Boxenstopp: Die Foodist Healthy Box!

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Ich bin traurig. Es ist nicht nur Sonntagnachmittag mit allmählich untergehender Sonne. Also das, was sich heute von der Sonnenseite des Lebens zeigte. Nein, die göttlichen Peanut Balls sind zusätzlich auch noch leer! Wieso müssen die leckersten Dinge immer in winzigsten Mengen verpackt sein? Das ist so ungerecht.

Um mich zu trösten bleiben mir nun noch ein paar Red Currant Cookies, Brokkoli-Kürbis Gemüsechips und ein Kräutertee um meinen Frust über diesen schmerzlichen Verlust zu ertränken. Was (zum Glück!) noch etwas länger anhält, sind die Kakaobohnensplitter von Nu3 und die Omega Sprinkles von Munchy Seeds, genauso wie der Original Sea Pepper von Cornish Sea Salt. Die Kakaobohnensplitter sind innerhalb kurzer Zeit schon das zweite Nu3 Produkt, welches seinen Weg zu mir nach Stuggi West gefunden hat.

Wovon zum Geier ich eigentlich rede? Die zweite Foodist Box meines bisherigen Bloggerdaseins hält gerade bei mir Einzug:

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Mit Foodist habe ich vor ziemlich genau zwei Jahren schon einmal kooperiert. Damals habe ich deren monatlich erscheinende Box ausprobiert und war von dem ein oder anderen Produkt sehr angetan. Nach wie vor gefällt mir, dass sich hier schöne Produkte kleiner und auch mal größerer Manufakturen finden und vieles enthalten ist, das ich nicht an jeder Ecke bekomme.

Das ist einerseits toll um Neues zu entdecken, aber andererseits und wie im Falle der Erdnussbutter Bällchen auch schlecht, denn ich kann morgen nicht einfach losziehen und mir eine neue Packung kaufen. Ein Trost ist immerhin, dass ich die Bällchen bei Foodist nachordern kann.

Zum Inhalt der Box, wie ihr auf dem Bild sehen könnt habe ich acht interessante Produkte erhalten, die natürlich auch mein Verpackungsliebhaber-Herzchen erobert haben. Meinen Favoriten erkennt ihr sicherlich sofort! Ich kann es nicht leugnen, aber ich habe die Peanut Balls bis auf einen einzigen komplett allein aufgegessen.

In der Healthy Box geht es vor allem um neue Foodtrend Produkte und gesundheitsfördernde Lebensmittel, das wären natürlich auch die momentan in aller Munde vertretenen Superfoods. Ja, gefühlt sind wir komplett umgeben davon und auch ich habe einige davon Zuhause stehen, die ich regelmäßig benutze. Ich habe aber nach wie vor in meinem Schlafzimmer keinen dem Chia-Gott gewidmeten heiligen Schrein zu dem ich morgens, mittags und abends bete. Soll heißen: ich werde es damit auch nicht übertreiben.

Ein Lieblings-Produkt, welches schon seit geraumer Zeit als Grundzutat meine Küchenzeile bewohnt sind Kakaobohnensplitter. Ich liebe sie und ich benutze sie für fast alles. Ob als crunchy Zutat in meinem allmorgendlichen Joghurt oder Müsli, als Topping für Bananenshakes und auch als Zutat in Schokoladenkuchen oder Pralinen. Kakaobohnensplitter sind für mich nicht mehr wegzudenken und machen alles immer noch ein kleines bisschen besser.

Welch Ironie, dass meine Packung gerade zur Neige ging als diese neue mich erreichte. Foodist, welches Vöglein hat euch dieses Geheimnis gesteckt? Ich bin gespannt, wie sich die Nibs von Nu3 bei mir machen werden. In der Packung sind 150g enthalten, das dürfte also wieder ein Weilchen reichen.

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The Protein Ball Company hat es sich auf die Fahne geschrieben nichts herzustellen, dass sie nicht auch selbst essen würden. Das finde ich sehr löblich, wo es da draußen doch so viele andere (Industrie)Beispiele gibt. Die Bällchen bestehen aus Datteln, Dattelsirup, Eiweiß, Erdnüssen und Erdnussbutter.

Nun würde ich aber gerne noch wissen, woher das Eiweiß für diese veganen Paleo-Kerlchen stammt… Dazu findet sich kein Hinweis auf der Verpackung und im Protein-Business bin ich nicht heimisch. Könnt ihr  mir auf die Sprünge helfen? Im Grunde ist es mir auch völlig schnuppinski ob die paleo oder nicht paleo sind, sie machen süchtig und das zählt für mich. Wem das aber wichtig ist, der kommt um diese Kerlchen auf keinen Fall herum.

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Kommen wir zum Pfeffer einer Salzfirma. Bei mir Zuhause stapeln sich nicht nur endlose Sorten unterschiedlich aromatisierten Zuckers. Nein, ich habe auch an die 15 unterschiedlichen Salzsorten im Gewürzregal stehen, ganz zu schweigen von Gewürzen an sich. Die sind da nämlich nich nicht eingerechnet. Ich weiß, dass ich bescheuert bin. Beim Pfeffer halte ich es mit nur zwei Sorten aber nicht ganz so ausgefallen, deshalb finde ich den Original Sea Pepper von Cornish Sea Salt auch so interessant.

Seepfeffer? Diese Pfeffermischung enthält Spirulina Algen und diese bestehen wiederum zu 65% aus pflanzlichem Eiweiß. Verrückt! Ich kann mir den Pfeffer sehr gut zu Fisch oder im Dressing vorstellen und werde beides in Kürze ausprobieren. Die Mischung besteht aus schwarzen und grünen Pfefferkörnern, Meersalat, Meersalz, Wakame und Meeresalgen.

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Schreiten wir voran. Der hübsch verpackte Tee von Mono ist nicht nur etwas für meinen Magen sondern auch etwas für´s Auge. Toll finde ich, dass der Tee nicht gesüßt ist und somit keinerlei Zucker = böse Fructose enthält. Das ist bei 0% aller käuflich erhältlichen, abgepackten fertig gebrühten Tees der Fall.

Beispielsweise bei Eistees, die man gerade im Sommer auch in Teeläden im Kühlregal erhält. Kann ich mir nicht kaufen, die sind alle durchweg gesüßt und wie… Alter Schwede, wer kann denn dieses Zuckerwasser trinken? Wenn ich aber irgendwo einen Mono Tee bekommen könnte, dann wäre das eine tolle Abwechslung zu Wasser. In meiner Box war die Sorte Zitronengras Apfelminze enthalten. Go for it, Mono! Es wäre schön, den Tee in Stuttgart bekommen zu können.

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Die Historie meiner nicht vorhandenen Liebschaft zu Gemüsechips ist recht kurz. Einmal habe ich knappe 3 € in eine Biovariante investiert um die Dinger anschließend so schnell wie möglich loswerden zu wollen. Die waren echt gar nicht mein Fall. Manches sollte es als gesunde Version wohl nicht geben, deshalb war meine Freude über Gemüsechips in der Box… nun ja, eher verhalten. Aber, wo eine hübsche Packung unbekannten Inhalts ist, da ist auch ein Wille dem Ganzen eine zweite Chance zu geben. Vielleicht können Kürbis und Brokkoli ja noch retten, was Pastinake, Möhre und Rote Bete gekonnt vergeigt haben?

Und sie haben es gerettet! Ich hätte nicht gedacht, dass gefriergetrockneter Kürbis und Brokkoli so fein schmecken können. Es fehlt zwar noch ein kleiner Ticken Salz, aber ansonsten könnte ich mir dieses herbstliche Duo öfter in der Snackschale vorstellen. Mit 22g in einer liebevoll gestalteten Packung kann man sich das ab und an gönnen, denke ich. Enthalten ist mit Reiskleieöl ledigliche eine weitere Zutat. Liebe Londoner, ich weiß wieso ich euer Städtchen so lieb habe.

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Frau weiß, dass pinke Lebensmittel meist Gutes versprechen. Ich kann mir selbst nicht erklären wieso das so ist, aber Pink macht nunmal glücklich und deshalb habe ich in meinen vier Wänden einige Details in dieser lebendigen Farbe. Trotzdem… Red Currant Cookies, was mach ich nur mit euch? Schöne Verpackungen ziehen sich wie ein pinker Faden durch die Box, sie ist eindeutig auch etwas für´s Auge.

Meinem Auge gefällt aber nicht ganz so gut, dass sie beim Blick auf die Johannisbeer Cookies erst einmal an Hackfleisch denken müssen. Sorry, es ist halt so! Mit Cookies haben die „Cookies“ für mich außerdem nicht viel gemein, eigentlich gar nichts und schon gar nicht das Mundgefühl. Die Cracker schmecken okay, sind aber nicht meine Boxenlieblinge. Ich muss an dieser Stelle außerdem sagen, dass ich beim Genuss von Cookies tatsächlich nicht an Gesundheit denke. Cookies und Kuchen sind eine Sünde und die nehme ich meist in Kauf, wenn ich welche esse.

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Pesto Baby! Ich freue mich immer über noch nicht Probiertes und noch nicht Entdecktes. Pesto ist ein Lebensmittel, das sich hervorragend für die schnelle Feierabendküche eignet, aber mit dem sich auch viele andere Dinge anstellen lassen. Pesto ist aber auch ein Produkt, dass mich meist nicht mehr groß vom Hocker reißen kann. Zu oft gesehen, zu oft gehabt, zu wenig überraschend.

Toll ist natürlich trotzdem, dass hier genauso wie in allen anderen Produkten keinerlei Zusätze, Aromen und Konservierungsstoffe enthalten sind, zusätzlich ist es vegan. Tomaten-Rucolapesto ist dennoch nicht mein Fall und so durfte sich meine Mutti sehr darüber freuen! Vielleicht hat Berlins Pesto Dealer aber weitere und auch ungewöhnlichere Kombinationen auf Lager?

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Zu guter Letzt kommen wir zu einer Saatenmischung, die anfangs vielleicht wie Vogelfutter anmutet. Natürlich ist dem nicht so und ich kann mir die Omega Sprinkles über den Salat, in den Joghurt, das Süppchen oder das Müsli streuen. Das habe ich ewig nicht mehr gemacht.

Ich werde aber vielleicht auch einfach Brötchen oder mal wieder Brot damit machen. Die Sprinkles sind sicherlich nicht die überraschendste und ausgefallenste Zutat in der Box, werden aber ihren Weg in meine Backwerke finden.

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Was sagen zur Healthy Box? Ich liebe kulinarische Überraschungen! Ich liebe den Moment, wenn ich ein (angekündigtes) Paket unbekannten Inhalts bekomme und voller Neugier auf den Inhalt öffne. Ich liebe diesen Überraschungsmoment und ich liebe nicht, dass ich genau jetzt als Betthupferl keinen Protein Ball naschen kann… Es ist immer wieder dasselbe, entschuldigt. Eventuell sollte ich sie tatsächlich einfach nachbestellen.

Was haltet ihr denn von der Box? Welches wäre euer liebstes Produkt und womit könntet ihr gar nichts anfangen? Was interessiert euch? Wenn ihr zudem neugierig auf die Healthy Box und die neuesten Foodtrends seid und sie euch am liebsten selbst (inklusive Peanut Balls) direkt bestellen möchtet, dann könnt ihr mit dem Code WHITESTCAKE 20% auf eure erste Box im Abo (dass jederzeit kündbar ist) erhalten.

Ob ihr aber davon Gebrauch macht oder nicht, ist natürlich ganz und gar euch überlassen. Ich bedanke mich an dieser Stelle bei Kathrin von Foodist für die erneute nette Zusammenarbeit und E-Mail Korrespondenz. Ich „bereue“ immer wieder, dass die meisten tollen Food-Firmen im Norden ansässig sind und ich hier unten im Süden umherdümpele.

Allen anderen wünsche ich jetzt noch einen gemütlichen Sonntagabend, eine gute Nacht und morgen einen tollen Start in die Woche! Ich flitze mal eben in die Küche um mir einen Tee zu machen während Alex Kapranos euch einen meiner liebsten Songs trällert.

Bis bald bei einem neuen Rezept,

Eure Sonja

Küchensoundtrack: Franz Ferdinand – The Dark of the Matinée

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