Fructosearme Kürbis-Biscotti oder: Jenga für Kuchenverrückte?

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Backen / Fructosedingens

Kennt ihr Jenga? Dieses lustige Spiel mit den gestapelten Holzklötzen, bei dem jeder Spieler solange Klötze aus dem Turm zieht bis der irgendwann völlig in sich zusammenbricht? Das ist mir beim Schneiden dieser Biscotti direkt eingefallen, nachdem ich mit Stephanie von Schön und fein vor ein paar Tagen das Thema „Jenga für Kuchenverrückte“ hatte. Vielleicht können wir das ja in Aachen im Cupcake Café irgendwie in´s Programm mit einbauen?!

IMG_9719Gestern war Backtag in der whitest kitchen! Neben Brownies, von denen ich mir noch immer nicht ganz sicher bin, ob ich sie hier auf den Blog packe, habe ich auch diese Kürbiskekse gemacht. Einfach, weil ich mal wieder Lust auf etwas einfaches, rustikales, fructosearmes – hallo Bauch! – und handfestes hatte.

Es ist ein amerikanisches Rezept, welches ich hier entdeckt habe und bei dem ich endlich einmal meine Cups von American Heritage benutzen konnte. Der Einfachheit halber habe ich für euch die Mengen in Gramm angegeben, es hat ja nicht jeder mal eben so Cups zuhause herumliegen.

Zutaten:

260g Mehl (evtl. etwas mehr)

60g Sukrin (bzw. Rohrzucker für alle nicht-Intoleranzler)

1 TL Backpulver

1 TL Zimt

etwas geriebene Muskatnuss

eine Prise gemahlenen Ingwer

eine Prise gemahlene Nelken

eine Prise Salz

2 Eier

60g Kürbispüree

1 TL Vanilleextrakt (alternativ eine Prise gemahlene Vanille)

Funktioniert so:

1. Den Ofen auf 175 Grad vorheizen. Die trockenen Zutaten (Mehl, Backpulver, Zucker, Salz und die Gewürze) in einer Schüssel vermischen.

2. Die Eier, das Kürbispüree und den Vanilleextrakt in einer zweiten Schale miteinander verrühren und zur Mehlmischung geben. Das Ganze zuerst mit einem Löffel und anschließend mit den Händen gut miteinander vermengen. Ist der Teig zu klebrig, dann gebt noch etwas Mehl hinzu.

3. Den Teig auf einer bemehlten Arbeitsfläche nochmals gut durchkneten (ist Teig kneten nicht wunderbar entspannend?) und auf einem mit Backpapier belegten Blech zu einem Laib formen. Den Laib flach drücken, damit ihr hinterher schöne lange Biscotti bekommt. Ihr könnt aber auch zwei kleinere Laibe formen, wenn ihr sie kleiner haben möchtet.

4. Auf der mittleren Schiene 20-30 Minuten backen. Anschließend herausnehmen, einige Minuten abkühlen lassen und dabei den Ofen auf 160 Grad herunterschalten. Die Biscotti mit einem scharfen Messer vorsichtig in Scheiben von ca. 1cm schneiden.

5. Nun nochmals 15-20 Minuten auf der mittleren Schiene backen und anschließend zum Abkühlen herausnehmen.

Das war´s auch schon. Die Kekse werden nicht steinhart, es sind also keine Cantuccini, selbst wenn sie ein bisschen so aussehen. Die Biscotti erinnern mich nicht zuletzt wegen der Gewürze ein wenig an Lebkuchen und genauso schön duftet es dann auch in der Küche. Der Teig war schon roh so der Knüller, dass ich mich doch sehr zusammenreißen musste ihn nicht komplett aufzuessen!

IMG_9709IMG_9723IMG_9733Einen schönen Film, eine warme Decke, einen heißen Kakao und Kürbis-Biscotti zum hineintunken. Mehr braucht es bei diesem regnerischen Grau-in-Grau-Wetter nicht. Ich verziehe mich dann mal wieder auf die Couch, und ihr so?

Wobei… ich sollte lieber noch ein paar Dinge für das Frankfurt-tri-tra-trullala-wir-gehen-auf-die-Buchmesse-Wochenende vorbereiten. Geht noch wer am Samstag?

Süße Grüße

Sonja

2 Comments

  1. Hallo Sonja,

    Biscotti habe ich noch nie selbst gebacken, doch ich liebe es, Kekse in Kakao zu tunken und dabei einen schönen Film zu gucken :). Vielleicht sollte ich dein Rezept mal nachbacken. Hast du das Püree vorher selbst hergestellt?

    Liebe Grüße,
    Nadine

    • Hallo Nadine,

      unbedingt! :) Ja, da es Püree hier nicht zu kaufen gibt und da vermutlich eh seltsame Substanzen drin wären, mache ich das lieber selbst. Dazu habe ich den Kürbis (hier war es ein Hokkaido) weich gekocht und dann püriert und direkt weiterverarbeitet.

      Liebe Grüße
      Sonja

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