Stuttgart Vier mal 3 – Sommeredition: die Zutaten!

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Backen

Manchmal knurrt mein Magen so sehr, dass ich, wenn dann endlich etwas Essbares an mir vorbeispringt, kaum etwas herunter bekomme. Und manchmal – also jetzt – , da habe ich so dermaßen viele Worte in meinem Kopf, doch wenn dann mal Zeit zum Schreiben ist, da wollen sie sich noch nicht so recht ihren Weg über meine Lippen bahnen und über meine Fingerspitzen in die Tasten gehauen werden. Manchmal fehlen mir trotz randvollem Kopf die Worte. Insbesondere dann ist das der Fall, wenn ich denn mal einen ganzen freien Tag habe. Nur für mich. Den ich zum Beispiel zum Bloggen nutzen könnte. Das kommt zurzeit nicht oft vor. Aber wenn, dann kommt da aktuell (noch?)nicht so recht viel.

Ob das daran liegt, dass ich täglich mehrere Stunden vor dem Laptop sitze? Dass ich ständig Deutsch, Spanisch, Kroatisch, Englisch spreche und denke, Worte suche, finde und austausche, an Texten feile und als mittlerweile fast-staatlich-anerkannte-Übersetzerin Sprache und Worte laufend aktiv ver- und anwende? Dass ich nicht mehr nur zu meinem privaten Vergnügen schreibe? Beziehungsweise kaum mehr zu meinem privaten Vergnügen schreibe?

Würde man mich auf (m)eine kleine touristisch unerschlossene Insel in Dalmatien, in mein imaginäres kleines traditionelles Steinhäuschen mit Garten (unter toller großer Küche mit Kochinsel) unter meinen riesengroßen Feigenbaum verfrachten, von dem ich jeden Morgen, Mittag und Abend Feigen essen würde, so bin ich mir sicher, ich würde die nächsten fünf Tage durchschreiben. Pausenlos. Okay, mit Ess- und Pipi-Pausen.

Solange das jedoch noch nicht so ist – und ich arbeite an dieser Änderung, das ist gewiss -, spreche ich Grüße aus meiner kleinen Küche ohne Kochinsel im Westen aus und luge hervor zwischen einer Menge Übersetzungen, Backbüchern und fructosearmer Zitronentarte, die gerade für die nächste Kuchenquartett 0711 Pop Up Bakery (pssst, am 30. Juli in der Herbertz´Espressobar!) probegebacken wird. Und auch zwischen Ofen-Auberginen mit Pasta und Tomatensoße, bei der Knoblauch nicht fehlen darf. Man kann ja nicht nur von Luft und Liebe leben. Auch wenn beides gerade reichlich vorhanden ist und aktuell ziemlich viele unglaublich fantastische Dinge passieren!

Auch weil Sommer im Kessel ist, was ihr anhand der Überschrift wohl schon erahnt habt! Ich ahne das jeden Tag, wenn ich nach 19 Uhr aus dem Unterricht oder von der Arbeit komme und die Stufen in den 6. Stock und somit das Dachgeschoss erklimme, auf das den ganzen lieben langen Tag die Sonne knallt. Doch halt, ich beschwere mich nicht! Ich L-I-E-B-E den Sommer und, dass die Story mit der Bikinifigur nicht erst vor der Haustüre beginnen muss.

Auf den Märkten springt uns die fast schon unheimliche Auswahl an Beeren und frischestem Gemüse ins Auge. Ich liebe das und würde am liebsten alles auf einmal in meinem Flechtkorb nach Hause tragen! Backen im Sommer ist schön! Sogar wenn man im Dachgeschoss wohnt! Mit Ausnahmen ab 38 Grad. Deshalb bin ich selbst schon gespannt, was sich aus den Zutaten der Stuttgart Vier mal 3 Sommeredition machen lässt:

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Stuttgart Vier mal 3 – die Sommerzutaten

Ich habe bereits Ideen. Oder hatte bereits welche. Die Hälfte davon habe ich zwischen Erstellung der Zutatenliste mit Anja und Judy und jetzt schon vergessen. DAs ist so ungefähr 14 Tage her. Wenn ich ehrlich bin, dann wurde das Ganze durch die Streichung von Möhren von der Zutatenliste sabbotiert. Aber was willste machen? Tschö Carrot Cake, wäre sicher schön geworden mit uns beiden!

Da wir aber unter der absolut fantastisch-irren Bedingung der Verwendung aller oben aufgeführten Zutaten die Verwendung von Möhren als i-Tüpfelchen doch wieder ins Spiel gebracht haben, besteht immerhin noch die Hoffnung der Erfindung eines absolut einmalig abartigen Kuchens. Ob ich diese wahnsinnige – also noch mehr als sonst schon – Herausforderung annehme, bleibt abzuwarten. Ich mache mir jedoch selbst wenig Hoffnung. Ab und an schadet eine Prise Realitätsverlust…. äh Sinn nicht!

Letztes Jahr gab es an dieser Stelle aber immerhin einen Kuchen, den ich so vor fünf Jahren vermutlich auch noch nicht gebacken hätte: Auberginen-Schokoladenkuchen.

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Auberginen-Schokoladenkuchen mit sommerlichem Durcheinander

Arm an Fructose, aber reich an Geschmack! So wie sich das gehört. Vor etwa einem Monat habe ich daraus erst kleine Kuchen im Glas gezaubert, von denen noch zwei Stück übrig sind. Wir hatten Schrumpel-Auberginen Alarm bei Pois und falls mal Kuchenknappheit herrschen sollte oder der Kuchenhunger groß ist, aber die Zeit oder Lust knapp bemessen. Vielleicht zaubere ich ihn ja noch einmal zur Pop Up Bakery… Wir werden sehen!

Spielregeln:

Aus den sechs oben vorgegebenen Zutaten, müssen drei ausgewählt und im Rezept verarbeitet werden. Mehr Zutaten sind möglich, weniger nicht. Bitte teilt uns am 17. August mit einem Link auf Anjas, Judys oder meinem Blogpost euren Link zum Rezept mit.

Wichtig: ihr müsst nicht zwingend einen Blog haben, jeder darf mitmachen! Egal woher. Aus den vorgegebenen Zutaten solltet ihr einen Gang eurer Wahl kreieren. Ob Vorspeise, Hauptgang, Dessert oder Zwischengänge, ist dabei ganz euch überlassen.

Auf Instagram könnt ihr eure Beiträge gerne mit den Hashtags #stuttgartviermal3 kennzeichnen, damit wir sie auch dort finden.

Machst du mit?! Dann denk dran, dass der Kuchen oder Cocktail oder die Vorspeise oder die Focaccia – echt ein seltsam aussehendes Wort… – oder Suppe oder Käsekuchen oder Flammkuchen oder Buddha Bowl oder die vor Gluten und Kalorien nur so strotzende Pizza auch einfach nur drei der oben genannten Zutaten beinhalten darf. Bitte gib keine weiteren Obst oder Gemüsesorten hinzu, das mögen unsere ausgewählten Stars da oben nicht so.

Du kannst dafür nach Belieben eine Menge Gluten, Hack, Möhrchen, Butter, Fructose und wenn du möchtest sogar ganze zehn Eier hineingeben. Die Fantasie kennt keine Grenzen!

Wenn du es schaffst alle (!) oben genannten Zutaten in dein Rezept zu packen und trotzdem ein schmackhaftes Ergebnis auf den Teller zu bringen , dann darfst du im Herbst eine Obst- oder Gemüsesorte deiner Wahl mit in den Zutatentopf werfen. Darf auch abgefahren sein, sollte nur möglichst irgendwie saisonal zu beschaffen sein. Soll heißen: Erdbeeren aus Spanien wären nicht so cool.

Jetzt verziehe ich mich aber wieder in die Küche. Der Mürbteig für die Zitronentarte ist nämlich schon kühl, der Abend schreitet voran und der Kuchen will in den Ofen befördert werden. Bruno singt sich warm und wenn ich jetzt nicht weitermache, gibt es morgen früh keinen Tagesretter für vokabelreiche Durststrecken in Englisch oder Spanisch.

Habt es fein!

Eure Sonja

Küchensoundtrack: Bruno Mars – 24 Carrots

 

2 Comments

  1. Señor Rosquilla Salada Típica del Sur de Alemania says

    Wann gibts endlich die Bio-Feinschmecker-Puddingbreze??

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