Garibaldi Biscuits – nicht nur, aber auch für (Alltags)Helden!

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„Für Keksliebhaber ist der Keks ein Held. Man sollte ihn nie alleine oder in Eile essen, sondern sich Zeit nehmen und ihn mit einer Tasse Tee genießen. Seine Ursprünge und sein Namenspatron sind von ähnlich heroischer Natur, seine Geschichte handelt von Pionierarbeit und Mühen, von Tapferkeit und Gefahr. …“

Die Garibaldi Biscuits aus dem Buch „Wie die Helene zur Birne kam“ aus dem Callwey Verlag gehören zu den Rezepten bzw. Gebäcken, die ich auf jeden Fall für meine Rezension daraus nachbacken wollte. Ohne wenn und aber.

Dabei sind sie nicht einmal besonders aufwendig oder spektakulär, außer, dass es ein wenig Zeit dafür braucht. Die Zutaten für diesen etwas anderen Keks habe ich allerdings immer vorrätig und so sollte es kein Problem sein auch mal ein paar Minuten länger in der Küche zu stehen.

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Die vielen herzhaften Rezepte aus diesem tollen Buch werden selbstverständlich nicht zu kurz kommen, Frau kann sich ja nicht ausschließlich von Kuchen ernähren. Warum aber habe ich ausgerechnet die Garibaldi Biscuits gewählt? Mein Bruder hat mich tatsächlich zu einem Gebäck inspiriert! Er schreibt gerade an einem Artikel über den italienischen Kriegshelden und als ich das Buch gestern wieder aufschlug und die Garibaldi Schnitten sah, da war ihr süßes Schicksal besiegelt.

Und ehe nun die Rosinenhasser allesamt „IIIiiiiiihhhh, Rosinen bzw. Sultaninen, pfui deifel!“ kreischen: ihr könnt ja einfach einen Ersatz ganz nach eurem Geschmack verwenden. Ein Rezept ist kein Befehl. Auch, wenn es dann keine Garibaldi Biscuits mehr sind, schmecken wird´s trotzdem.

Zutaten für ein Blech á 23 x 23 cm:

100g geschmolzene Butter

100g gesiebten Puderzucker

100g Mehl

100g Eiweiß

100g Sultaninen

50g Cranberrys

Funktioniert so:

1. Geschmolzene Butter, Puderzucker und Mehl in einer Schüssel zu einem Teig verrühren – bei mir war er etwas krümelig. Die Eiweiße langsam unterrühren bis sie sich gut mit dem Teig verbunden haben, der nun recht flüssig ist. Den Teig in eine Tupperschüssel füllen und zugedeckt mindestens eine Stunde in den Kühlschrank geben.

2. Das Blech mit Backpapier auslegen – klappt besser, wenn ihr es einmal zerknüllt – und den Teig mithilfe eines Teigschabers gleichmäßig darauf verteilen. Nochmals für 30 Minuten im Kühlschrank ruhen lassen.

3. Währenddessen den Backofen auf 180 Grad vorheizen. Den Teig auf der mittleren Schiene des Ofens für ca. 25 Minuten backen bis er goldbraun ist. Das Blech aus dem Ofen nehmen und die Biscuits noch warm mit einem scharfen Messer in Stücke schneiden, abkühlen lassen. Luftdicht verschlossen halten sich die Biscuits eine Woche.

Ich habe das Rezept sehr dezent abgeändert, weil ich zu den vielen vielen Menschen gehöre, deren Lieblingstrockenfrüchte ganz ganz sicher alles andere als Rosinen sind. Es sind zwar noch immer Rosinen drin, aber lediglich die Hälfte und Cranberrys sind noch dazu in´s Blech gewandert.

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Kritikpunkte: Etwas habe ich zu dem Rezept aber anzumerken, meine Teigmenge hätte niemals für ein Blech der Größe ausgereicht, das auf dem Bild im Buch abgebildet ist. Vielleicht hätte ich mich aber auch nicht von dem Bild ablenken lassen sollen…? Unsinnig finde ich es, dass man laut Originalrezept den Ofen erst vorheizen und anschließend den Teig für eine bzw. insgesamt 1 1/2 Stunden in den Kühlschrank geben soll. Also 1 1/2 Stunden den Ofen umsonst heizen? Never ever.

Die Biscuits kommen wieder auf meine Kaffeetafel, sie haben mich überzeugt. Beim nächsten Mal versuche ich es vielleicht auch mal in einer fructosearmen Version. Es muss ja nicht immer eine wahnsinnig aufwendige Torte sein. Warum nicht mal wieder einen Biscuit und eine Tasse Tee? Damit stoße ich heute auf meine Helden des Alltags an, und ihr?

Süße Grüße

Eure Sonja

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