Ein Tag auf dem Markt des guten Geschmacks – die Slow Food-Messe 2014

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Dies und das

Die SlowFood-Messe aka der Markt des guten Geschmacks findet alljährlich im Rahmen der Frühjahrsmessen in Stuttgart statt, in diesem Jahr zum 8. Mal. Sprich, die letzten Jahre habe ich immer ganz schön was verpasst, denn just an diesem Wochenende war immer irgendwo irgendwas wichtigeres und ich war nie da um diese schöne Messe besuchen zu können.

Wer mich kennt und/oder hier regelmäßig mitliest, der weiß, dass ich mich – nicht nur wegen des Blogs – viel und intensiv mit Essen, Lebensmitteln im Allgemeinen, deren Herkunft und Herstellungsweise auseinandersetze. Die letzten Monate beschäftige ich mich auch privat viel mit Nachhaltigkeit und versuche in meinem kleinen Haushalt so dies und das umzusetzen, was in kleineren Schritten mal besser und mal schlechter klappt, niemand ist perfekt und jeder sollte das tun, was er kann und für ihn selbst möglich und sinnvoll ist.

Bei Slow Food geht es aber vorwiegend um Lebensmittel und so waren sie auch der Mittelpunkt und der Grund meines Besuches auf der Messe und zum diesjährigen Bloggertreffen dort. Wie das dann so ist, trifft man einige bekannte genauso wie viele neue Gesichter und das ist immer wieder sehr schön! Auch wenn man die Leute teils noch nie zuvor gesehen hat, verbindet uns alle von Anhieb etwas und es ist ein bisschen wie ein Familientreffen nach langer Zeit. Vor dem Treffen habe ich mich mit Nici von JuNi  – Der Lifestyle Blog schon getroffen um eine kleine Runde vor dem Massenansturm zu drehen und Jörn von TRY FOODS Hallo zu sagen, der uns direkt zu einer kleinen Verkostung nach dem Treffen eingeladen hat. Dazu später mehr, nun erstmal zum Messe-Bloggertreffen.

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Einleitend wurden ein paar Worte von Slow Food Deutschland-Vorstand Dr. Ursula Hudson – „Nennt mich einfach Ursula!“ – gesprochen und der Slow Food-Bloggerbutton vorgestellt, den ich auch schon rechts in meiner Sidebar eingebunden habe. Den Button finde ich großartig, weil ich damit als Bloggerin zeigen kann, dass ich Slow Food als internationalen Verein, der sich für gute, ehrliche Produkte und deren Erzeuger einsetzt und sie auf diese Weise erhalten werden, wichtig und unterstützenswert finde. Die Messe ist dafür genau der richtige Anlaufpunkt. Es gibt nicht nur eine Fülle an tollen, besonderen, schützenswerten etc. Lebensmitteln sondern man kann auch direkt mit den Produzenten eben dieser in Kontakt treten. In der Regel stehen die Hersteller nämlich selbst am Stand und sprechen über das, was sie machen und zwar gute Lebensmittel.

Slow Food steht für:

Gute Lebensmittel, sie sind wohlschmeckend, nahrhaft, frisch, gesundheitlich einwandfrei, die Sinne anregend und befriedigend

Saubere Lebensmittel, sie sind hergestellt ohne die Ressourcen der Erde, die Ökosysteme oder die Umwelt zu belasten und ohne Schaden an Mensch, Tier oder Natur zu verursachen

Faire Lebensmittel, sie achten die soziale Gerechtigkeit, mit angemessener Bezahlung für alle – von der Herstellung über den Handel bis hin zum Verzehr

Nach einer Vorstellungsrunde wurden wir auch schon entlassen und stürzten uns in kleineren Grüppchen in´s Getümmel. Unsere Runde bestand aus Nici, Christina, Mareike, Natalie, Elena, Jens und meiner Wenigkeit. Um 11:30 Uhr war es bereits so voll, dass wir uns in Halle 3 nur schrittweise und in seeeehr gemäßigtem Tempo von Stand zu Stand arbeiten konnten. Wir haben viele tolle und leckere Lebensmittel gesehen, wie beispielsweise diesen Stand mit Oliven in den leckersten Varianten oder diesen Käsestand direkt daneben, an dem ich es blöderweise versäumt habe mich ausreichend einzudecken:

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Unser nächster größerer Stopp war bei Jörn, wo wir eine kleine Salzverkostung machten. Wir probierten Salz, dass aus kleinen Salz-Pyramiden (wirklich!) bestand und welches, dass durch seine Verarbeitung mit Hülsenfrüchten etwas nach Ei schmeckte – das Kala Namak aus Indien. Kurios, was es alles gibt. Wer glaubt, dass Salz gleich Salz ist, der irrt sich gewaltig.

Mit Jörn hatte ich bereits vor etwa zwei Monaten Kontakt, sein StartUp TRY FOODS aus Berlin bietet verschiedene hochwertige Probiersets an. Derzeit kann man ein Olivenöl Set – welches bei mir Zuhause noch auf seine Verkostung und Vorstellung auf dem Blog wartet -, Kaffee, Pfeffer, Salz sowie Schokolade probieren. Wenn eine Sorte ganz besonders gut gefällt, dann kann diese auch einzeln im Onlineshop geordert werden. Natürlich habe ich die Schokoladen auch probiert ehe ich später ein Set mitgenommen habe. So viele unterschiedliche Sorten ich in der Vergangenheit auch probiert habe, eine Schokolade mit Kakaobohnen aus der Dominikanischen Republik war noch nie dabei.

Ich finde das Konzept gut, da man sich wirklich schön an die Produkte herantasten kann, die Qualität einfach klasse und ausgesucht ist. Jedem Set ist auch ein etwa 60-seitiges Booklet beigelegt, das es in sich hat. Ich habe dadurch viel Neues über Olivenöl gelernt und haue mir definitiv auch kein minderwertiges Öl mehr in die Pfanne. Jörn, an dieser Stelle nochmals vielen Dank für die Verkostung! Ich bin gespannt, was sich bei TRY FOODS in Zukunft tut. Das Schokoladen Set, welches ich mir am Stand gekauft habe, wird in netter Runde probiert werden.

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Weiter geht´s! Wir schlenderten auch an den unheimlich leckeren Macarons von Francois Duweck vorbei, die ich mir später dann noch geholt habe. Die Macarons habe ich euch in diesem Beitrag bereits vorgestellt. Ich habe es tatsächlich nicht hinbekommen auch nur ein Exemplar für euch zu fotografieren, die waren im Nu weg… Da habt ihr aber meine absolute Kaufempfehlung für, wenn euch welche über den Weg kullern, probiert sie. Ich sag nur Feige und Pistazie. Und alles andere.

Auch am Stand von Original Beans schlenderten wir vorbei. Dort stand Jan-Marcel Schubert, der auch auf der chocolART 2013 war und dort die Schokoladenverkostung geleitet hatte. Ein faszinierender 23-jähriger, der mehr über gute Schokolade weiß als manch einer, der doppelt so alt ist. Original Beans dürft ihr euch ruhig merken.

Ich war ja bereits auf der einen oder anderen Messe, aber tatsächlich habe ich noch nie eine solche Fülle an Aromen und Düften erlebt wie auf dem Markt des guten Geschmacks. Es duftete überall sooo unheimlich gut! Nach jedem Stand kamen andere Aromen auf einen zu und ja, den aller allermeisten von ihnen war es verdammt schwer zu widerstehen.

Auch ein simples Brötchen mit Spanferkel kann so gut schmecken – wozu ein gutes Lebensmittel mit Geschmacksverstärkern vollstopfen? Wir brauchen das nicht und unser Essen braucht das auch nicht. Was wir aber brauchen, das sind mehr natürliche Lebensmittel und weniger Chemie im Essen. Das dass möglich ist, das konnten wir auf der Slow Food bei über 400 Herstellern sehen und kosten.

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Jeder Aussteller wird eingehend auf die Erfüllung der SlowFood-Kriterien geprüft wird, ehe er  auf dem Markt des guten Geschmacks ausstellen darf. Hier darf also nicht jeder hin und das ist auch gut so, wenn ihr mich fragt. Die Qualitätsprüfung der Slow Food ist sehr streng. Dennoch hat uns ein Stand mit – im Grunde – Convenience Produkten doch sehr verwundert, der passte so ganz und gar nicht zum Rest. Es war aber auch nur einer.

Der nächste Stand, der uns anhalten ließ, war die Rimoco Gewürzmanufaktur aus Saarbrücken. Hier fand Christina nicht nur Muscovado Zucker sondern wir alle auch noch hochwertige Gewürze, von denen insbesondere das Dukkah in den einen oder anderen Beutel wanderte. Ich geb´s zu, ich kann wohl nicht mehr ohne dieses orientalische Gewürz leben, dass ich schon einige Male seither benutzt habe. Es besteht aus Haselnüssen, Sesam, Cashews, Pinienkernen, Koriander, Tellicherry Pfeffer, ungarischer scharfer Paprika, Cumin, Fleur de Sel de Camargue, Nigella und sonst nichts. Wir probierten es dort auf Weißbrot mit etwas Olivenöl und die Daumen gingen hoch. Ben von Rimoco erzählte uns ein bisschen was über die Gewürze, ließ uns an Orangenpfeffer schnuppern oder Piment d´Espelette probieren.

Weiter geht´s zu Fritz und Hendrik von Gutes von Hier! Bei Gutes von Hier gibt es… Gutes von Hier eben. Boxen mit Produkten regionaler Manufakturen zum Verschenken oder sich selber kaufen und zwar mit allerlei Gutem, was die jeweilige Region zu bieten hat. Eine Box der Region Neckar-Alb ist schon vor einiger Zeit zum Testen zu mir gewandert, diese stelle ich euch in Kürze separat vor und erzähle euch noch etwas mehr über Gutes von Hier. Einen Blick darauf habe ich aber für euch, es gab sie nämlich auch auf der Messe:

Hendrik und Fritz haben sich vor zwei Jahren auf dem Bloggertreffen der SlowFood kennengelernt, sind heute Geschäftspartner und haben ihr Hobby zum Beruf gemacht. Persönlich finde ich das klasse und bewundernswert, denn ab und an habe ich ja doch den Gedanken ebenfalls in der Richtung tätig zu werden. Nun, das ist aber ein anderes Thema, das hier nichts zu suchen hat. Fritz hat sich viel Zeit für uns genommen und wir konnten förmlich sehen, wie sehr ihn das ganze Thema erfüllt.

Jeder ist hier mit so viel Herzblut dabei, dass das einfach ansteckend ist. Da sind diese Menschen, die tolle Lebensmittel mit viel Liebe herstellen, gestalten und verkaufen, das kann einen einfach nicht kalt lassen. Es sind Lebensmittel, die alle Sinne ansprechen.

Unser letzter Stopp war die Stuttgarter Destillerie Kohler. Hier probierten wir einige hochprozentige Schnäpschen und ich lernte den Stuttgarter Gin kennen – bis dato wusste ich nicht, dass wir einen eigenen Gin in Stuttgart haben. Frau lernt aber bekanntlich nie aus und der ließ sich selbst für eine Gin-nicht-Expertin wie mich gut trinken. *hicks* Hier wurden wir sogar mit zwei Probefläschchen versorgt, die ich selbstverständlich nur in Gesellschaft probieren werde. Noch kann ich daher nichts zum verlockenden Inhalt sagen.

Die Destillerie hat ein breites Angebot und ich könnte mir gut vorstellen dort den einen oder anderen Schnaps oder Likör als Mitbringsel zu kaufen. Kennt jemand von euch die Destillerie Kohler? Demzufolge, was ich danach so gehört habe, sollen die wirklich gut sein.

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Ich kann euch sagen, dass ich nach all diesen Eindrücken wirklich kaputt, aber auch enorm glücklich war. Ich habe einen langen Tag mit vielen tollen Menschen – an meine Gruppe: mit euch laufe ich jederzeit wieder über Messen! – verbringen dürfen und dabei viele Eindrücke gewonnen, tolle Produkte probieren dürfen und war einfach happy – nicht nur über die Macarons von Duweck. Wir haben vieles probiert, Kapuzinerkresse und Erbsen gepflanzt und sind allesamt mit vielen guten Produkten nach Hause gefahren.

Der Markt des guten Geschmacks wird auch im nächsten Jahr wieder stattfinden und einen Besuch kann ich jedem ans Herz legen, der sich für gute Lebensmittel interessiert – wenn möglich, empfehle ich euch aber nicht unbedingt den Samstag für euren Messebesuch.

Ihr könnt dort ganz viel probieren, fragen, kaufen und euch auch bei Slow Food engagieren, wenn ihr Lust habt. Ich hoffe ja, dass es in Stuttgart auch mal eine Schnippeldisko geben wird, wie sie bereits in Berlin und anderen Städten stattfand.

Zum Schluss möchte ich nun noch ein paar Punkte nennen, die ich auf dem Flyer der Slow Food Youth Deutschland entdeckt habe, die mir gefallen und die jede/r von uns einfach tun und umsetzen kann:

Besuche einen Bauern in Deiner Nähe

Kaufe Lebensmittel ohne Strichcode

Nimm Dir Zeit zum Genießen

Pflanze Kräuter

Kaufe einen Tag in der Woche nicht im Supermarkt ein

Lass Dich vom Wochenmarkt zu einem neuen Gericht inspirieren

Koche für Deine Freunde

Sollte doch möglich sein, oder? Mehr über den Slow Food Deutschland e.V. könnt ihr hier nachlesen.

Seid ihr auf der Messe nächstes Jahr dabei? Wart ihr dieses Jahr da? Was habt ihr für Eindrücke gewonnen, findet ihr Slow Food gut?

Viele Grüße

Eure Sonja

5 Comments

  1. Liebe Sonja,
    ich wäre auch so gerne dort gewesen! Vielen Dank für den ausführlichen Bericht, so hatte ich zumindest etwas davon! (PS: Deine Chickpea-Cookies sind schwer cool!)
    Alles Liebe
    Veronika

  2. Hallo Sonja.

    Wir waren am Sonntag auf der Slow Food und ich bin gar nicht entzückt nach Hause gegangen wie du…eher enttäuscht. Irgendwie hat mir so der rote Slow-Food-Faden gefehlt und die Menschenmassen fanden wir ziemlich erdrückend… v.a. weil der Slow food-Gedanke eher gegenteilig zu dem hektischen Schnell-da-und-da-Probieren-und-sich-Durchfuttern und das Ich-will-unbedingt-was-und-viel-Verkaufen wirkte und mehr als eineinhalb Hallen hätte ich eigentlich schon erwartet :( irgendwie wars nicht meins bzw. unsers. Haben uns nicht wohl gefühlt. Leider… Zuhause – beim Durchstöbern der Internetseite habe ich mir überlegt, doch den und den Kochkurs oder Verkostungskurs auszusuchen und mitzumachen. Gott sei Dank, haben wir es aus Zeitgründen dann doch sein gelassen, denn die, die da mitgemacht haben wirkten wie Tiere in einem Zoogehege… Schade… Schade… Schade…

    Ich finde es aber spannend von Euch anderen (wie auch von dir heute) die Eindrücke zu lesen :) … das einzig Interessante und Ansprechende fanden wir, war das Messezentrum Stuttgart. Das ist wirklich sehr schön.

    • Hallo Sonja,

      bei vielem sprichst du mir gerade aus der Seele, auch wenn ich die negativen Aspekte aus meinem Beitrag rausgelassen und das auch bewusst gemacht habe. Dass es am Wochenende extrem voll ist, damit muss man rechnen – Sonntag noch mehr als Samstag. Es war auch wirklich sehr mühselig sich da in der Gruppe voranzukämpfen und auch, dass erschreckend wieviele Menschen scheinbar lediglich zu dem Zweck da sind um etwas for free abzureifen, das ist leider leider leider auf so gut wie jeder Messe so. Dafür können aber die Messebetreiber und Aussteller nichts, so dass ich sie – so sehr mir das auch auf den Senkel ging – nicht dafür verantwortlich machen kann. Man kann ja niemandem den Zutritt zur Messe verwehren.

      Aber dann gibt es ja auch die, die sich wirklich dafür interessieren. Ich habe ein paar Ausstellern Hallo gesagt und allein dafür hatte es sich für mich schon gelohnt, da habe ich die unschönen Sachen hinterher wieder ausgeblendet – glaub mir, ich hab mich über manches auch sehr geärgert – und ein paar gute Gespräche gab es trotz dem Trubel ja auch. Ich werde die Slow Food wieder besuchen, aber dann doch lieber nicht am Wochenende. ;)

      Vielen Dank für deine Eindrücke und liebe Grüße
      Sonja

      • Hallo.
        Das Gedränge hab ich eigentlich auch erwartet, aber – wie du schon geschrieben hast – das gehört dazu auf normalen Messen… das Enttäuschendere fand ich eigentlich, dass so ein fühlbarer Slow-Food-Rahmen gefehlt hat… Auf der Eat & Style z.B. kriegt man da einen anderen Rahmen…
        Die langen Tische auf dem Grün waren das Einzige diesbezüglich, das uns aufgefallen ist. Das ist so eine gewisse Wertschätzung (gegenüber der Lebenseinstellung oder auch den Ausstellern oder den Produkten) oder besondere Herausstellung (ein Gefühl), das mir vollkommen gefehlt hat… Dazu muss ich eigentlich nicht auf die Slow Food, das kann ich bei uns auch auf der Consumenta (z.B. in der Regionenhalle) oder woanders kriegen.

        Ich bleibe kritisch :) hihi…

        (eigentlich wollte ich ja auch einen Post drüber schreiben, aber das schenk ich mir, ich hatte nicht mal Lust zu fotografieren)

      • Und du sollst auch kritisch sein, das finde ich super! Es ist eben nicht immer alles Friede, Freude, Eierkuchen und das darf man auch sagen und offenlegen. Mir fehlte da auch einfach die Wertschätzung seitens vieler Besucher, denen es vermutlich egal war, welche Wurst sie da essen oder Schokolade sie eben im Vorbeigehen abgegriffen haben. Das ist sehr schade und absolut nicht wertschätzend den Erzeugern gegenüber.

        Es war wirklich nicht einfach dieses Gefühl, dass du erwähnst, aufkommen zu lassen.

        Liebe Grüße
        Sonja

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