Geschenke aus meiner Küche: Zitrus-Thymian-Öl

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Geschenke aus meiner Küche / Selbermachen

Preisfrage: was schenkt man der guten Freundin, die sich sehnlichst ein Buch über einfache, aber auch raffinierte Salate wünscht? Genau! Man schenkt ihr ein Buch, in dem einfache aber auch raffinierte Salatrezepte enthalten sind sowie viele Ideen für leckere Vinaigrettes, Dressings, selbst angesetzten Essig sowie verschiedene Öle. Deshalb dachte ich mir zusätzlich: schenkste ihr doch gleich mal ein leckeres selbstgemachtes Öl mit dazu, da freut sie sich bestimmt!

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Das Geschenk ist supergut angekommen, was mich mindestens ebenso sehr gefreut hat wie sie. Das zweite Fläschchen des Öls durfte mein Freund mit nach Hause nehmen, der sich ebenfalls sehr gefreut hat. Also alle happy, Friede Freude Zitrusöl.

Aus einem dritten Fläschchen für mich ist erstmal nichts geworden, aber das ist ja fix erledigt, denn ein gutes Olivenöl und Thymian vom Balkon ist in der whitest cake-Küche immer vorhanden. Genauso wie Pfefferkörner, Knoblauch und unbehandelte Zitrönchen, die ich meistens ohnehin für die Süßkram-Produktion im großen Stil benötige. Ich wette, das habt ihr auch alles zuhause vorrätig.

Zutaten für zwei Bügelflaschen:

750ml kalt gepresstes Olivenöl von guter Qualität

einige Zweige Thymian (Rosmarin geht natürlich auch)

Zesten einer unbehandelten Zitrone

12 Pfefferkörner

eine Knoblauchzehe

Funktioniert so:

1. Dass die Flaschen für das Öl sauber und steril sein sollten, versteht sich sicherlich von selbst. Ihr werft als ersten und letzten Schritt alle Zutaten zum Öl in die vorbereiteten Flaschen und lasst das Ganze eine Woche an einem dunklen Ort ziehen.

2. Nach sieben Tagen fischt ihr die Kräuter mithilfe eines Siebes heraus, füllt das Öl ggf. um und euer Zitrus-Kräuter-Öl ist zum Einsatz bereit! Oder aber ihr verschenkt es vorher schon mit diesem kleinen Hinweis, so wie ich das am Sonntag getan habe.

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Nun würde mich interessieren: habt ihr schon mal selbst Öl oder Essig angesetzt oder verschenkt? Macht ihr das eventuell sogar öfter und habt ein Lieblings-Öl-oder-Essig-Rezept? Ich freue mich wie immer über eure Kommentare, Ideen und Anregungen.

Jetzt wünsche ich euch eine weiterhin schöne Woche und schmiede schon Pläne, was ich denn als Nächstes backen werde. Ein paar Dinge wüsste ich da  schon…

Ich bedanke mich an dieser Stelle auch nochmals waaaaaaaaaaaaaaahnsinnig für mittlerweile völlig unglaubliche 1.070 Facebook-Leser/Innen!! Wie ihr seht, war ich nicht wirklich auf so etwas vorbereitet mit diesem Post, aber ich denke mir: ein gutes Öl für einen leckeren Salat ist mindestens genauso wichtig wie eine mit Liebe selbst gekochte Marmelade für das Frühstücksbrot. Oder etwa nicht?

Süße Grüße

Eure Sonja

5 Comments

  1. Ich habe bisher nur Chili-Öl selbst gemacht – und da lasse ich die Chilis einfach drin. Warum entfernst du die Kräuter denn nach ner Weile? Werden die irgendwie schlecht? Ich dachte, immer die halten sich ewig – und außerdem sieht’s so schön aus…
    Liebe Grüße, Isa

    • Hallo Isa,

      in der Regel mache ich das auch so, aber in dem Buch stand, dass man frische Kräuter und Knoblauch nach einer Woche herausnehmen soll, da das Aroma mit der Zeit schwächer wird. Man muss das sicher nicht unbedingt machen, aber ich hab mich nun ausnahmsweise mal dran gehalten. Ist aber nicht bei allen Gewürzen so. Schöner aussehen tut es mit den Gewürzen IM Öl allemal. ;)

      Liebe Grüße
      Sonja

  2. Liebe Sonja.
    ich libe selbst aromatisiertes Öl.. es gibt einfach nichts besseres, auch zum Verschenken. Wenig Aufwand mit großer Wirkung!!

    Liebe Grüße,
    Maria

  3. Wie eine mit Liebe selbst gekochte Marmelade für das Frühstücksbrot :-) finde ich eine tolle Aussage und sehr passend :-)

    Tolles Rezept! Die einfachen Dinge sind meisten die Besten! Und auf diese Idee wäre ich als nicht so gern Salat Esser nie gekommen :-)

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