Wunderbares Soulfood: Monkey Bread mit Himbeerfülle!

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Backen

Heute gibt es einen wunderbaren Seelenstreichler, den ich nun gerne auch das Mini-Buchtelbrot nenne. Es besteht ja irgendwie aus lauter kleinen Buchteln. Ja, den Anreiz hat nun letztendlich die aktuelle Lecker Bakery gegebenen, aber kennen und ausprobieren wollte ich es schon lange davor. Wie das dann aber so ist… es kommt dieses und jenes und schiebt sich zwischen mich und meine (Back)Pläne.

Weil fluffiges, warmes und wunderbar weiches Hefegebäck einen grauen, regnerischen Tag wie den heutigen aber sehr viel schöner machen kann, habe ich dieses gefüllte Monkey Bread gestern zum zweiten Mal gebacken. Ich kann es mir auch sehr gut auf einer Frühstückstafel vorstellen, wo sich jeder dann ein Stückchen davon abzupfen kann.

IMG_1172Da ihr euch beim Abzupfen die Hände ein wenig dreckig macht – und hinterher den Zuckerguss und das Karamell von den Fingern schlecken könnt, hmmm… – würde ich es vermutlich nicht unbedingt der Schwiegermutter vorsetzen, wenn ihr sie das erste Mal kennenlernt.

Das Monkey Bread hat heute neben einem klassischen, aber nicht minder leckeren Zitronen-Rührkuchen und dem Schokoladen Shortbread mit Vanillesalz die Kaffeetafel bei meinen Eltern geschmückt. Ich glaube solches Gebäck versetzt einen gedanklich immer wieder zurück in die Kindheit und man liebt es mitunter genau deshalb so sehr. Mit diesem Gedanken bin ich sicherlich nicht alleine, oder?

Zutaten für eine große Gugelhupfform:

1/4 Liter Milch

1 Würfel Hefe

500g Mehl

1 Pck. Bourbon Vanillezucker

1 EL Zucker

Prise Salz

1 Ei

150g weiche Butter

150g Rohrzucker

Himbeeren (TK)

optional: 120g Puderzucker

3 EL Zitronensaft oder Wasser

fein gehackte Pistazien

Funktioniert so:

1. Den Backofen auf 50 Grad vorheizen. Mehl, Zucker, Vanillezucker, Ei und die Prise Salz in eine Schüssel geben.

2. Die Milch in einem kleinen Topf lauwarm erhitzen . Hefe hineinbröckeln und unter Rühren darin auflösen. Die Hefemilch in zwei Teilen zum Rest gießen und mit den Knethaken so gut es geht unterarbeiten.

3. Die Hälfte der Butter in Flöckchen unter den Teig kneten, zuerst mithilfe der Knethaken und anschließend mit den Händen weiterkneten bis sich ein geschmeidiger Teig ergibt. Den Teig zu einer Kugel formen und mit einem Tuch abgedeckt für 45 Minuten auf der untersten Schiene des Backofens gehen lassen.

4. Die zweite Hälfte der Butter schmelzen und in eine kleine Schüssel geben. Den Zucker in eine zweite kleine Schüssel geben. Die Gugelhupfform gut mit Butter einfetten (wir wollen ja, dass der Kuchen später gut rausflutscht). Ist der Teig gut aufgegangen, nochmals kurz mit den Händen durchkneten.

5. Nun jeweils eine kleine Menge Teig abzupfen, ein bis zwei tiefgekühlte Himbeeren darin verstecken und zu einer Kugel formen. Die Teigkugel in das Butterbad geben, durch den Zucker wälzen und in die vorbereitete Form geben. So mit allen Hefeteig-Kugeln verfahren bis der Teig aufgebraucht ist. Nun lasst ihr die Form abgedeckt nochmals 20 Minuten stehen.

6. Während der Teig nochmals ruht, den Ofen auf 200 Grad vorheizen und den Kuchen auf der mittleren Schiene etwa 35 Minuten backen bis er oben leicht goldgelb ist. Aus dem Ofen nehmen und etwa 10 Minuten in der Form auskühlen lassen, anschließend stürzen und vollständig abkühlen lassen.

Wer mag kann anschließend noch einen dicken Guss aus Puderzucker und Zitronensaft darüber geben und den Kuchen mit gehackten Pistazien bestreuen – diese Variante ist mir allerdings schon fast zu süß.

Fertig ist die fruchtige Version des Monkey Bread! By the way, kann mir mal jemand verraten wieso das überhaupt so heißt? Mit Affen hat der Kuchen ja nun wirklich nicht viel am Hut…

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Meine Monkey Bread Version habe ich mit weniger Zucker als im Heft angegeben hergestellt, da ich sonst vermutlich an nicht zu geringer Überzuckerung gelitten und es wohl auch nicht runterbekommen hätte. Ich habe es beim ersten Mal ohne, nun beim zweiten Mal mit Puderzucker-Glasur gemacht und werde sie beim dritten Mal wohl auch wieder weglassen. Dem Kuchen reicht die Karamelhülle der einzelnen Teigkugeln meiner Meinung nach völlig aus, mehr braucht es nicht.

Habt ihr das Monkey Bread auch schon gebacken? Vielleicht auch in einer ganz anderen Version als im Heft? Ich bin doch so neugierig!

Süße Grüße von der Mini-Buchtelfront,

Eure verzückte Kuchenfee Sonja

7 Comments

  1. Oh lecker, ich liebe Monkey Bread!
    Ich habe allerdings mal ein anderes gebacken. Das war suuuper. Ohne Füllung, dafür aber so richtig schön schlotzig und karamellig.. Mhhh… Da fällt mir ein – ich muss das mal wieder machen. ;-)

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