Foodist: das kulinarische Überraschungspaket in der Box

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Dies und das

Nun ist es schon einen knappen Monat her seit mich die Foodist Box voller spannender kulinarischer Leckereien erreicht hat. Über die supernette Email zuvor habe ich mich total gefreut, denn nachdem meine liebe Freundin Karen und kurz darauf auch Froilein Pink vom Zauberhaften Küchenvergnügen die Box schon testen durften, war ich wirklich mehr als neugierig darauf. Ich liebe tolle Produkte und Überraschungen noch dazu! Ab und an vergesse ich aber, dass das bei meiner Intoleranz nicht immer schlau ist…

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Wofür steht Foodist und was ist eine Foodist Box?

Foodist ist ein Hamburger Unternehmen, das sich zum Ziel gesetzt hat hochwertige Lebensmittel mal größerer, mal kleinerer Manufakturen, die oft auch in Handarbeit hergestellt werden, an den Mann bzw. die Frau zu bringen. Deshalb werden einmal im Monat Boxen mit 6-8 Produkten zum Probieren an die Besteller verschickt. Der Inhalt jeder Box übersteigt dabei immer ihren Wert und liegt auch immer über 30€, garantiert. Eine Box kostet im Monat 24€ und kann einzeln oder im Abo bestellt werden.

Das Überraschen und Entdecken qualitativ hochwertiger Produkte steht bei dieser Box ganz klar im Vordergrund. Wer also nicht auf Überraschungen steht und nicht gerne mal bereit ist 1-2€ mehr für ein Lebensmittel auszugeben, für den ist diese Box mit Sicherheit nichts. Da die Boxen von Karen und Froilein Pink mich angesprochen haben, ich neugierig bin und mich gerne überraschen lasse, habe ich zugesagt und eine Foodist-Box zum Testen bekommen.

Als die Box dann da war, konnte ich es kaum erwarten sie aufzumachen (bzw. eher aufzureißen)! Ein Produkt nach dem anderen wurde herausgefischt und genau begutachtet. Was ist das? Was genau ist drin? Mag ich das?

Leider muss ich sagen, dass die September-Box für mich nicht ganz passend war, aber damit muss man rechnen. Ich hatte mich auf eine erste Einstimmung in den Herbst gefreut, es waren aber eher Produkte dabei mit denen man sich vom Sommer verabschiedet hat, wozu das Pfifferling-Paté und der Tee aber wiederum nicht gut passten. Ich fand den Inhalt also nicht optimal abgestimmt.

Diese Produkte waren in der September-Box enthalten:

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1. Sangria Lolea No. 1 von Lolea

Das Design der Flasche finde ich sehr ansprechend, leider mag ich Sangria nicht und so habe ich mit dieser Flasche Karen eine Freude machen können.

2. Tee Pfeffernuss-Orange von Ankerkraut

Über Teemangel kann ich mich momentan wirklich nicht beklagen und diese Hamburger Geschmacksmanufaktur kannte bislang noch nicht. Die Verpackung sieht sehr edel aus, der Tee riecht lecker und schmeckt auch so. Für mich – auch wegen der Pfeffernuss – ein klarer Wintertee, den ich gerne wieder trinke. „Keine Zusatzstoffe, keine Aromastoffe, keine Emulgatoren, keine E-Stoffe, sondern durch und durch natürliche, intensive Aromen“, das findet man in den Tees von Ankerkraut. Neben Pistazien und gehobelten Mandeln, die auch als solches zu erkennen sind und das finde ich klasse!

3. Chocolate Honeycombs von Copperpot Originals

Prima, etwas in der Box zu haben, was es hierzulande nicht gibt und das wie noch vor 25 Jahren traditionell und in kleinen Mengen hergestellt wird. Die Honeycombs waren für meinen Geschmack viel zu süß, trocken und extrem hart, so dass ich mir fast den Zahn ausgebissen hätte. Meinem Nachbarn schmecken sie jedoch sehr lecker, deshalb darf er sich über diese englischen Pralinchen freuen.

4. Cashew Erdnuss Orange Kakao Cubes vom Krebaer Nusswerk

Das Krebaer Nusswerk kenne ich seit meinem letzten Besuch auf der Eat & Style in Stuttgart, wo ich schon etwas Leckeres probieren konnte. Die Cubes sind ein netter Snack für zwischendrin, das Orangenaroma ist mir und meinem Freund jedoch etwas zu dominant. Die anderen Aromen nimmt man dadurch nicht mehr optimal wahr bzw. den Kakao leider überhaupt nicht.

5. Pfifferlings Pâté von Sapori Siciliani

Dieses Pâté wurde in Kooperation mit einem Koch eigens für Foodist entworfen. Es ist handgemacht und besteht aus 100% natürlichen Zutaten (da kann sich manch einer bitte mal ein großes Scheibchen abschneiden). Wie empfohlen hat es mir auf einer Scheibe Weißbrot gut geschmeckt und auch Pastasaucen habe ich damit abgeschmeckt. Die Farbe des Pâté ist mein einziges Manko, sie ist nicht ganz so schön pfifferlingfarben wie im Begleitheft abgebildet, aber aufgrund der fehlenden chemischen Substanzen nehme ich das in Kauf.

6. Cake Pops „Brownie klassisch“ von Ben und Bellchen

Die Cake Pops waren schön saftig und keine Zuckerbomben, was mir immer sehr wichtig ist. Der Zartbitter-Schoko-Geschmack stand eindeutig im Vordergrund, als Brownies hätte ich sie dennoch nicht „erschmeckt“. Zum Teilen super, ansonsten wäre es schön gewesen zwei unterschiedliche Sorten probieren zu dürfen.

Goodie: Als Goodie war der Box noch ein Heft von Jamie Oliver beigefügt, über das ich mich sehr gefreut habe und ich glaube, dass so etwas auch nicht standardmäßig dabei ist. Als Foodie freut man sich doch immer über noch mehr Rezepte, nicht wahr?

Fazit: auch wenn diese Box nicht der totale Volltreffer für mich war und ich fast alle Produkte – bis auf den Tee und das Pâté – aufgrund meiner Intoleranz nicht vollends leer naschen kann, halte ich sie für gelungen, weil ich dieses Prinzip gerne mag. Man merkt, dass sich die Menschen hinter Foodist Gedanken gemacht haben bzw. das jeden Monat von Neuem tun um die Box mit hochwertigen Lebensmitteln zu füllen. Die Produkte sind besonders und den einen oder anderen Hersteller werde ich mir nun auch nochmal genauer ansehen. An dieser Stelle bedanke ich mich sehr für die kostenlose Zusendung der Box und die nette Korrespondenz mit Foodist!

Zum Schluss noch meine Fragen an euch: kennt ihr Foodist und habt so eine Box vielleicht auch schonmal ausprobiert? Was haltet ihr vom immer populärer werdenden „Boxen-Prinzip“? Welches Produkt hätte euch am meisten gefallen?

Viele Grüße und einen schönen Abend,

Eure Sonja

2 Comments

  1. PollyEsther says

    Die „Chocolate Honeycombs“ hab ich mir aus der Süsswarenabteilung bei Karstadt mitgebracht – die sind wirklich süss, zum (ungesüssten) Espresso aber klasse.
    Der Sangria hat eine zweite Chance verdient – mit ner Orangenscheibe und etwas frischer Minze drin, ein paar Eiswürfeln … viele sind einfach noch traumatisiert von der Plörre, die man in Tetra-Packs bekommt, dabei kann der wirklich lecker schmecken.

    • Die Chocolate Honeycombs gibt es also bei Karstadt?? Über diese Nachricht wird sich mein Nachbar sehr freuen, der ist nun nämlich süchtig nach den Dingern. Mit dem Sangria hast du absolut Recht! Ich glaube, dass dieser hier lecker ist und absolut nichts mit diesen Tetra-Pack-Geschichten am Hut hat. Im Sommer sollte ich ein Gläschen probieren.

      Liebe Grüße
      Sonja

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