Ein Stück vom Sonntagsglück: Himbeer-Mandel-Tarte

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Backen / Fructosedingens

Nachdem es aus akutem Brombeer-Mangel mit einer Version 2.0 des Pistazien-Brombeer-Kuchens vorerst (noch) nicht geklappt hat, habe ich heute spontan beschlossen ein Rezept aus der neuen Lecker Bakery fructosearm abgewandelt nachzubacken. Meine Wahl ist auf die süße Heidelbeer-Tarte von Seite 87 gefallen. Mit Himbeeren, Mandeln und da ich es einfach nicht lassen kann, mit einem Klecks gehackter Pistazien. Das sieht schick schick superschick aus und Pistazien gehen einfach immer, wie ihr mittlerweile wisst! Pistazien machen die Welt, zumindest meine, ein kleines bisschen schöner. Jawohl.

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Schön ist auch, wenn man die Rolle Blätterteig, die noch im Kühlschrank auf ihren Einsatz wartet, endlich aufbrauchen kann. Und schön ist auch, wenn man nicht einmal eine Stunde nach dem Zusammenrühren aller Zutaten einen tollen kleinen Kuchen für sich, die Familie, den Besuch auf dem Tisch hat. Ein Klecks frisch geschlagene Sahne dazu und fertig ist das feine kleine Sonntagsglück. Das Rezept für eine Form voll wohligem Glück kommt hier:

Zutaten für eine Form von ca. 32 x 20cm:

1 Rolle Blätterteig aus dem Kühlregal

150g Himbeeren oder Obst nach Geschmack

50g gehobelte Mandeln + etwas mehr zum Drüberstreuen

3 Eier (M)

500g Magerquark

100g + 40g Traubenzucker (oder 75g + 75g Zucker)

1 Msp. gemahlene Vanille

Prise Salz

Trauben- bzw. Puderzucker zum Bestäuben

(Backpapier und Hülsenfrüchte zum Blindbacken)

Funktioniert so:

1. Den Backofen auf 200 Grad vorheizen. Die Backform einfetten und mit Mehl ausstäuben, den Blätterteig aus dem Kühlschrank nehmen. Die Eier trennen.

2. Den Blätterteig entrollen und so in die Form legen, dass es einen Rand gibt. Ich musste hier und da etwas wegschneiden und anderswo wieder dran basteln. Den Boden mit einer Gaben mehrmals einstechen, gebt ihm Saures! Eine Lage Backpapier über den Teig legen und darauf eine Lage Hülsenfrüchte zum Blindbacken geben, es gehen aber auch Nudeln oder Backerbsen, was ihr eben zuhause habt. WICHTIG: denkt bitte uuuuunbedingt an das Backpapier darunter! Ich habe es nämlich aus Schusseligkeit vergessen und hatte dann äußerst viel Spaß beim Rauspopeln der Linsen…

3. Den Teig 10 Minuten auf der mittleren Schiene blindbacken. Währenddessen das Eiweiß steif schlagen, den Zucker einrieseln lassen, beiseite stellen und bloß nicht alles wieder wegnaschen. Fällt  mir immer total schwer…

4. Eigelbe, Quark, Zucker, Salz und die gemahlene Vanille mit dem Handmixer verrühren, die gehobelten Mandeln dazugeben und gut unterrühren. Zum Schluss den Eischnee vorsichtig unterheben, die Eier-Quarkmasse in die Form geben und glatt streichen. Die Himbeeren und ein paar gehobelte Mandeln darauf verteilen und ab damit in den Ofen für 20-25 Minuten.

5. Der Kuchen ist fertig, wenn er goldbraun, aber noch nicht zu dunkel ist. Ich mache auch hier immer gerne eine Stäbchenprobe um zu sehen wie fest die Masse im Inneren ist und lasse den Kuchen noch etwas im Ofen auskühlen ehe ich ihn zum vollständigen Auskühlen rausnehme.

6. Dieser Punkt ist mir der Liebste: in Stücke schneiden, bei Bedarf mit etwas Puder- bzw. Traubenzucker bestäuben und wegfuttern, yeah!

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Diese schnelle Käsekuchen-ähnliche Blätterteigtarte-Variante deckt meine Lust auf etwas Fruchtiges, Käsiges und Nussiges absolut! Ich musste eben vorab warm schon ein Stückchen naschen und werde gleich noch eines hinterherschieben. Ich muss, ich muss, ich muss… Vielen Dank für die wie immer gelungene Inspiration, liebe Lecker Bakery-Macher!

Ich wünsche euch nun viel Spaß beim Backen und einen herzallerliebsten sonnigen Sonntag, genau so wie er eben sein sollte. Lasst es euch gut gehen, geht hinaus in die Sonne! Ich treffe nachher ein paar Stuttgarter Bloggermädels und freue mich schon sehr darauf.

Es grüßt euch wie immer,

die Sonja von the whitest cake alive

3 Comments

  1. Ich habe gestern dein Rezept nachgebacken, weil ich noch ein fruktosearmes Kuchenrezept für den Muttertag gesucht habe. Großes Kompliment! Ich bin ganz begeistert – der Kuchen ist total lecker und fluffig geworden. Den backe ich definitv für nächstes Wochenende zum Muttertagsbrunch erneut. :) Dein Blog ist echt immer eine tolle Quelle für fruktosearme Backrezepte.

    • Dankeschön, das freut mich riesig! Dass der Kuchen so toll geworden ist, dass du ihn nochmal machen möchtest und auch, dass du gerne bei mir stöberst. Das macht Mut weiterzumachen mit den fructosearmen Rezepten.

      Liebe Grüße
      Sonja

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