(M)eine kleine Carob-Löffelei

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Fructosedingens / Kochen

„Carob, was ist denn Carob?!“ denkt ihr euch vielleicht. Carob ist die gemahlene Frucht des Johannisbrotbaumes, der unter anderem auch im Mittelmeerraum wächst.

Es ist also überhaupt nicht schlimm, wenn ihr das nicht kennt, hier bei uns ist es ihm nunmal viiiel zu kalt (so wie mir gerade auch). Nun, wie komme ich darauf ausgerechnet aus Carob ein Getränk zu machen?

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Ganz einfach, im letzten Kroatien-Urlaub habe ich nach Backzutaten gesucht, die es hier nicht gibt und da ist mir unter anderem eben auch Carob (auf Kroatisch „rogač“) in die Hände gekommen. Zwei Packungen habe ich seitdem zuhause stehen und wusste nie so recht, wie ich ihn verbacken und verwenden könnte und so stand er und stand und… Solange bis ich vor einigen Tagen bei La Cheflja ein Rezept für eine Alternative zu heißer Schokolade gefunden und diese besteht aus? Naaaaaa? Genau!

So bestand mein heutiges Sonntagssüß also aus dieser Carob-Löffelei, die fast schon so dicklich wie Pudding ist. Aber eine richtige heiße Schokolade hat die gleiche Konsistenz und sie ist sooo lecker! Dank dem Zimt erinnert mich das Ganze sogar ein wenig an Apfelstrudel, etwas wovon ich im Moment nur träumen kann und genau deshalb ist das hier genau das Richtige für mich. Ein trinkbarer Apfelstrudel ohne Apfel quasi. *hihi* Dazu gab es für mich Kokos-Gebäck von Werz, das war ein Teil meiner Bestellung bei Foodoase. Ziemlich hartes und zähes Zeug, aber sie schmecken wie Kokosmakronen und sind somit für mich eine echte Alternative.

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Hier das Rezept für ca. zwei große Tassen nach La Cheflja:

2 EL gemahlenen Carob (z.B von Rapunzel)

1 EL Speisestärke

300ml Milch (bzw. etwas mehr, wer es flüssiger möchte)

1 gestrichenen TL Zimt

Süße nach Belieben (bei mir war es Traubenzucker)

1 Msp. gemahlene Vanille

Funktioniert so:

1. Die Speisestärke zusammen mit drei EL Milch verrühren und die restliche Milch in einem kleinen Topf aufkochen. Die restlichen trockenen Zutaten ebenfalls miteinander vermischen und zusammen mit der Milch-Stärke-Mischung zur kochenden Milch geben. Etwa eine Minute mit dem Schneebesen rühren, anschließend nach Geschmack süßen und genießen.

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Ich weiß nicht wie es euch geht, aber ich werde mir das ab sofort öfter machen.

Nun meine Fragen an euch: kennt ihr Carob? Habt ihr damit schon mal gebacken oder es anderweitig benutzt? Habt ihr weitere gute Rezepte dafür? Ich freue wie immer über jeden noch so kleinen Kommentar von euch!

Aber jetzt wünsche ich euch noch einen gemütlichen Sonntagabend. Vielleicht genießt ihr ja gerade auch ein leckeres selbstgemachtes Getränk oder eine andere Leckerei.

Bis bald

Eure Sonja

10 Comments

  1. Hallo,
    Carob kannt ich bis vor zwei Wochen auch noch nicht und bin auf der Suche nach Rezepten/Anwendungen für das Pulver auch auf deinen schönen Blog gekommen.
    Endlich weiß ich, warum mein „Kakao“ nicht geswchmeckt hat *lach*. Ich habe das Pulver
    nicht „mitgekocht“. Ich hatte irgenwie eine Sandige Konsistens im Mund und war schon drauf und dran das Pulver zu verschenken.
    Danke für das Rezept.
    LG
    Elke

    • Hallo Elke,

      puh, das war dann aber kurz vor knapp. Ich freue mich, dass du mein Rezept noch „rechtzeitig“ entdeckt hast und es Kakao und Schlürferin jetzt gut geht zusammen. :)

      Liebe Grüße
      Sonja

    • Hallo Bertram,

      danke für den Hinweis! Der Kuchen hört sich super an, da muss ich mal bei unseren Verwandten recherchieren. Leider bin ich am Samstag unterwegs, aber vielleicht findet sich ja eine Aufzeichnung im Internet.

      Viele Grüße
      Sonja

  2. Nice way to use carob! My grandmother used to make a strudel with carob filling and also „lazy pie“ filled with ground carob, raisins and nuts. I like the taste because it reminds me of my childhood, but my children didn’t like any baked goods with carob. :)

  3. Oh, da sind ja die Löffel..
    Auch ich habe noch nie etwas mit Carob (wissentlich) probiert. Mal schauen, ob ich es beim nächsten Einkauf im Bioladen sehe…

  4. Hallo Sonja!
    Habe bisher noch nie von Carob gehört. Klingt aber wirklich interessant.
    Vielen Dank für den Tipp. Finde es toll, neue Geschmäcker zu finden und kennen zu lernen.
    Liebe Grüße Steffi

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