Unser München-Trip – Teil II

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Wie versprochen geht es nun endlich weiter mit Karens und meinem München-Chaos-Trip! Nach dem ersten großen Stop bei American Heritage machten wir uns über ungeplante Umwege „direkt“ auf den Weg zu White Rabbit’s Room.

Was haben es uns die Öffentlichen in München aber auch schwer gemacht… Wir sind natürlich direkt mal in die falsche Richtung bis zur Endstation gefahren. Ich möchte an dieser Stelle betonen, dass ich in der Regel keinerlei Orientierungsprobleme habe – auch nicht in ausländischen Großstädten – oft als menschliches Navigationsgerät für andere fungiere und dabei NIE mein Smartphone benutze um mich zurechtzufinden. Nun ja, Karens Smartphone hat trotzdem sein Bestes gegeben und ohne das wären wir wohl gänzlich orientierungslos umhergeirrt. Ihr macht es einem aber auch schwer, liebe Münchner Öffis. Halleluja, hatten wir ein Tagesticket. Das zahlt sich wirklich in jedem Fall aus.

Also dann, das White Rabbit’s Room war dann auch schnell gefunden und wir direkt begeistert! Große Mädchen-Liebe! Aber da sind wir nicht die ersten. Das wundert mich auch null komma gar nicht, denn dieses helle, freundliche Café mit tollem, buntem, kleinem Shop springt einen förmlich an mit seiner guten Laune und den neonpinken Blickfängern. Und all den lecker aussehenden Dingen in der Vitrine, und der tollen Einrichtung, und… Hier wollten wir länger verweilen und hier wollten wir nach dem Pie auch „was gescheites“ essen: Pasta Pesto. Ich glaube, wir waren dermaßen überfordert, dass wir uns dem Tagesessen sang- und klanglos gefügt haben. Während eine Bedienung etwas seltsam war, war die andere dafür umso netter. Wir durften uns sogar fototechnisch etwas austoben und heraus kamen dabei folgende Impressionen:

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Gefällt euch das White Rabbit’s Room auch so gut? Auf den Fotos sieht das Café total leer aus, war es aber nicht. Das liegt daran, dass ich generell nicht gerne Menschen auf meinen Bildern habe und darauf achte auch möglichst keine drauf zu haben. Bei Karen mache ich da aber gerne eine Ausnahme. *g* Bei dem Foto oben hatte sie eine schwierige Entscheidung zu treffen: nehme ich die Dose mit oder nehme ich die Dose nicht mit?! Sie hat sie letztendlich dort gelassen und auch ich habe mich lediglich für eine Karte entschieden. Wollte ja nach wie vor nicht so viel tragen..

Nach einer gefühlten Ewigkeit haben wir uns entschieden zu Fuß in die Stadt zu laufen, wir wollten einen Abstecher zu Maelu machen, wo ich uuuunbedingt ein paar Macarons mitnehmen und die tollen Törtchen bestaunen wollte, von denen ich schon viel Gutes gehört und gelesen hatte. Uns fiel laufend auf, dass wir mit den Kameras um den Hals total auffielen und nach wie vor fühlte ich mich mit meiner dicken Strumpfhosen bei den wachsenden Temperaturen priiiima. *haha* Hab ich schon erwähnt, dass es warm war, die Sonne total schien und wir unsere Sonnenbrillen wegen Schlechtwetterwarnung im Auto gelassen haben?

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In der City schlängelten wir uns durch Menschenmassen und kleine Gässchen, machten einen Stopp in einem Schokoladengeschäft mit aufdringlichem Personal (mag ich gar nicht!) und schlängelten uns weiter in Richtung Dallmayr, durch den wir uns ebenso mit Blick in dieses Regal und jene Theke schlängelten. Karen ist dort fündig geworden, mir dürstete einfach nur nach weniger Menschenmasse.

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Aus weniger Menschenmasse wurde allerdings nix und so kamen wir zu Maelu, wo noch mehr Menschenmasse auf uns wartete. Hach, das Schokoladengeschäft war sooo schön leer und man konnte alles genau betrachten.. Das war es auch was mich ein klitzekleines bisschen im Maelu gestört hat, man stand irgendwie immer im Weg und konnte sich all die Köstlichkeiten nicht in Ruhe ansehen. Entspannt ein Törtchen essen war da leider auch nicht drin, schade. So habe ich dann einfach meine 10 Macarons ausgesucht, die hervorragend aussahen und auch lecker waren.

Ein Macaron kostet bei Maelu 1,70 € und ich finde gut, dass sie nicht dermaßen süß sind – wie beim Breuninger hier in Stuggi -, dass die Süße jegliche Aromen abtötet, die man gerne herausschmecken würde. Dennoch glaube ich nicht, dass es die besten Macarons sind, die ich jemals essen werde. Ich glaube einfach da geht noch ein bisschen mehr.

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Eines hiervon hätte ich sehr gerne noch probiert:

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Öhmmmm… habe ich gesagt eines?? Ich meine natürlich ALLE! Wahre Kunstwerke im Miniformat (besonders im oberen Bild), die allesamt vorzüglich ausgesehen haben. Den Geschmack konnte ich nicht testen, aber vielleicht habt ihr schonmal eines davon versucht?

Weiter geht´s, der nächste Programmpunkt war: in der Stadt umherirren. Ich meine, dass die Zeit da auch schon etwas fortgeschritten war und wir auf jeden Fall noch ein Highlight auf dem Plan hatten, wegen dem wir ursprünglich auch nach München kommen wollten. Wohin fliegt die Zeit nur immer, wenn man unterwegs ist?!

Aber finde mal einer die Tram da… Man könnte ja meinen, wenn man ein Schild sieht auf dem ein Pfeil die Treppe runterzeigt und dort das Wörtchen „Tram“ geschrieben steht, dass man dort unten auch eben diese Tram findet. Nicht so in München.. Das wäre ja viel zu einfach. Ich habe das System (?) irgendwann verflucht, erst Recht nachdem dann der angekündigte Regen aus Kübeln kam. Irgendwie sind wir dann aber doch noch halbwegs trocken an der endlich richtigen Tram angekommen, die natürlich zu einer anderen Uhrzeit kam als angegeben. Wenigstens kam sie 10 Minuten früher.

Jetzt sollte eigentlich ein feiner kleiner Bericht über Annik Weckers kürzlich eröffnetes kleines Café in Schwabing folgen. Es sind aber ein paar Dinge etwas blöd gelaufen und sie war trotz unserer Ankündigung leider nicht mehr im Laden – zur Info: wir hatten extra gefragt, wann sie da ist – und das Café schloss schneller als die Ladenöffnungszeit im Internet angegeben war. Dadurch mussten wir ganz schnell unseren Kuchen essen und unsere Getränke trinken und konnten es uns auch nicht gemütlich machen. Und deshalb kann ich auch nicht allzu viel dazu sagen außer: meine Tarte war lecker und ich kam mir nicht sehr willkommen vor.

Der letzte Punkt hat unsere Freude ziemlich gedämpft und da es schon so spät war, haben wir uns wieder in Richtung Auto begeben. Immerhin diesen Weg haben wir dann einigermaßen schnell gefunden. Es war trotz unschönem Ende ein supertoller und lustiger Tag mit Karen, den ich jederzeit wiederholen würde! Die liebe Kitty Wu von feed me up before you go-go hat mir soooooo viele tolle Café-, Shop- und Restauranttipps gegeben, dass ich minimum die nächsten 10x locker noch versorgt bin. Vielen, vielen Dank dir nochmals dafür!

Ich hoffe, ihr hattet ein wenig Spaß gedanklich mit uns diesen Ausflug zu machen und habt eventuell sogar ein paar Anregungen bekommen, was ihr beim nächsten München-Besuch ansteuern könntet. Vielleicht kennt ihr diese Läden aber auch schon – würde mich nicht wundern – und seid dort öfter? Wie auch immer es ist, unser nächster Ausflug wird garantiert kommen und ich freue mich jetzt schon darauf!

Und jetzt heißt es für mich erst einmal Koffer packen, denn morgen fliege ich für ein paar Tage nach Barcelona, juhu! <3

Bis bald wieder hier, ganz viele liebe Grüße von

Sonja

4 Comments

  1. Sehr schön deine Berichte, vor allem für mich als (seit 6 Jahren) Münchnerin ;-) Wenn du mal wieder kommen solltest, melde dich doch. Liebe Grüße!

  2. Ein toller Bericht! Ich liebe es von Mitmenschen Tips für Städte zu bekommen und die dann zu erkunden! Viel besser als jeder Reiseführer! Und da der Liebste aus Augsburg ist muss ich mir das für den nächsten Besuch direkt mal merken :-)

    Lieber Gruss, Sara

  3. Oh, wie schön, dass ihr hier ne gute Zeit hattet! :) Hm, aber die Sache mit dem Gaumenspiel ist natürlich ärgerlich. Habe es bisher noch nicht dahin geschafft, werde aber bei Gelegenheit berichten.
    LG y que lo pases bien en Barcelona!

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