Oh Kürbisbrot: I want you!

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Backen

I want you badly! Dieses Brot ist sowas von easy (ohne peasy..) zu machen und dazu einfach toll, allein schon diese Farbe.. Das Geheimnis ist der pürierte Hokkaido im Teig. Alles, was ihr braucht ist ein klein wenig Zeit, also idealerweise einen Tag wie heute: Sonntag. Getreu dem heutigen Tagesmotto „Orange“ gibt es nachher im Hause Whitest Cake noch einmal die Möhrchen-Cupcakes in den gestern neu erstandenen Förmchen.

Da war ich ja mit der lieben Alex von Schatz, ich bin mal in der Küche und Karen von Karens Backwahn in Stuttgart auf dem Flohmarkt und in der Stadt unterwegs. Mädels, jederzeit gern wieder! Alex und ich kennen uns aber schon ein „klein wenig“ länger und zwar durch ihren großen Bruder, der mein werter Freund ist. Nun wisst ihr es!

Jetzt, wo das Brot fertig ist, bin ich noch viiiiel begeisterter davon! Es sieht nicht nur sehr ansprechend aus, es schmeckt dazu noch total lecker! Ich schreibe diesen Beitrag, während ich in die erste, noch warme Scheibe beiße hmmmmm…

Naaa, sieht das nicht schon vielversprechend aus?

Zutaten für eine Kastenform:

300g Hokkaido-Kürbisfleisch, gewürfelt

50g Kürbiskerne

80g Reissirup (für normale Menschen: Honig)

75g Butter

1 Ei

250g Weizenmehl

250g Spätzle bzw. Nudelmehl Type 550

1 Päckchen Trockenhefe

1 TL Salz

Funktioniert so:

1. Das gewürfelte Kürbisfleisch in einem kleinen Topf bei geringer Hitze 10 Minuten weichdünsten, immer mal wieder durchrühren. Nebenher die Kürbiskerne in einer Pfanne anrösten. Achtung: sie springen, kein Scherz.

2. Das gedünstete Kürbisfleisch mit dem Pürierstab pürieren und etwas abkühlen lassen. Anschließend lauwarm mit Ei, Butter und Reissirup bzw. Honig verrühren.

3. Beide Mehlsorten mit der Hefe und dem Salz in einer Schüssel vermischen. Jetzt die Kürbismasse und die gerösteten Kürbiskerne zur Mehlmischung geben und das Ganze mit den Knethaken des Handmixers zu einem Teig verkneten. Den Teig an einem warmen Ort für mindestens 30 Minuten zugedeckt ruhen lassen.

4. Nach der Ruhezeit den Teig nochmals kurz mit den Händen durchkneten, in eine leicht gefettete Kastenform geben und nochmals etwa 10 Minuten gehen lassen.

5. Nun backt ihr das Brot im vorgeheizten Ofen bei 180 Grad auf der mittleren Schiene für 30-40 Minuten. Sicherheitshalber habe ich noch eine Stäbchenprobe gemacht, danach das Brot im Ofen auskühlen lassen.

Leider ließ sich der Dampf auf dem Bild nicht mehr einfangen..

Den letzten Punkt habe ich nicht ganz erfüllt, ich habe das Brot (wie ihr sehen könnt) weil ich so neugierig war gleich rausgenommen, kurz auskühlen lassen und dann musste (!) ich es auch schon aufschneiden, um zu sehen ob es gelungen ist und ein paar Bilder für euch zu machen. Ich musste (!) natürlich auch gleich ein Scheibchen des dampfenden Brotes mit etwas Ziegenkäse futtern. Super lecker! Es gibt doch nichts besseres als eine Scheibe noch warmes, frisch gebackenes Brot mit etwas Butter oder Frischkäse zu essen, oder?

Mit diesem Schmackofatz-Brot wünsche ich euch noch einen schönen Restsonntag und Kaffeeklatsch! Bestimmt duftet es bei euch in der Küche auch ganz toll.

Brotige Grüße vom Kürbiskopp

Sonja

3 Comments

  1. Habe auch mehrfach Kürbisbrot gebacken in den letzten Tagen. Mein Rezept ist etwas „kuchenartiger“ als deines. Hatte auch nur einen normalen Speisekürbis, aber das Fleisch von dem Ding war so fantastisch gelb und lecker. So ein Glück hat man bei den einfachen Gartenkürbissen echt selten.
    Ich werd nächste Woche mal dein Rezept ausprobieren, ich bin neugierig geworden… mein Brot habe ich übrigens mit Apfelbutter kombiniert, was alle, die probieren durften, echt begeistert hat.

    • Hallo Ines,

      der Kürbis gibt dem Brot einfach so eine richtig tolle orange Farbe, schon allein deswegen hat man Lust gleich reinzubeißen. Ich weiß nun nicht wie „kuchenartig“ deine bisherigen Brote waren, ich würde dieses fast dazu zählen, es ist eben sehr mild. Probier es gerne aus, ich bin sehr gespannt was du dazu und zu der „Kuchenartigeit“ davon sagen wirst! Apfelbutter klingt umwerfend, hast du ein Rezept zu der Butter?

      Liebe Grüße
      Sonja

  2. Mmmmh, ich liebe Kürbisbrot…:) Habe vorgestern auch Kürbisbrot gebacken, nach einem etwas anderem Rezept. Hatte nur „normalen“ Speisekürbis daheim, aber jetzt wartet eine Hokkaido darauf, verarbeitet zu werden, also notiere ich mir gleich mal Dein Rezept!

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