I want to turn the whole thing upside down: Upside Downies mit Orange und Schokolade bei den Essgeschichten im SWR!

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Ich hab gehört, es ist noch Orangenzeit. Winter. Grau. Kalt. Wenn ich die letzten Tage in Vorbereitung auf die – ja, ich muss es schon wieder sagen, aber nur noch ein Mal! – Pop Up Bakery so von drinnen nach draußen gucke, dann wünsche ich mir bei diesem Schmu-Wetter, dem ständigen Regen und der Kälte wirklich etwas Farbe auf den Kuchenteller.

Und Jack Johnson mit seiner Gitarre neben mich auf die Couch. Weil: „I want to turn the whole thing upside down. I’ll find the things they say just can’t be found. I’ll share this love (for cake) I find with everyone…“

Es gibt jedoch etwas, das fehlt mir mit der Intoleranz manchmal etwas sehr und das ist so ein richtig schöner schokoladiger Kuchen. Ich meine so einen von der Art „Triple-Ultra-Mega-Wahnsinns-Quadruple-mehr-Schokolade-geht-nicht-mehr-Choc“ oder vergleichsweise zumindest so schokoladig wie mein liebster Malzbier-Schokoladen Gugelhupf. Nur diesmal ohne Bier.

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Muffins mit Überraschungseffekt

Am nächsten kommt diesem Schokoladenhunger der Avocado Schokoladenkuchen mit Bananenfrosting. Und, wenn ich schonmal dabei bin, kennt ihr diese Zartbitterschokolade mit flüssiger Orangenfüllung? Die fehlt mir manchmal auch, denn früher habe ich sie ab und an ganz gerne gegessen.

Nun kann ich aber weder viel von dieser leckeren gefüllten Schokolade (gibt´s die überhaupt noch?) essen noch mir ständig einen riesengroßen Kuchen für mich alleine backen. Deshalb muss etwas Handliches, Kleines und Praktisches her: Upside Downies, die schokoladig sind und Farbe in ungemütliche Regentage bringen.

Zutaten für 12 Stück:

2 unbehandelte Orangen

1 Tafel fructosearme Zartbitterschokolade

180g weiche Butter

170g Trauben- oder Getreidezucker

1 Msp. gemahlene Vanille

150g Mehl

3 Eier

1/2 Pck. Backpulver

60g hochwertiges Kakaopulver

1/8l Vollmilch

1/2 TL orientalisches Kaffeegewürz (alternativ auch gerne gemahlenen Kardamom)

etwas Sukrin Gold

optional etwas Kokosfett und Zartbitterschokolade

Funktioniert so:

  1. Die Schale einer der beiden Orangen abreiben und beide Orangen filetieren, die Filets beiseite stellen. Die Zartbitterschokolade im Wasserbad schmelzen.
  2. Den Backofen auf 180 Grad vorheizen und die Mulden einer Muffinform gut mit Butter einfetten. Anschließend mit Sukrin Gold ausstreuen und in jede Mulde zwei Orangenfilets geben.
  3. In einer Schüssel die Butter und den Trauben- oder Getreidezucker mit der gemahlenen Vanille hell-cremig aufschlagen. Die Eier einzeln dazu geben und gut unterrühren. Mehl, Backpulver, Kakao und das orientalische Kaffeegewürz in einer weiteren Schüssel mischen und abwechselnd mit der Milch zum Teig geben. Zuletzt die geschmolzene Schokolade unterrühren.
  4. Den Teig mithilfe zweier Löffel auf die Mulden verteilen und die Upside Downies etwa 15 Minuten auf der mittleren Schiene backen. Anhand der Stäbchenprobe prüfen, ob sie fertig sind, anschließend herausnehmen und abkühlen lassen.
  5. Sind die Upside Downies gut abgekühlt, dann auf einen Teller stürzen. Wer mag kann jetzt nochmals Schokolade mit etwas Kokosfett schmelzen und sie über die fertigen Küchlein träufeln. Fertig!

Die Upside Downies habe ich zum SWR-Dreh im November für die Essgeschichten gebacken, den ihr euch, wenn ihr schnell seid, gleich in etwa 15 Minuten im SWR anschauen könnt. Ich hatte sie beim Dreh zum ersten Mal gebacken und leider dufteten sie um einiges schokoladiger als sie letztendlich schmeckten. Verflixt! So konnte das nicht bleiben. Ich habe deshalb nochmals getüftelt, das Rezept etwas verbessert und kann mich nun zufrieden zurücklegen.

Ebenfalls nicht vorenthalten möchte ich euch die Muffins meiner Kuchenquartett 0711 Mädels Natalie, Elena und Judy. Wenn euch also nach veganen Popovers, Schoko-Eierlikör-Eiswaffelmuffins oder vielleicht doch eher nach herzhaften Pizza Pull Apart Muffins gelüstet, dann springt unbedingt zu den Mädels rüber. Es wird sie neben vielen anderen Sachen auch am Samstag bei unserer Pop Up Bakery geben!

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Witzigerweise entdecke ich vor allem in letzter Zeit wieder vermehrt Upside Down Kuchen in meiner Timeline. Früher gab es sie vor allem retromäßig mit Ananas, jetzt gerade sehe ich sie in sämtlichen Zitrusvarianten und allesamt finde ich wunderschön! Es sind Kuchen, denen man erst einmal nichts ansieht. Doch stürzt man sie, sofern der süß klebrige Zuckerkaramellrand einen nicht gerade daran hindert, zeigen sie ihre Schokoladenseite. Hach, ich mag sie einfach!

Und der nächste Kuchen, der um ehrlich zu sein eben erst meinen Ofen verlassen hat, ist ebenfalls ein Upside Down Kuchen. Der erwartet euch dann im nächsten Beitrag im Rahmen einer tollen neuen Blogaktion in einer zugegebenermaßen sogar für meine Verhältnisse etwas verrückten Kombination.

So und jetzt ist es Zeit es sich vor dem Fernseher (oder in der SWR-Mediathek ab Minute 23!) gemütlich zu machen, bis bald! Ich geh mich schonmal verstecken…

Eure Sonja

Küchensoundtrack: Jack Johnson – Upside Down

2 Comments

  1. Hmmm, die Upside-Downies sehen so richtig schön saftig-schokoladig-superlecker aus.

    Und die Bilder finde ich übrigens auch sehr hübsch. Danke für das tolle Rezept.

    Viele Grüße
    Anita ★

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