Virunga Nationalpark, Ostkongo)

Das steht auf der Begleitkarte: „Die biologische Dunkelschokolade stammt aus dem Virunga Nationalpark im Ostkongo (D.R.) und wurde 20 Stunden conchiert. Für jede gekaufte Tafel pflanzt Original Beans einen neuen Baum.“

Das sage ich: Auf Original Beans bin ich bei der letzten chocolART aufmerksam geworden, ich wollte die Schokolade seither auch sehr gerne probieren: Schokostück, ihr könnt wohl Gedanken lesen?! Gute Schokolade essen und dabei noch etwas Gutes tun, das klingt toll oder? Es fiel mir aber etwas schwer mich davon beim Geschmackstest nicht ablenken zu lassen. Solche Schokolade kann doch eigentlich nur gut schmecken, oder? „Pro Tafel pflanzt Ihr lokaler Bauer einen Baum zum Unterhalt von Familie und Wald“. Ich bekomme fast schon ein wenig Angst davor, was ist, wenn mir die Schokolade doch nicht so gut entspricht?

Ich lege ein Stückchen davon auf die Zunge und lasse sie zergehen, sie hat einen angenehm zarten Schmelz und eine leichte Säure. Ich schmecke, dass sie 20 Stunden conchiert wurde. Kein Witz, das ist mein purer Ernst. Es ist ein enormer Unterschied im Geschmack, wenn ihr die Schokolade einfach nur kaut oder ob ihr sie langsam im Mund schmelzen lasst. Probiert das mal aus. Die ganze Tafel auf einmal zu „verschlingen“ kann ich euch nicht empfehlen, das hier ist etwas, was man Stück für Stück genießen sollte, denn es hat jemand sehr viel Arbeit darin investiert. Diese Schokolade ist vegan und die Zutatenliste mit nur drei Zutaten gefällt mir sehr gut. Die nächste Tafel von Original Beans werde ich mir selbst leisten.

Schell Schokoladenmanufaktur – Winterschokolade

Das steht auf der Begleitkarte: „Winterliche Vollmilchschokolade, die passend zur Jahreszeit mit edlen Gewürzen wie Zimtblüte, fruchtiger Orange und knackigem Crisp verfeinert ist.“

Das sage ich: Als ich die Schokolade von Schell erblickt habe, hat mein Herz direkt höher geschlagen! Ich kenne die Schokoladen der baden-württembergischen Schokoladenmanufaktur Schell seit ich vor gut sechs Jahren in Karlsruhe an einem Seminar zu Wein und Schokolade teilgenommen und an jenem Abend meine absolute Lieblingssorte gefunden habe: Umami Papua. Diese Schokoladen harmonieren ausgezeichnet zu den verschiedensten Weinen, als kleine Hilfe steht das auch jeweils auf der Rückseite jeder Packung.

Ich lege mir ein Stückchen auf die Zunge und lasse es langsam zergehen. Sie schmeckt schon leicht winterlich, nach Orange und Zimtblüte, haut mich aber nicht um. Ich stelle fest, dass ich den Geschmack von Zimtblüte nicht so sehr mag, auch wenn keines der Aromen penetrant und störend ist. Der Geschmack hält jedoch lange an, was ich gut finde.

Passenderweise hatte ich mir zuvor auf der chocolART die gefüllte Winterschokolade von Schell gekauft und habe jetzt die direkte Vergleichsmöglichkeit, und: ich finde sie leckerer.

Zotter – Vom Christkindl

Das steht auf der Begleitkarte: „Als besonderes Schmankerl hat das Christkind knackige Honigblättchen in eine Schoko-Mandel-Creme gelegt, die von weißer Schokolade überzogen wurde.“

Das sage ich: diese kleine Tafel ist eine OFFENBARUNG! Wirklich, sie hat das Zeug jeden weiße-Schokolade-Gegner – zu denen ich mich zähle – zu bekehren. Ich hätte darin baden können und kann nicht glaubwürdig in Worte fassen, was für eine verdammt oberleckere Schokolade das ist. Aber dafür ist Zotter schließlich bekannt. Ich werde diese Schokolade zum nächsten Weihnachtsfest mit Sicherheit jedem unter den Baum legen, allein dieses kleine Täfelchen reicht zum Glück. Ein Stück vom Glück eben. Wie die komplette Box.

Ich möchte mich an dieser Stelle bei Paul und dem gesamten Schokostück-Team herzlichst dafür bedanken, dass sie mir diese schöne Überraschungs-Schokoladen-Box zum Testen zu Verfügung gestellt haben! Es war mir eine Ehre und eine große Freude. Es ist eine hochwertige und bunt gemischte Auswahl, da kann man als Schokoladenliebhaber wirklich nicht meckern. Auch, wenn dies erst die zweite Ausgabe war, hoffe ich, dass ihr stets an euren Qualitätsansprüchen dran bleibt und das nicht – wie bei manch anderer Box – mit der Zeit nachlässt. Meine Däumchen habt ihr dafür.

Liebe Leser, nun würde mich folgendes von euch interessieren: was habt ihr denn für eine Beziehung zur braunen Bohne, seid ihr der Typ „ich-esse-immer-gleich-eine-ganze-Tafel“ oder eher „bei-mir-hält-eine-Tafel-länger-ich-genieße-jedes-Stück-ganz-besonders“? Hat vielleicht jemand von euch schon solch ein Abo?

Ich hoffe ihr hattet alle einen tollen Jahreswechsel und habt den ersten Tag in 2013 kopfschmerzfrei hinter euch gebracht! Ansonsten, versucht es doch mal mit einem Stückchen Zartbitter-Schoki.

Schokoladige Grüße

Eure Sonja

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