Pistazien-Cantuccini

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Backen

Ihr Lieben, heute gibt es ein weiteres von mir getestetes Süßschnabel-Rezept aus dem Buch „Sweets“ von Nicole Stich aus dem Verlag Gräfe & Unzer: die famosen und leicht zitronigen Pistazien-Cantuccini = grande amore! <3

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Wir machen nun folgendes Experiment zusammen: wir denken uns jetzt mal in die Toskana, sagen wir nach Monteriggioni, einem winzigen, aber wunderschönen Dorf nahe Siena. Wir sitzen in diesem Moment auf dem Dorfplatz in einem kleinen Café und trinken gerade bei strahlendem Sonnenschein einen Cappuccino, während um uns herum das italienische Leben seinen Lauf geht. Wir genießen das süße Leben und stippen uns dazu diese Pistazien-Cantuccini in´s Tässchen. Süßes Nichtstun.

Na, was sagt ihr? Wäre das jetzt nicht wunderbar? Bei mir klappt dieses Gedankenspiel aktuell wunderbar. Das wäre jetzt zu schön… Und da die Sonne nun auch bei uns scheint und es endlich wohlig warm wird, verlege ich das Ganze nun in die schwäbische Hauptstadt und ihr auf euren Balkon, in den Park oder wo immer ihr es euch bei diesem Wetter gemütlich macht.

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Zutaten für 26-30 Stück:

1 Bio-Zitrone, (ihr braucht den Abrieb davon)

1 Ei (M oder L)

75g Zucker

25g Vanillezucker

1 Prise feines Meersalz

75g Pistazienkerne (mit oder ohne Haut)

150-175g Mehl

1/2 TL Backpulver

Funktioniert so:

1. Alle Zutaten vorbereiten und abwiegen. Ein Backblech mit Backpapier auslegen. Den Backofen auf 175 Grad (Umluft 155 Grad) vorheizen.

2. Ei, Zucker, Vanillezucker und Zitronenschale – je nachdem wie zitronig ihr es mögt, entweder die Schale der ganzen Zitrone oder nur der halben verwenden, ich habe die ganze genommen – in einer Schüssel mit den Quirlen des Handmixers 3-5 Minuten cremig rühren. Anschließend das Salz – ich habe wieder das Maldon genommen – und die Pistazienkerne kurz unterrühren, Mehl und Backpulver hinzugeben. Jetzt am besten die Knethaken verwenden oder kurz mit der Hand verkneten. Ihr habt nun einen Teig, der nicht mehr an den Händen klebt. Falls doch, noch etwas Mehl hinzugeben.

3. Nun nehmt ihr eine Hälfte des Teiges und formt damit auf einer leicht bemehlten Arbeitsfläche eine etwa 3cm dicke Rolle. Oder ihr macht es so wie ich und spart euch diesen Part indem ihr das direkt auf dem Backblech macht, dann spart ihr euch die Putzerei später. Hat bei mir prima geklappt. Mit der anderen Hälfte des Teiges ebenso verfahren und die beiden Rollen mit etwas Abstand zueinander auf das Backblech legen.

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4. Auf der mittleren Schiene des Backofens nun 24-28 Minuten backen. Anschließend das Blech aus dem Ofen nehmen und leicht schräge Scheiben von den Rollen abschneiden. Da sie sehr heiß sind, nehmt ihr dazu am Besten ein Geschirrtuch zu Hilfe und haltet damit die Rolle fest während ihr vorsichtig mit einem Brotmesser die Scheiben gleichmäßig abschneidet.

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5. Nun gebt ihr das Backblech mit den Cantuccini-Scheiben wieder in den Ofen und lasst sie nochmals ca. 7 Minuten backen. Danach holt ihr das Blech nochmals kurz raus, wendet sie und lasst sie weitere 7 Minuten backen.

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6. Jetzt holt ihr die Cantuccini aus dem Ofen und lasst sie auf einem Gitter vollständig auskühlen. Dann könnt ihr sie auch schon genießen.

Falls ihr sie nicht gleich esst oder welche über habt, sie lassen sich in einer gut verschlossenen Dose mehrere Wochen lang aufbewahren. Ihr könnt sie also sehr gut im Voraus machen und sie sind auch nach Feierabend ruck zuck gebacken.

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Die Cantuccini passen sehr gut zu einem Glässchen Vin Santo oder aber auch einfach in den Café gestippt, ganz wie ihr mögt. Pur sind sie sehr hart und daher wahrscheinlich weniger für Kinder geeignet. Ich mag diese Kekse sehr gerne, und ihr? Ich werde sie definitiv wieder backen und freue mich schon auf das nächste Rezept aus dem Buch!

Ist jemand unter uns, der das Buch „Sweets“ bereits gekauft hat? Wie findet ihr es? Was habt ihr daraus schon gebacken und wie hat euch das Rezept gefallen?

Süße Grüße,

Eure Sonja

12 Comments

  1. Ui, Cantuccini wollte ich schon lange auch mal wieder backen! Auf der Arbeit machen wir das manchmal, aber zuhause hab ich noch nie welche gemacht.
    Das Buch kenne ich noch nicht, werd aber bei der nächsten Tour zur Buchhandlung meines Vertrauens auf jeden Fall mal nen Blick drauf werfen (oder danach Ausschau halten…). Danke für den Tipp (und für’s Rezept, natürlich)!
    ♥sabrina

  2. Jedes mal, wenn ich dieses Buch im Laden sehen, muss ich mich wirklich zwingen, es nicht zu kaufen aber das Regal mit Koch- und Backbüchern platzt sowieso schon fast aus allen Nähten… Aber nach deinem Post wird mein Durchhaltevermögen mal wieder hart auf die Probe gestellt ;D
    Du hast übrigens einen tollen Blog ♡

    Liebste Grüße!

    • Hallo Coco,

      das kenne ich zu gut. Es gibt noch soo viele Bücher im Regal, die ich zwar erst unbedingt (!) haben musste, aber dann noch nicht wirklich bis gar nichts daraus gemacht habe. Echt ne Schande eigentlich! Bin gespannt, wie es dir nach dem dritten Post und der Rezension geht. ;))

      Danke für dein liebes Kompliment und viele Grüße
      Sonja

  3. Hmmm, heute frueh klappt das Gedankenspiel nicht so ganz – mein mueder Kopf denkt sich stattdessen ins Bett zurueck. Von Deinen leckeren Cantuccini wuerde ich aber trotzdem gerne futtern!

  4. Lecker Cantuccini, mir fällt jemand ein der sich riesig über ein Paket voller Cantuccini freuen würde.. überhaupt wollt ich schon lang mal welche backen, also speicher ich das Rezept gleich mal ab ;-)

    Das Buch besitze ich im übrigen nicht, also würde ich mich sehr freuen, wenn du mehr Rezepte darauf vorstellen würdest :-)

    Ganz liebe Grüße Trina ♥

  5. Dein Gedanken-Spiel funktioniert im Moment fantastisch. Ich sitze in einem kleinen süßen Cafe an der Uni, schaue auf den Park und genieße (wenn auch im Schatten), die Sonne und das schöne Warme Wetter. Dazu ein oder zwei deiner Cantuccini und ich wäre tatsächlich in einem kleinen Dorf nahe Siena.
    Ein Träumchen.
    Liebe Grüße

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