Möhrchen-Kuchen im Glas

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Backen

Zu den baldigen Osterfeiertagen habe ich euch heute eine feine Mitbringsel-Idee, welche ich die letzten zwei Wochen öfter gebacken und verschenkt habe. Da der Kuchen direkt im Glas gebacken wird, bietet sich das einfach hervorragend an und es gibt wohl niemanden, der sich über so ein Mitbringsel nicht freuen würde. Oder? Schleifchen drumrum, Löffelchen dazu und ab gehts!

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Das Originalrezept habe ich aus dem Buch “Cakes and Cookies” von Zabert Sandmann. Hätte ich mich aber genau an das Rezept gehalten, wäre der Kuchen so extrem süß geworden, dass ich ihn nicht hätte essen und auch sonst niemandem zumuten können. Ich habe daher die Zuckermenge reduziert, es kommt immerhin auch noch ein Zuckerguss drauf, der nicht zu unterschätzen ist.

Glaubt mir, so ist es wirklich süß genug. Beim nächsten Mal werde ich vielleicht sogar noch um ein paar Gramm runtergehen. Das Rezept hat bei mir für 4-5 Bonne Maman Gläser gereicht. Nehmt hier einfach, was ihr habt, wichtig ist nur, dass die Gläser ungefähr die gleiche Größe haben. Sonst ist der eine Kuchen schon verkohlt während der andere noch nicht mal durch ist, im blödsten Falle.

Zutaten für 4-5 z.B. Bonne Maman Gläser (Twist-off Gläser):

35og Möhren

4 Eier

140g Zucker

1 Prise Salz

250g gem. Mandeln

1 TL Speisestärke

1/2 TL Backpulver

Saft und geriebene Schale einer Bio-Zitrone

1 Msp. gemahlene Vanille

50g Puderzucker

1 EL Zitronensaft

wer mag, gehackte Pistazien

Butter und Semmelbrösel (Paniermehl) für die Gläser

Funktioniert so:

1. Als Erstes die Gläser mitsamt Deckel, welche ihr für die Kuchen verwenden möchtet, einige Minuten in kochendem Wasser abkochen. Sie müssen steril sein. Anschließend abtrocknen lassen bzw. mit einem frischen, sauberen Geschirrtuch trocken reiben.

2. Nun die Gläser gut einfetten und mit Semmelbröseln ausstreuen, dabei darauf achten, dass die Ränder der Gläser sauber bleiben. Den Backofen auf 180 Grad vorheizen.

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3. Die Möhren putzen, in kleine Stücke schneiden und pürieren. Das mache ich sehr gerne, weil der Teig so schön gleichmäßig orange wird und man hinterher nicht auf Möhrenstücke beißt (das mag ich gar nicht gerne). Es geht immerhin um Kuchen und da brauche ich keine Salatbestandteile, die sich als solches identifizieren lassen. *g* Die Eier trennen und die Eiweiße mit einer Prise Salz in einer Schüssel steif schlagen. Anschließend die Eigelb und den Zucker in einer anderen Schüssel cremig rühren, bis sich der Zucker aufgelöst hat.

4. Mandeln, Stärke, Backpulver, Vanille, die pürierten Möhren, den Zitronensaft, die Schale und ca. 1/3 des Eischnees zur Eigelbmasse geben und unterarbeiten. Nun den restlichen Eischnee vorsichtig mit einem Teigschaber unterheben und anschließend den Teig 3/4 hoch in die Gläser füllen. Teigreste an den Rändern sorgfältig abwischen, die müssen sauber sein.

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Die Kuchen auf der mittleren Schiene ca. 40 Minuten backen. Stäbchenprobe nicht vergessen, bleibt kein Teig mehr daran kleben, sind die Kuchen fertig.

5. Falls ihr einen Zuckerguss auf den Kuchen haben möchtet, solltet ihr diesen jetzt zubereiten. Dafür einfach den Puderzucker mit dem Zitronensaft verrühren und auf die noch warmen Kuchen geben, etwas gehackte Pistazien darüber und nun die Gläser fest verschließen. Et voilá!

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Den Zuckerguss könnt ihr natürlich – je nachdem wie ihr es gerne mögt – auch weglassen und vor Verzehr etwas Puderzucker darauf geben. Die Kuchen sind nun an einem kühlen, dunklen Ort 1-2 Wochen haltbar.

Aber mal gaaaaaanz ehrlich jetzt: wer will die schon so lange stehen lassen?! Tssss… der hat doch einen an der Waffel!

Liebste Grüße

Eure Sonja

2 Comments

  1. Feine Idee zu Ostern, die ich auch gleich nachgebacken habe: du hast Recht, bei der nächsten Runde wird weniger Zucker dazugegeben!

    • Kannst du dir vorstellen, dass im Originalrezept 200g dranstehen?! Plus Zuckerguss, ich wüsste nicht wer das runterbekommen sollte.. Ich hoffe es ist nicht allzu schlimm geworden..

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