Brot ist Heimat oder Muttis über-Nacht-Brot!

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Backen
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Brot ist Heimat? Wie schnulzig klingt das denn?! Wenn wir aber mal genauer darüber nachdenken, dann fehlt uns nach längerer Heimat-Abstinenz meist dieses so unscheinbare Lebensmittel am allermeisten. Es ist Fakt, nirgendwo auf der Welt schmeckt Brot so gut wie hier und absolut nirgendwo irgendwo ever gibt es dermaßen viele gute Sorten an Brot, so dass wir von der Fülle regelrecht erschlagen werden würden, hätten wir alle plötzlich nebeneinander vor der Nase aufgereiht.

Ein Beispiel. Mein Vater kam vor über 30 Jahren als Gastarbeiter aus Kroatien nach Deutschland und er ließ sich hier nieder. Wir, meine Brüder und ich, sind hier aufgewachsen. Mit Brot und vielen anderen schönen Dingen. Ich habe es geliebt meine gesamten Sommerferien immer in Osijek zu verbringen und der morgendliche Gang zum ortsansässigen Bäcker mit meinen Eltern war für mich das reinste Paradies an Burek, Slance, Kifle und Pita mit Kirschen. Mhhh, wie das kracht! Ich habe damals auch das fluffig weiche Weißbrot geliebt, das ich so gerne einfach nur in eine Tasse mit Milch getunkt gegessen habe. Mehr habe ich eigentlich nicht gebraucht. Das waren glückliche Backwarenzeiten.

Heute sieht das Ganze etwas anders aus. Meine Eltern sind mittlerweile einen Großteil des Jahres in unserem Haus dort unten. Ich liebe es nach wie vor in meine erste-zweite Heimat zu fahren, weil ich nirgendwo sonst so gut die Seele baumeln lassen kann. Und ich genieße es sehr mit meiner Mutter zusammen Gnocchi, Zwetschgenknödel – Knedle sa Sljivama – oder Gibanica (eine Art strudeligen Auflauf mit Käse) zu machen. Es bedeutet Entspannung für mich, aber auch die Rezepte unserer Familie zu lernen. Essen war für uns schon immer wichtig und es wird sich dabei immer Zeit gelassen.

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Mit Entsetzen habe ich letzten Sommer festgestellt, dass es bei uns im Vorort nur noch einen Bäcker gibt, der wirklich selber backt. Bei allen anderen findet man denselben geschmacklosen Einheitsbrei, der auch meist tiefgekühlt von anderswo angekarrt kommt.  Es ist fettig, es schmeckt fade, es ist teuer und man kann das Gebäck nicht länger als ein paar Stunden aufbewahren ehe es hart wird. Wo ist das Backwarenparadies hin? Es ist dieselbe Frage, die wir uns hier bei manchem “Bäcker” stellen können.

Deshalb ist meine Mutter dazu übergegangen einen Großteil des Brotes selbstzubacken und nur ab und zu mal zu kaufen. Burek kaufen meine Eltern weiterhin beim richtigen Bäcker im Ort, der schmeckt dort einfach am besten.  Und wenn meine Eltern uns Kinder hier besuchen, dann freuen sie sich zum Beispiel stets über richtig gutes Schwarzbrot, denn das gibt es in Kroatien nicht. Es gibt auch kein wirklich gutes dunkles Mehl, denn das ist untypisch. Kennt dort kaum einer. Wozu auch? All diese Lebensmittel kommen erst langsam an.

Und wie spanne ich nun den Faden zu “meinem” Brot? Nun, ganz einfach, denn es ist dieses Brot mit dem meine Mutter mittlerweile die halbe Nachbarschaft versorgt. Das Brot, das meine Eltern zum Karten spielen bei Freunden mitbringen, weil diese es so gerne mögen. Das Brot, das ihr heute hier seht: Muttis über-Nacht-Brot.

Ich übertreibe nicht, wenn ich sage, es ist das g-e-i-l-s-t-e Brot, das ich bislang je selbst gebacken habe! Und ich habe schon ein paar Brote gebacken. Keines hatte jedoch diese unvergleichlich knusprige Krume außen und diese Lockerheit innen. Das Geheimnis ist Zeit. Einfach nur ganz viel Zeit und ich meine wirklich viel Zeit. Gute 16-20 Stunden sollte der Teig schon gehen, also am besten über Nacht, wie es der Name schon sagt. Dafür werdet ihr mit richtig tollem Brot belohnt. Wenn das kein Anreiz ist?

Zutaten für ein Brot:

500g Mehl, ich habe für dieses Dinkel genommen

340ml lauwarmes Wasser

11g Meersalz oder 1 TL

1g Trockenhefe oder 1/2 TL

Etwas Mais- oder Dinkelgrieß

Funktioniert so:

  1. Das Meersalz im lauwarmen Wasser auflösen und alle Zutaten miteinander zu einem geschmeidigen Teig verkneten.
  2. Den Teig in eine große Schüssel geben und zugedeckt 16-20 Stunden, am besten über Nacht, bei Zimmertemperatur ruhen lassen. Ich habe meinen Teig schon am späten Nachmittag vorbereitet und dann über den Abend und die Nacht bis zum nächsten Tag ruhen lassen. Er stand dabei nicht neben der Heizung.
  3. Den Teig nach der Ruhezeit nochmals kurz auf der bemehlten Arbeitsfläche durchkneten und wieder für 1-1 1/2 Stunden zugedeckt ruhen lassen.
  4. Gegen Ende dieser Zeit den Backofen auf 240 Grad vorheizen und einen Topf mit Deckel (meiner ist aus Emaille, es geht aber auch ein Römertopf, Bräter oder ähnliches, das ofenfest ist) zum Erwärmen hineinstellen.
  5. Den Topf herausholen und den Boden mit Grieß ausstreuen. Den Teig darauf geben, den Deckel drauf und 30 Minuten im Ofen backen. Danach den Deckel abnehmen und das Brot weitere 10-15 Minuten backen damit es eine schöne Farbe bekommt.
  6. Den Topf aus dem Ofen nehmen, das Brot herausnehmen und auf einem Holzbrett mit einem Tuch abgedeckt auskühlen lassen. Eine Scheibe noch lauwarmes Brot ist aber auch nicht verkehrt!

Ich glaube, dass ich so bald kein anderes Brot backen noch kaufen werde. Es gibt einfach kein besseres Brot als das selbst gebackene und nachdem ich nun so eine schöne Kruste hinbekommen habe, fehlt mir auch der Anreiz zum Bäcker zu gehen und mir dort einen knuspernden Laib zu kaufen.

Sicherlich. Mit Sauerteig, kalter Teigführung und sonstigem Klimmbimm bekommt man noch ganz andere Geschmacksexplosionen hin, aber ich will ehrlich sein: es hat sich gezeigt, das Sauerteig nicht mein Freund ist und ich habe es bereits geschafft den Gutsten ins Grab zu bringen. Wieso in aller Welt sollte ich mich auf den Kopf stellen? Ich möchte mit einfachen Mitteln und ohne Blubberbläschen blubbernde Sauerteigansätze Brot backen. Ganz einfach.

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Welches, das mir gut bekommt und für das ich nicht erst einmal Fachvokabular studiert haben muss. Eventuell wird sich das eines Tages ändern, wenn ich meine Brote auf die nächste Ebene “lupfen” will. Heute erstmal nicht. Heute freue ich mich darüber das leckerste Brot in Stuttgart West in meiner Küche stehen zu haben und ihr könnt das auch. Wollen wir wetten?!

Wie Anna Jones in ihrem Buch “a modern way to eat” schreibt: “Über selbst gebackenem Kuchen oder Brot lassen sich neue Freundschaften schließen, durch sie zeigt man alten Freunden, dass man sie liebt, sie sind Mittelpunkt jeder großen Feier.”

In diesem Sinne: happy bread baking!

Eure Sonja

Küchensoundtrack: Woodkid – Conquest of Spaces

Die einfachsten Pralinen aller Zeiten: Bananentrüffel mit Lebkuchengewürz!

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Geschenke aus meiner Küche / Schokolade
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“Hi Sonja, schön Dich zu sehen! Ich habe wieder 10kg Madeira-Bananen für Dich!” Mit diesen Worten werde ich nur in einem Laden begrüßt. Bei pois im fluxus in der alten Calwer Passage. Verwunderlich ist das nicht, so oft wie ich dort vorbeischaue und mich mit unbehandeltem Obst und Gemüse von portugiesischen Kleinbauern eindecke oder ein Pläuschchen halte. pois ist unumstritten einer meiner allerliebsten Lebensmittelläden in Stuttgart.

Vor kleinere organisatorische und logistische Probleme hat mich solch eine große Menge an Bananen schon beim letzten Mal gestellt, aber ich wäre nicht ich, wenn ich mich dessen nicht annehmen würde. Ha! Ich habe also fast allen Bananen ein Zuhause in meiner Küche ermöglicht und mich wieder ausgiebig der Bäckerei von veganem und fructosearmen Bananenbrot gewidmet, hier eines verschenkt, dort eines mit zur Schule genommen, da etwas für die pois-Mitarbeiter vorbeigebracht und natürlich auch selbst etwas davon genossen. Da die Bilder davon nun endlich im Kasten sind, wird es dieses Rezept wohl als Nächstes hier zu bewundern geben. Wer braucht schon Plätzchen, wenn er Trüffel haben kann?

Heute gibt es getreu meinem aktuell unfreuwilligen Motto “Zurück in die Zukunft” aber erst einmal Bananentrüffel mit (selbstgemachtem) Lebkuchengewürz. Ich L-I-E-B-E diese Trüffel einfach! Und dafür gibt es mehrere Gründe, manche davon sind offensichtlich, andere weniger.

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Beispielsweise kommen sie mit lediglich drei Zutaten aus, von denen ihr ganz bestimmt alle schon Zuhause stehen habt. Weiterhin braucht ihr für deren Herstellung weder Zuckerthermometer noch sonstigen ausgefallenen Kram, den ohnehin fast keiner als Teil seiner Standardausstattung mal eben herumfliegen hat. Zu guter Letzt gehen sie derart schnell und einfach, dass sie sich ganz hervorragend als kleines Gast- oder als Weihnachtsgeschenk auf die letzte Minute eignen.

Das sind schon ausreichend Gründe oder? Ich verspreche, niemand, absolut niemand eurer Beschenkten wird damit rechnen wie einfach die Trüffel tatsächlich herzustellen sind. Es ist einfach verrückt!

Die Trüffel sind vegan, wenn ihr die dafür richtige Zartbitterschokolade verwendet. Ich habe hierfür zum ersten Mal mit der Halbbitter-Schokolade von RitterSport gearbeitet, die allerdings einen Kakaogehalt von nur 50% hat. Eure Trüffel werden dadurch eine weichere Konsistenz haben, zergehen aber regelrecht auf der Zunge und ihr müsst keinen weiteren Zucker hinzufügen. Diese Trüffel gab es gestern spontan auch bei pois zu probieren.

Die tollen Rückmeldungen bringen mich noch immer dazu vor Freude im Kreis zu springen. Dafür möchte ich danke sagen: Danke! Vielleicht hat es den ein oder anderen Besucher heute auf diesem Wege auch hierher verschlagen.

Normalerweise mache ich diese Trüffel mit einer 70%igen Zartbitterschokolade. Sie sind auch fructosereduziert, wenn ihr die wiederum dafür richtige Schokolade verwendet. Je höher der Kakaogehalt der verwendeten Schokolade desto fester werden die Trüffel in der Konsistenz. Im Geschmack werden sie natürlich auch etwas herber, weiteren Zucker benötigen sie aber auch in dieser Version nicht.

Zutaten für etwa 15 Trüffel:

1 große reife Banane

140g Zartbitterschokolade

1/2 TL Lebkuchengewürz

etwas hochwertiges Kakaopulver (ich nehme am liebsten Valrhona)

Funktioniert so:

  1. Die Banane in einer kleinen Schüssel gut pürieren. Die Schokolade in Stücke brechen und über dem Wasserbad schmelzen.
  2. Die geschmolzene Schokolade mit der Banane verrühren. Ihr werdet schon hier merken wie die Masse fester wird.
  3. Das Lebkuchengewürz unterrühren und die Masse für 30-60 Minuten in den Kühlschrank stellen bis sie fest geworden ist. Herausnehmen.
  4. Mit einem Teelöffel etwas Masse abstechen, in den Händen zu kleinen Kugeln rollen und anschließend durch den Kakao wälzen.

Für die Trüffel könnt ihr natürlich ein gutes (selbst)gekauftes Lebkuchengewürz benutzen, falls ihr es aber ebenfalls gerne selbst machen wollt, kommt hier das Rezept hinterher! Ich empfehle euch dafür eine sehr genaue Digitalwaage.

Zutaten für selbstgemachtes Lebkuchengewürz:

2g Sternaniszacken oder bereits gemahlenen Sternanis

1g Anissamen

1g Korianderkörner

1 1/2g Kardamomkapseln bzw. die Samen daraus

1g Fenchelsamen

1g Gewürznelken

1/2g Pimentkörner

1/2g Muskatblüte

2 Prisenfrisch geriebene Muskatnuss

6g Zimtpulver

2g gemahlenen Ingwer

Funktioniert so:

  1. Die Gewürze, falls sie nicht bereits gemahlen sind, nacheinander im Mörser gut zerstoßen und fein mahlen. In einer kleinen Schüssel mischen und nochmals durch ein feines Sieb streichen.
  2. Das Gewürz luftdicht und gut verschließen. An einem dunklen Ort kühl aufbewahren.

Das Rezept für das selbstgemachte Lebkuchengewürz, dessen Duft eben durch meine Küche zieht, stammt aus dem hübschen Weihnachtsbackbuch “Weihnachtsbäckerei” von Franziska Schweiger, 2014 erschienen im Verlag Gräfe und Unzer. Der Rest stammt von mir und hatte in ähnlicher Zusammenstellung bereits einmal den Weg zu Selina von Krümelkreationen gefunden. Heute folgt quasi die weihnachtliche Sonderedition.

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Ich empfehle euch die Bananentrüffel verschlossen im Kühlschrank aufzubewahren und spätestens nach drei Tagen komplett vernichtet zu haben. Falls sie es überhaupt bis dahin schaffen… vermutlich eher nicht?

Ich hoffe ihr habt Spaß beim Nachrollen des einfachen aber/oder gerade deswegen so schönen Rezeptes! Wie immer freue ich mich natürlich über eure Rückmeldungen dazu, vielleicht landen sie ja schon morgen auf dem ein oder anderen Gabentisch oder einfach in eurem Mund?

Bis bald

Eure Sonja!

Küchensoundtrack: Beatsteaks – Milk & Honey

Verkardamomt und zugeknotet: fructosearme Kürbis-Kardamom-Knoten!

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Backen / Fructosedingens
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Seht ihr sie auch?!?!?! Über- aber wirklich ÜBERALL? Ich meine die großen… aber, aber auch die kleinen. Ganz besonders die. Manche Menschen malträtieren sie auch. Insbesondere am 31. Oktober jeden Jahres zücken sie massenweise die Messer um es zu tun. Manche wollen nur an ihr schmackhaftes Fleisch. Sie kochen daraus Suppe und so. Wieder andere stehen eher auf ihre äußeren Werte. Geschmäcker sind eben verschieden.

Ich meine auch die Exemplare, die man in allen Formen bekommt. Auf dem Markt. Im Supermarkt. Manche sehen aus wie Schwäne und man kann sogar Lampen aus ihnen basteln. Ich habe sie mit eigenen Augen gesehen. Manch einer holt sie sich sogar frisch vom Feld. Geköpft! Getrennt von den Artgenossen. Ich habe gehört, manchmal gibt es sie sogar in grün, hast du das schonmal gesehen? Es ist verrückt, nicht? Manch einer beklebt sie sogar mit Glitzer. Mit Glitzer!!! Das muss man sich mal geben.

Hey du schöne Kürbiszeit! Pünktlich auf die Minute kamst du vor einigen Wochen über uns und ehe man sich versah, sprangen sie auf sämtlichen Kanälen auf und ab: Kürbisse. Sogar gepudert und beglitzert, was allerdings eher weniger meine Art der Verwendung für sie ist. Weil Kürbis aber wirklich auch übertoll und zurecht von allen Seiten hochgelobt wird (ob mit oder ohne Glitzer), läute ich sie nun auch hier bei mir ein: die fröhlich bunte Kürbisfete, olé!

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Da aller guten Dinge bekanntlich 8475383 sind, wird hier hoffentlich noch das ein oder andere Rezept vor Weihnachten an den Start gehen, welches mir just in dieser Minute noch im Kopf herumschwirrt. Ich denke da zum Beispiel an eine Tarte mit karamellisierten Kürbiskernen. Klingt das gut? Oh, ich muss mich selbst bremsen nicht sofort loszulegen. Und wisst ihr was? Ich atme eben noch den Duft von frisch gebackenem Hefegebäck tief ein, der Ofen verströmt seine wohlige Wärme und ich freue mich gleich auf einen Ingwertee oder Kakao und darauf in einen noch warmen Kringel zu beißen. Was gibt es bitte besseres als frisches, noch warmes, duftendes Hefegebäck?

Das heutige Rezept habe ich in den letzten zwei Wochen schon mehrmals gebacken, einfach weil Winterzeit für mich die absolute Hefeteigzeit ist. Der Teig fühlt sich dick eingemummelt wohl und ich kann es ihm nicht verübeln und geselle mich zu ihm an die warme Heizung. Wieso Kälte und Heteteig so eine gute Kombi für mich sind, das kann ich nicht einmal genau sagen. Vermutlich liegt es einfach daran, dass sie so hervorragend zu warmem Tee und einem Abend dick eingepackt auf dem Sofa passen, vielleicht dazu noch einen Film schauend oder aber ein gutes Buch lesend, jetzt wo die Tage wieder kürzer werden. Im Winter liebe ich das.

Wenn es euch genauso geht, dann setzt am Wochenende doch direkt einen frischen Hefeteig an und bebackt euch oder eure Liebsten mit fluffigen Kürbis-Kardamom-Knoten. Wenn es euch lieber ist, dann könnt ihr den Teig bereits am Vorabend zubereiten und über Nacht gehen lassen. Morgens geht es dann fix. Und pssssst, ihr könnt bei Nicht-Fructoseintoleranz einfach das Sukrin Gold durch stinknormalen Rohrohrzucker ersetzen.

Was ich bei diesem Rezept sehr gerne mache ist, eine Teighälfte mit Kürbispüree und die andere ohne, also quasi als Zimtschnecken reloaded, zu verarbeiten. Ob eine Hälfte so, die andere so oder aber nur Kürbis- oder nur Kardamomknoten daraus zu machen, bleibt gänzlich euch überlassen. Ich habe jedoch beides gern und finde es schön meinen Gästen (oder mir selbst muahaha) zwei Versionen vor die Nase setzen zu können. Es soll ja angeblich Menschen geben, die Kürbis schlimm finden.

Ich habe aus diesem Grund vorausschauend jedenfalls gleich zwei Sorten aus einem Teig gemacht, so kann sich schon keiner beschweren. Der Hefeteig eignet sich natürlich auch für Zimtschnecken (in dem Fall den Kardamom im Teig weglassen) oder was ihr sonst noch damit anstellen mögt. Alles ist möglich.

Zutaten für zwei Backbleche Kürbis-Kardamom-Knoten:

Für den Teig:

500ml Milch

Schuss Reissirup

50g frische Hefe

150g Kürbispüree (oder 300g, wenn ihr nur Kürbisknoten machen wollt)

850g Mehl

60g Traubenzucker

2 TL gemahlenen Kardamom

Prise Salz

150g weiche Butter

1 Ei

Für die Füllung:

100g Sukrin Gold

80g weiche Butter

2 TL gemahlenen Kardamom

1 verquirltes Ei zum Bestreichen

Funktioniert so:

  1. Falls ihr kein vorbereitetes Kürbispüree herumstehen habt, muss natürlich zunächst einmal der Kürbis (etwa 1/4-1/2 eines kleineren Kürbisses) gegart werden. Das könnt ihr entweder bei 200 Grad in etwa 30 Minuten im Ofen erledigen oder indem ihr den Kürbis würfelt und ihn in kochendem Wasser gar kocht. Wie es euch lieber ist, aber in beiden Fällen wird er püriert, wenn er weich ist. Das Püree bis zur weiteren Verwendung abgedeckt zur Seite stellen.
  2. Die trockenen Zutaten für den Teig in eine große Rührschüssel geben und kurz locker untermischen. Die weiche Butter darauf geben.
  3. Die Milch in einem kleinen Topf erwärmen (bitte nicht einmal annähernd kochen, so killt ihr die Hefe). Einen Schuss Reissirup hinzugeben, die Hefe hineinbröckeln und unter Rühren auflösen. Die Hefemilch einige Minuten stehen lassen.
  4. Nun die Hefemilch über die anderen Zutaten gießen und erst einmal “die Oberfläche bearbeiten”. Das heißt, ich vermische Mehl und Butter erst einmal nur leicht mit der Hefemilch, anschließend gebe ich das Ei hinzu und vermenge das Ganze erst grob und verknete es dann zu einem geschmeidigen Teig. Hat sich alles zusammengefügt, den Teig nochmals kurz auf einer leicht bemehlten Arbeitsfläche durchkneten. Er sollte keine trockenen Stellen mehr haben. Nun gebt ihr ihn in eine große saubere Schüssel, deckt ihn mit einem Geschirrtuch ab und stellt ihn für etwa eine Stunde an einen warmen Ort bis sich das Volumen verdoppelt hat. Ich stelle meine Hefeteige im Winter in die Nähe der Heizung, den Teig bitte nicht direkt auf die Heizung stellen.
  5. Hat sich der Teig im Volumen verdoppelt, bemehlt ihr die Arbeitsfläche großzügig, stellt euch die weiche Butter, das mit Kardamom gemischte Sukrin Gold für die Fülle und das Kürbispüree bereit. Der Teig wird nun in der Mitte geteilt, so dass ihr zwei Teighälften habt, eine für die Kürbisversion und eine für die Kardamomversion.
  6. In eine Hälfte knete ich nun das Kürbispüree unter. Dieser Part ist zugegeben eine dezente Schweinerei. Ist das Püree gut untergearbeitet, wird der Teig nochmals geteilt und jede Hälfte zu einem gleichmäßigen Rechteck von ca. 1cm Dicke ausgerollt. Nun wird eine Hälfte des Rechtecks dick mit Butter bestrichen und großzügig der Kardamomzucker darauf verteilt. Die leere Hälfte schlagt ihr nun darüber und schneidet den Teig in etwa 2cm breite Streifen.
  7. Jeden Teigstreifen wickelt ihr nun zweimal um die eigene Hand und zieht das Endstück einmal durch die Mitte. Nicht verzagen, ich musste das auch einfach ausprobieren, es ist ganz leicht! Nehmt am besten ein Ende auf die Hand, haltet es mit dem Daumen fest und wickelt den Rest zweimal um die restlichen Finger. Dann schiebt ihr das andere Ende durch das Loch, wo eben noch die restlichen Finger waren. Easy, nicht wahr? Das macht ihr nun mit allen Teigstücken und gebt sie mit etwas Abstand auf mit Backpapier belegte Bleche.
  8. Sind alle Knoten geknotet, legt ihr jeweils ein sauberes Geschirrtuch darüber und lasst sie nochmals für etwa 20-30 Minuten an einem warmen Ort gehen. Der Ofen wird in der Zwischenzeit auf 180 Grad vorgeheizt.
  9. Die Knoten großzügig mit Ei bepinseln und für 20-25 Minuten backen, am besten bei Halbzeit die Bleche kurz tauschen, sonst sind die oberen eventuell dunkler als die unteren. Nun herausnehmen und auskühlen lassen oder noch besser, direkt lauwarm genießen!

Puh, das sind doch ein paar Schritte mehr als sonst, ich habe manches wohlweislich allerdings etwas genauer beschrieben. Sicher ist sicher.

Komplex erscheinendes schreckt mich manchmal selbst ab, aber einmal ausprobiert, ist es gar nicht schwer und geknotet sehen Zimtschnecken einfach nochmal ein bisschen schöner aus als so schon und wer es einmal versucht hat, wird sehen, dass es wirklich alles andere als ein Hexenwerk ist. Das verspreche ich hoch und heilig!

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Beschwerden könnt ihr sonst gerne an mich richten, ABER glaubt es mir, wenn sogar ich es hinbekommen habe, dann kriegt ihr das allerlockerst auch hin. Ohne Scheiß. Es schaut doch so hübsch aus und schmeckt so gut! Probiert ihr es aus?

Jetzt bin ich gespannt von euren Kürbisabenteuern da draußen zu hören und nun halten wir es doch einfach getreu den Worten von Niklas Keiser: let´s enjoy! Oder aber “where you go, where you go Kürbis-Knoten, I will follow”.

Habt es fein und haut rein,

Eure Sonja Sonnenschein

Küchensoundtrack: Razz – Youth and Enjoyment

Boxenstopp: Die Foodist Healthy Box!

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Ich bin traurig. Es ist nicht nur Sonntagnachmittag mit allmählich untergehender Sonne. Also das, was sich heute von der Sonnenseite des Lebens zeigte. Nein, die göttlichen Peanut Balls sind zusätzlich auch noch leer! Wieso müssen die leckersten Dinge immer in winzigsten Mengen verpackt sein? Das ist so ungerecht.

Um mich zu trösten bleiben mir nun noch ein paar Red Currant Cookies, Brokkoli-Kürbis Gemüsechips und ein Kräutertee um meinen Frust über diesen schmerzlichen Verlust zu ertränken. Was (zum Glück!) noch etwas länger anhält, sind die Kakaobohnensplitter von Nu3 und die Omega Sprinkles von Munchy Seeds, genauso wie der Original Sea Pepper von Cornish Sea Salt. Die Kakaobohnensplitter sind innerhalb kurzer Zeit schon das zweite Nu3 Produkt, welches seinen Weg zu mir nach Stuggi West gefunden hat.

Wovon zum Geier ich eigentlich rede? Die zweite Foodist Box meines bisherigen Bloggerdaseins hält gerade bei mir Einzug:

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Mit Foodist habe ich vor ziemlich genau zwei Jahren schon einmal kooperiert. Damals habe ich deren monatlich erscheinende Box ausprobiert und war von dem ein oder anderen Produkt sehr angetan. Nach wie vor gefällt mir, dass sich hier schöne Produkte kleiner und auch mal größerer Manufakturen finden und vieles enthalten ist, das ich nicht an jeder Ecke bekomme.

Das ist einerseits toll um Neues zu entdecken, aber andererseits und wie im Falle der Erdnussbutter Bällchen auch schlecht, denn ich kann morgen nicht einfach losziehen und mir eine neue Packung kaufen. Ein Trost ist immerhin, dass ich die Bällchen bei Foodist nachordern kann.

Zum Inhalt der Box, wie ihr auf dem Bild sehen könnt habe ich acht interessante Produkte erhalten, die natürlich auch mein Verpackungsliebhaber-Herzchen erobert haben. Meinen Favoriten erkennt ihr sicherlich sofort! Ich kann es nicht leugnen, aber ich habe die Peanut Balls bis auf einen einzigen komplett allein aufgegessen.

In der Healthy Box geht es vor allem um neue Foodtrend Produkte und gesundheitsfördernde Lebensmittel, das wären natürlich auch die momentan in aller Munde vertretenen Superfoods. Ja, gefühlt sind wir komplett umgeben davon und auch ich habe einige davon Zuhause stehen, die ich regelmäßig benutze. Ich habe aber nach wie vor in meinem Schlafzimmer keinen dem Chia-Gott gewidmeten heiligen Schrein zu dem ich morgens, mittags und abends bete. Soll heißen: ich werde es damit auch nicht übertreiben.

Ein Lieblings-Produkt, welches schon seit geraumer Zeit als Grundzutat meine Küchenzeile bewohnt sind Kakaobohnensplitter. Ich liebe sie und ich benutze sie für fast alles. Ob als crunchy Zutat in meinem allmorgendlichen Joghurt oder Müsli, als Topping für Bananenshakes und auch als Zutat in Schokoladenkuchen oder Pralinen. Kakaobohnensplitter sind für mich nicht mehr wegzudenken und machen alles immer noch ein kleines bisschen besser.

Welch Ironie, dass meine Packung gerade zur Neige ging als diese neue mich erreichte. Foodist, welches Vöglein hat euch dieses Geheimnis gesteckt? Ich bin gespannt, wie sich die Nibs von Nu3 bei mir machen werden. In der Packung sind 150g enthalten, das dürfte also wieder ein Weilchen reichen.

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The Protein Ball Company hat es sich auf die Fahne geschrieben nichts herzustellen, dass sie nicht auch selbst essen würden. Das finde ich sehr löblich, wo es da draußen doch so viele andere (Industrie)Beispiele gibt. Die Bällchen bestehen aus Datteln, Dattelsirup, Eiweiß, Erdnüssen und Erdnussbutter.

Nun würde ich aber gerne noch wissen, woher das Eiweiß für diese veganen Paleo-Kerlchen stammt… Dazu findet sich kein Hinweis auf der Verpackung und im Protein-Business bin ich nicht heimisch. Könnt ihr  mir auf die Sprünge helfen? Im Grunde ist es mir auch völlig schnuppinski ob die paleo oder nicht paleo sind, sie machen süchtig und das zählt für mich. Wem das aber wichtig ist, der kommt um diese Kerlchen auf keinen Fall herum.

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Kommen wir zum Pfeffer einer Salzfirma. Bei mir Zuhause stapeln sich nicht nur endlose Sorten unterschiedlich aromatisierten Zuckers. Nein, ich habe auch an die 15 unterschiedlichen Salzsorten im Gewürzregal stehen, ganz zu schweigen von Gewürzen an sich. Die sind da nämlich nich nicht eingerechnet. Ich weiß, dass ich bescheuert bin. Beim Pfeffer halte ich es mit nur zwei Sorten aber nicht ganz so ausgefallen, deshalb finde ich den Original Sea Pepper von Cornish Sea Salt auch so interessant.

Seepfeffer? Diese Pfeffermischung enthält Spirulina Algen und diese bestehen wiederum zu 65% aus pflanzlichem Eiweiß. Verrückt! Ich kann mir den Pfeffer sehr gut zu Fisch oder im Dressing vorstellen und werde beides in Kürze ausprobieren. Die Mischung besteht aus schwarzen und grünen Pfefferkörnern, Meersalat, Meersalz, Wakame und Meeresalgen.

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Schreiten wir voran. Der hübsch verpackte Tee von Mono ist nicht nur etwas für meinen Magen sondern auch etwas für´s Auge. Toll finde ich, dass der Tee nicht gesüßt ist und somit keinerlei Zucker = böse Fructose enthält. Das ist bei 0% aller käuflich erhältlichen, abgepackten fertig gebrühten Tees der Fall.

Beispielsweise bei Eistees, die man gerade im Sommer auch in Teeläden im Kühlregal erhält. Kann ich mir nicht kaufen, die sind alle durchweg gesüßt und wie… Alter Schwede, wer kann denn dieses Zuckerwasser trinken? Wenn ich aber irgendwo einen Mono Tee bekommen könnte, dann wäre das eine tolle Abwechslung zu Wasser. In meiner Box war die Sorte Zitronengras Apfelminze enthalten. Go for it, Mono! Es wäre schön, den Tee in Stuttgart bekommen zu können.

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Die Historie meiner nicht vorhandenen Liebschaft zu Gemüsechips ist recht kurz. Einmal habe ich knappe 3 € in eine Biovariante investiert um die Dinger anschließend so schnell wie möglich loswerden zu wollen. Die waren echt gar nicht mein Fall. Manches sollte es als gesunde Version wohl nicht geben, deshalb war meine Freude über Gemüsechips in der Box… nun ja, eher verhalten. Aber, wo eine hübsche Packung unbekannten Inhalts ist, da ist auch ein Wille dem Ganzen eine zweite Chance zu geben. Vielleicht können Kürbis und Brokkoli ja noch retten, was Pastinake, Möhre und Rote Bete gekonnt vergeigt haben?

Und sie haben es gerettet! Ich hätte nicht gedacht, dass gefriergetrockneter Kürbis und Brokkoli so fein schmecken können. Es fehlt zwar noch ein kleiner Ticken Salz, aber ansonsten könnte ich mir dieses herbstliche Duo öfter in der Snackschale vorstellen. Mit 22g in einer liebevoll gestalteten Packung kann man sich das ab und an gönnen, denke ich. Enthalten ist mit Reiskleieöl ledigliche eine weitere Zutat. Liebe Londoner, ich weiß wieso ich euer Städtchen so lieb habe.

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Frau weiß, dass pinke Lebensmittel meist Gutes versprechen. Ich kann mir selbst nicht erklären wieso das so ist, aber Pink macht nunmal glücklich und deshalb habe ich in meinen vier Wänden einige Details in dieser lebendigen Farbe. Trotzdem… Red Currant Cookies, was mach ich nur mit euch? Schöne Verpackungen ziehen sich wie ein pinker Faden durch die Box, sie ist eindeutig auch etwas für´s Auge.

Meinem Auge gefällt aber nicht ganz so gut, dass sie beim Blick auf die Johannisbeer Cookies erst einmal an Hackfleisch denken müssen. Sorry, es ist halt so! Mit Cookies haben die “Cookies” für mich außerdem nicht viel gemein, eigentlich gar nichts und schon gar nicht das Mundgefühl. Die Cracker schmecken okay, sind aber nicht meine Boxenlieblinge. Ich muss an dieser Stelle außerdem sagen, dass ich beim Genuss von Cookies tatsächlich nicht an Gesundheit denke. Cookies und Kuchen sind eine Sünde und die nehme ich meist in Kauf, wenn ich welche esse.

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Pesto Baby! Ich freue mich immer über noch nicht Probiertes und noch nicht Entdecktes. Pesto ist ein Lebensmittel, das sich hervorragend für die schnelle Feierabendküche eignet, aber mit dem sich auch viele andere Dinge anstellen lassen. Pesto ist aber auch ein Produkt, dass mich meist nicht mehr groß vom Hocker reißen kann. Zu oft gesehen, zu oft gehabt, zu wenig überraschend.

Toll ist natürlich trotzdem, dass hier genauso wie in allen anderen Produkten keinerlei Zusätze, Aromen und Konservierungsstoffe enthalten sind, zusätzlich ist es vegan. Tomaten-Rucolapesto ist dennoch nicht mein Fall und so durfte sich meine Mutti sehr darüber freuen! Vielleicht hat Berlins Pesto Dealer aber weitere und auch ungewöhnlichere Kombinationen auf Lager?

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Zu guter Letzt kommen wir zu einer Saatenmischung, die anfangs vielleicht wie Vogelfutter anmutet. Natürlich ist dem nicht so und ich kann mir die Omega Sprinkles über den Salat, in den Joghurt, das Süppchen oder das Müsli streuen. Das habe ich ewig nicht mehr gemacht.

Ich werde aber vielleicht auch einfach Brötchen oder mal wieder Brot damit machen. Die Sprinkles sind sicherlich nicht die überraschendste und ausgefallenste Zutat in der Box, werden aber ihren Weg in meine Backwerke finden.

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Was sagen zur Healthy Box? Ich liebe kulinarische Überraschungen! Ich liebe den Moment, wenn ich ein (angekündigtes) Paket unbekannten Inhalts bekomme und voller Neugier auf den Inhalt öffne. Ich liebe diesen Überraschungsmoment und ich liebe nicht, dass ich genau jetzt als Betthupferl keinen Protein Ball naschen kann… Es ist immer wieder dasselbe, entschuldigt. Eventuell sollte ich sie tatsächlich einfach nachbestellen.

Was haltet ihr denn von der Box? Welches wäre euer liebstes Produkt und womit könntet ihr gar nichts anfangen? Was interessiert euch? Wenn ihr zudem neugierig auf die Healthy Box und die neuesten Foodtrends seid und sie euch am liebsten selbst (inklusive Peanut Balls) direkt bestellen möchtet, dann könnt ihr mit dem Code WHITESTCAKE 20% auf eure erste Box im Abo (dass jederzeit kündbar ist) erhalten.

Ob ihr aber davon Gebrauch macht oder nicht, ist natürlich ganz und gar euch überlassen. Ich bedanke mich an dieser Stelle bei Kathrin von Foodist für die erneute nette Zusammenarbeit und E-Mail Korrespondenz. Ich “bereue” immer wieder, dass die meisten tollen Food-Firmen im Norden ansässig sind und ich hier unten im Süden umherdümpele.

Allen anderen wünsche ich jetzt noch einen gemütlichen Sonntagabend, eine gute Nacht und morgen einen tollen Start in die Woche! Ich flitze mal eben in die Küche um mir einen Tee zu machen während Alex Kapranos euch einen meiner liebsten Songs trällert.

Bis bald bei einem neuen Rezept,

Eure Sonja

Küchensoundtrack: Franz Ferdinand – The Dark of the Matinée