Stuttgart Vier mal 3 – Herbstedition: Maronen-Pastinaken Cupcakes mit Birnenchip!

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Backen

Maronen liebe ich über alles. Samstags auf dem Stuttgarter Wochenmarkt kaufe ich, wenn es sie gibt, immer gleich ein ganzes Kilo, über das mein Freund und ich uns dann gleichermaßen hermachen. Ganz simpel gekocht und anschließend in mühsamer Kleinstarbeit geschält, wandern sie ohne Umwege direkt in unsere Münder. Meist während wir nebenher eine Serie oder einen unserer Lieblings-Vlogs schauen. Große Favoriten sind Roman Atwood (einer der wenigen männlichen You Tuber, die ich mir ansehen kann ohne davon Agressionen zu bekommen und laut schreiend im Kreis rennen zu wollen), Tea&Twigs mit ihren wunderbaren Videos aus einer meiner liebsten Städte = London, oder aber Good Eatings aus Schweden.

Die Vlogs von Malin liebe ich schon allein wegen der unglaublichen Ruhe, die sie ausstrahlen ganz besonders. Wir schauen sie gerne gemeinsam an. Die Videos sind immer mit wunderbar passender, entspannter Musik unterlegt und regen an, sich dazu einen Tee zu machen, die Decke überzuwerfen, einen Snack parat zu stellen und sich für die folgenden Minuten mit visuellem Seelenbalsam berieseln zu lassen. Jedes davon ist ein Kurzurlaub für meinen Geist und sie machen unglaublichen Appetit auf vegane Köstlichkeiten. Ihr werdet sofort verstehen, warum. Außerdem könnte ich ihrer angenehmen Stimme stundenlang zuhören.

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Süchtigmachende Birnenchips

Wenn Malin kocht oder backt, möchte ich mich sofort mit an den Tisch ihres Heims in der schwedischen Pampa setzen oder zumindest reflexartig in den Bildschirm greifen Ich glaube, das ist ein großes Kompliment. Mit ihrem Freund lebt sie in einem sehr gemütlichen schwedischen Holzhaus mit Kamin. Liebevoll eingerichtet und mit kleinem Garten. Ich möchte mich sofort zu ihr in die Küche stellen und ihr bei der Zubereitung der vielen veganen Speisen helfen. Selbst, wenn ich nur den Part der Kartoffelschälerin übernehmen würde.

Auch solche vermeintlich lästigen Tätigkeiten kann man nämlich mit Liebe tun und daran erinnere ich mich immer wieder. Kartoffeln schälen kann doch überhaupt nicht lästig sein, weil daraus etwas Gutes entsteht. Sei es ein ganz einfaches Gratin Dauphinois (die Franzosen wissen, was gut ist) oder ein Kartoffel-Käsekuchen.

Zurück zur Liebe. Heiße Maroni sind schließlich meine zweitliebste Esskastanien-Speise. Zum Glück gibt es sie auf den Weihnachtsmärkten der Saison gerade sehr zahlreich. Um glücklich zu sein, brauche ich nicht allzu viel, wie man sieht. Kein Schnickschnack. Nicht bei Kastanien. Nicht bei vielem anderen. Klar, dass meine Zutat Nr. 1 für dieses Rezept also Maronen waren. Nummer 2? Diese Schätze hier. Sind sie nicht schön?

Diese hübschen kleinen Birnen brachte mir meine Mutter aus der Pfalz mit. Natürlich haben sie aus diesem Grund auch sehr viel besser geschmeckt als es normale, gekaufte Birnen getan hätten. Ja, so ist das mit der Liebe. Man schmeckt sie immer heraus.

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Dass ich Pastinaken liebe, das kann ich im Gegensatz zu den vorhergegangenen Zutaten leider nicht behaupten. In der Regel lasse ich sie auf dem Markt und im Supermarkt unbeachtet links liegen. Für dieses Rezept habe ich das geändert!

Zum Backen eignen sich Pastinaken schon allein deshalb sehr gut, weil sie von Natur aus eine schöne erdige Süße besitzen und Gebäck, wie viele andere Wurzelgemüse auch, schön saftig machen. Ausprobiert habe ich das jetzt zum ersten Mal, weil die Zutatenliste es erforderte, wie ihr hier sehen könnt:

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Die Zutatenliste für den Herbst!

Im Gegensatz zum letzten Jahr wollte ich nicht schon wieder etwas mit Kürbis machen (ja, Kürbis geht eigentlich immer!), Äpfel gehen als totales Unverträglichkeits-No-Go bei Fructose Intoleranz einfach gar nicht und Zwiebeln… nun ja, schon einmal Cupcakes mit Zwiebel-Topping gegessen?

Pastinake macht sich ausgesprochen gut in diesen glutenfreien und fructosearmen Cupcakes! Nächstes Mal packe ich sie wohl in einen Rührkuchen, ein paar davon habe ich ja noch übrig. Jetzt aber erst einmal das Rezept, das schon viel zu lange auf sich warten lässt.

Zutaten für 10-12 Cupcakes:

150g gekochte Maronen, geschält + etwas warmes Wasser

4 Eier (L)

120g Getreidezucker

Prise Salz

100g gemahlene Mandeln

Msp. Vanille

6 EL Kakaopulver

1 TL Weinsteinbackpulver

50g geriebene Pastinak

  1. Den Ofen auf 170 Grad vorheizen und eine Muffinform mit Papierförmchen auslegen.
  2. Gemahlene Mandeln, Backpulver, Zimt und Kakaopulver vermischen. Die Maronen mit etwas warmen Wasser pürieren bis die Masse streichfähig ist. Eier mit Zucker einige Minuten auf hoher Stufe schlagen bis die Masse hell und schaumig ist. Nun die Maronen-Creme unterrühren und die geriebenen Pastinaken dazu geben. Zum Schluss die Nussmischung zugeben und unterrühren.
  3. Den Teig auf die Förmchen verteilen und auf der mittleren Schiene etwa 25-30 Minuten backen. Bei der Stäbchenprobe sollte kein Teig mehr haften bleiben. Die Muffins aus dem Ofen nehmen und auskühlen lassen.

Frosting:

3 Eiweiß (L)

150g Getreidezucker

etwas gemahlene Vanille

  1. Eiweiß und Zucker in einer Schüssel über dem Wasserbad vermengen und bei stetigem Rühren langsam erwärmen bis die Masse eine Temperatur von 65 Grad erreicht hat. Das. Kann. Dauern. Lohnt sich aber!
  2. Anschließend von der Hitze nehmen und mit dem Handmixer so lange mixen bis sich steife Spitzen bilden.
  3. Die gemahlene Vanille dazu geben und die Eiweißmasse mithilfe des Spritzbeutels auf die Cupcakes geben.
  4. Optional: Wer mag, kann das Eiweiß noch mit einem Küchen-Bunsenbrenner abflämmen.

Birnenchips:

1 große unbehandelte Birne

100g Getreidezucker

etwas Zimt

  1. Den Ofen auf 150 Grad vorheizen.
  2. Die Birne waschen und in dünne Scheiben hobeln. Die Scheiben von beiden Seiten im Zimtzucker wälzen und auf ein mit Backpapier belegtes Blech geben.
  3. Die Birnen für 20 Minuten im Ofen trocknen, dann herausholen, vorsichtig umdrehen und auf der anderen Seiten für nochmals 15 Minuten trocknen.
  4. Die Chips aus dem Ofen holen und auf einem Gitter auskühlen lassen. Vorsichtig, sie sind sehr heiß und werden schnell fest. Außerdem machen sie süchtig!

Diese Cupcakes sind zugegeben kein neues Rezept, jedoch ein abgewandeltes. Ich habe sie schon oft als S´Mores-Cupcakes mit glutenfreien Keksbröseln on top gemacht. So auch vergangenes Jahr im November zur Kuchenquartett Pop-Up-Bakery im Misch Misch. In der Version finde ich sie absolut unschlagbar und genauso gut sind sie auch angekommen!

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Ich sollte dringend daran arbeiten, sie endlich auch als S´Mores auf den Blog zu bringen. Das wird nun wohl erst nächstes Jahr geschehen, da die guten jetzt dann eben auch mal wieder Pause haben.

Leider wird sich das mit dem Zeitmangel bei mir noch die nächsten 2-3 Monate ziehen und Beiträge dünn gesäht sein. Dann sind endlich beziehungsweise schon – irre, wie schnell 2 1/2 Jahre vergehen!!! –  meine  schriftlichen und mündlichen Abschlussprüfungen zur staatlich anerkannten Übersetzerin für Englisch und Spanisch und ein großer Felsbrocken sowie ein noch weitaus größerer Zeitfresser fallen mir anschließend von den Schultern. Keine Vokabeln mehr, keine Hausaufgaben mehr, keine vorzubereitenden Präsentationen mehr und vor allem: kein Unterricht mehr. Dafür ganz viel Muse für noch ganz vieles mehr.

Da dann eine neue Phase in meinem Leben beginnt, denke ich die letzten Wochen und Monate viel darüber nach, auch auf dem Blog etwas zu ändern. Dieser Wunsch hat sich schleichend manifestiert. Unter anderem, weil sich schon länger einige Rezepte bei mir angesammelt haben, die sich abseits der Kuchentheke abspielen. Es gibt ja noch so unglaublich viel anderes, dass mich viel öfter und wesentlich glücklicher macht als „einfach nur Kuchen“! Versteht mich nicht falsch, ich liebe Kuchen und werde Kuchen backen auch immer lieben. Aber es gibt da draußen noch so viel mehr.

Wie lange will ich schon einfache Basics wie das für meinen liebsten fructosearmen Vanillepudding online bringen oder mein gebackenes Müsli, das ich einfach immer wieder gerne mache und das mir so viele Morgen versüßt hat. Wieso sie nicht mit anderen teilen?

Oder den selbstgemachten Joghurt mit Vanille, der so unglaublich einfach herzustellen ist und den ich über alles liebe, aber schon so lange nicht mehr gemacht habe, weil ich die Menge für Zwei noch nicht so raus habe. Oder den allerbesten luftig lockersten selbstgemachten Frischkäse, für den sich jeder einzelne der zwei Tage Wartezeit lohnt?

Auch hier muss ich noch lernen, wieviel für uns beide ausreichend ist. Denn ich mag es einfach nicht leiden, wenn Lebensmittel schlecht werden und ich sie wegwerfen muss. Lebensmittelverschwendung bricht mir das Herz. Doch man lernt eben tatsächlich nie aus, auch wenn es manchmal weh tut. Meistens tut es das aber nur einmal, weil du weißt wie viel Arbeit oder Zeit dahinter steckt, etwas herzustellen. Doch es lohnt sich immer. Immer.

In diesem Sinne hoffe ich, ihr bleibt mir erhalten. Und vielleicht mögt ihr mir ja auch einfach mal eure Meinung da lassen, was ihr von diesen Gedanken haltet? Es kann doch nie genug Lieblingsrezepte geben, oder?

Habt es schön!

Eure Sonja

 

Küchensoundtrack: Steven Wilson – Refuge

 

Stuttgart Vier mal 3 – Herbstedition: die Zutaten!

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Backen

Heute möchte ich gar nicht viel schreiben. Ich bin nicht gut darin, mich kurz zu fassen und schon gar nicht schriftlich, mit einer Ausnahme: spanische Klausur-Aufsätze. Das ist eine der Tatsachen, die ich in meiner noch jungen Karriere als Redakteurin bereits über mich selbst gelernt habe und somit auch eine der Baustellen, deren Schräubchen ich noch fein justieren muss. Wie das Gelernte sich auf den Blog auswirken wird, weiß ich noch nicht genau. Mein Schreibstil an sich gefällt mir nämlich ziemlich gut. Hier auf dem Blog artet das „sich nicht kurz fassen können“ aber immer etwas aus, weil es niemanden gibt, der mich stoppen kann!

Ganz besonders gut musst du die Schräubchen drehen und ölen, lösen und wieder von Neuem zudrehen, wenn du einen 3-Seiten-Artikel mit lediglich einem einzigen Wort als Titel versehen muss. Dieser muss natürlich (alles andere wäre doch auch sterbenslangweilig, nicht?) den gesamten Inhalt des Beitrages treffend widerspiegeln. Nicht. So. Leicht. Letztlich aber doch möglich. Mit Geduld, Kreativität, Wortspielerei, Wortschieberei, Einfallsreichtum und Schweiß. Ein Glück muss ich das hier auf dem Blog nicht.

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Doch ehe ich abschweife. Kinners, es geht um Stuttgart Vier mal 3. Mal wieder. Hier kommt gerade ja auch nichts anderes auf den Tisch und das geht gerade auch einfach nicht anders. Die Zeit rast auch so schon. Und irgendwie können wir alle drei – Judy und Anja und ich und vielleicht auch du – nicht glauben, dass das „Stuttgart Vier mal 3“-Jahr mit dem nächsten Beitrag und einem Paukenschlag schon zu seinem Ende kommt. Wer hat bitte die Zeit vorgespult?!

Ich möchte euch aber die Zutaten für kommenden Monat nennen, wenn mit einem Querschnitt der heutigen Bestandteile und einem hoffentlich exorbitanten Synapsenknaller (wer will an dieser Stelle schon wieder das Wörtchen „lecker“ lesen, wenn es so viele weitere schöne Begriffe gibt?) das Herbstgericht unserer und eurer Wahl, online geht.

Ja, du darfst mitmachen!

Wie? Suche dir aus der folgenden Liste drei Zutaten deiner Wahl aus, schwing den Rührbesen oder die Schöpfkelle und kreire – eines der Worte, die ich übrigens irgendwie ziemlich schlimm finde – daraus ein Gericht ganz nach deinem Geschmack. Aus diesen saisonalen Zutaten kannst du auswählen:

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Unsere Zutatenliste für den Herbst!

Danke an dieser Stelle auch wieder an Alltagssterne für dein tolles Handlettering! Da bin ich ja die Vollniete. Wenn ich eines Tages Meisterin darin bin, mich kurz zu fassen und auf das Nötigste zu beschränken, dann werden Handlettering, Schönschrift, Kalligraphie oder die Malerei meine nächste Baustelle sein. Bis dahin backe ich zur Entspannung lieber Kuchen, das trifft dann auch andere nicht ganz so hart.

An dieser Stelle eine kurze Zusammenfassung der Spielregeln. Es ist wirklich alles andere als kompliziert und macht sogar richtig viel Spaß:

Aus den 6 oben vorgegebenen Zutaten, müssen 3 ausgewählt und im Rezept verarbeitet werden. Mehr Zutaten sind möglich, weniger nicht. Bitte teilt uns am 17. November mit einem Link auf Anjas, Judys oder meinem Blogpost euren Link zum Rezept mit.

Wichtig: ihr müsst nicht zwingend einen Blog haben, jeder darf mitmachen! Egal woher. Aus den vorgegebenen Zutaten solltet ihr einen Gang eurer Wahl kreieren. Ob Vorspeise, Hauptgang, Dessert oder Zwischengänge, ist dabei ganz euch überlassen.

Auf Instagram könnt ihr eure Beiträge gerne mit den Hashtags #stuttgartviermal3 kennzeichnen, damit wir sie auch dort finden.

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Alle Zutaten auf einen Blick!

Ich habe schon die ein oder andere favorisierte Zusammenstellung, die hier natürlich noch nicht verraten wird. Was es jedoch genau wird und ob ich es schaffe, den Kuchen wieder fructosearm hinzubekommen, das weiß ich noch nicht. Was ich aber gewiss weiß ist, dass ein paar schöne Stunden in der Küche bevor stehen und darauf freue ich mich sehr. Es ist einfach immer wieder beglückend dort zu stehen und mit den Händen etwas Wohlschmeckendes zu zaubern. Vielleicht reicht die Muse diesmal auch für Fotos, mit denen ich wieder richtig zufrieden bin. Wir werden sehen.

Ganz besonders freuen würden wir drei uns natürlich, wenn auch ihr da draußen mitmacht und mit den wunderbaren Herbstzutaten etwas Schönes kocht, backt, mixt, rührt. Ich denke, das für jeden etwas dabei ist und freue mich schon jetzt auf die Ergebnisse.

Habt es schön und tut euch Gutes,

Eure Sonja

 

Küchensoundtrack für schöne Herbststunden: Hannah Epperson – Brother

Stuttgart Vier mal 3 – Sommeredition: Kartoffel-Käsekuchen mit Beerensößle!

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Backen / Fructosedingens

Im mich-kurz-fassen bin ich nicht die beste. Wäre „kurz und knackig schreiben“ eine olympische Disziplin, so wäre ich wohl eher auf einem der hinteren Plätze zu finden. Macht mir nix aus! In der Regel klappt das ja wunderbar, zum Beispiel bei Übersetzungen. Da kommt schriftlich labern eben einfach nicht so gut. Es geht um Fakten und Tatsachen. Es wird nix dazu gedichtet (oder weggelassen), das im Ausgangstext nicht auch vorkommt oder diesen im Zweifel mit Hilfe von Umschreibungen in der Zielsprache verständlicher macht. Alles für einen guten Text.

In allen anderen Fällen betreibe ich dagegen äußerst gerne Wort-Akrobatik. Wie ihr hier nur unschwer erkennen könnt. Ich benutze liebend gerne Wörter, die in Vergessenheit geraten sind. Ich sage und schreibe auch viel lieber „Käsekuchen“ statt „Cheesecake“. Käsekuchen ist nämlich ebenfalls eines dieser Wörter, die angesichts ihres hippen Gegenspielers irgendwie angestaubt sind. Zu Unrecht.

Ich spiele gerne mit Sprache(n). Vermutlich bin ich deshalb auch gar nicht so falsch angesiedelt in meiner neuen (und nebenbei ultra spannenden!) Aufgabe als fest angestellte Redakteurin. Etwas, das ich mittlerweile nur deshalb so richtig richtig popichtig glauben kann, weil ich meine ersten drei Arbeitstage diese Woche hinter mich gebracht habe. Ja, ich habe gestern schon mein Wochenende eingeläutet!

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Bislang war mit dem Kopf zu arbeiten eher etwas, das sich auf die mittlerweile leider nicht mehr ganz so häufig erscheinenden Blogartikel und meine Arbeit als Texterin für POIS beschränkte. Letzteres nahm mehrere Stunden die Woche ein. Meist immer dann, wenn mich die Muse küsste und die Finger mehr oder weniger von allein über die Tasten sprangen, weil der Kopf in dem Moment gerade sprudelte. Natürlich arbeitet man immer irgendwie mit dem Kopf, aber nun wird er auch beruflich so richtig zur Denkfabrik. Die Texte habe ich von Zuhause geschrieben. Es ist beglückend und praktisch, wenn man so arbeiten kann.

Beglückend und praktisch ist aber auch, in einem Büro mit tollen Kollegen in kreativer Umgebung sitzen und miteinander arbeiten zu können. Das Gefühl zu haben stets mit offenen Armen empfangen zu werden. Überhaupt die Tatsache, nette Menschen um sich haben zu können, bei denen du weißt, du kannst und sollst immer Fragen stellen. Die dir einen Rahmen zum Arbeiten zur Verfügung stellen und dir jederzeit nicht das Gefühl geben, dass du ihnen zur Last fällst. Das ist nicht selbstverständlich. Ich hatte auch schon Jobs, bei denen eher gegeneinander statt miteinander arbeiten an der Tagesordnung stand. Das braucht wirklich kein Mensch. Das macht auch wirklich so gar keinen Sinn! Und so funktioniert auch kein Magazin.

Die erste „Akrobatikstunde“ in Form meines ersten Artikels für das Magazin habe ich schon hinter mich gebracht und dabei nicht gerade in der genannten Disziplin „kurz und knackig“ glänzen können. Es sollte ein kurzer Artikel über eines der besten Sushi-Lokale weltweit werden! Oh, hi hohe Messlatte, bist du´s?!

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Wo eine große Herausforderung ist, da gibt es jedoch immer auch Wege sie zu bezwingen. Man steht sich dabei halt oft nur selbst im Weg. Für den Beitrag habe ich keine Anweisung oder Einweisung bekommen, ich habe einfach angefangen zu recherchieren und zu schreiben. Das ist für solch einen Lernprozess vermutlich auch die beste Herangehensweise. Einfach mal machen, Dinge auf deine Art angehen, einfach mal anfangen zu schreiben (oder zu backen oder…), das wird schon. Niemand landet beim ersten Mal einen Volltreffer! Die Perfektionistin in mir ist – zum Glück – längst entspannter geworden, weil es einfach nichts bringt sich selbst mit vermeintlich Idealem unter Druck zu setzen.

Der erste Entwurf des Artikels war natürlich weit davon entfernt perfekt zu sein und wisst ihr was? Das ist total okay, wenn du jemanden an der Hand hast, der an dich und deine Fähigkeiten glaubt und dir Raum und Zeit gibt, dich zu entwickeln. Es ist eben etwas gänzlich anderes für Leser von Printmedien zu schreiben als sein eigener Text-Herr auf dem Blog zu sein. Hier ist ja zum Glück reichlich Platz vorhanden.

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Perfekt ist im übrigen auch dieser Kuchen, wie man sieht, nicht und gänzlich unperfekt ist sogar, dass dieser Beitrag zu Stuttgart Vier mal 3 nun nicht am 17. August um 17 Uhr erscheint wie er eigentlich sollte, sondern erst heute, am 18. August um 17 Uhr. Einen Tag zu spät. Weil mein Zeitmanagement diesmal einfach für den Popinski war und der letzte Drücker nach meinen drei ersten Tagen in der Redaktion bereits für andere Tätigkeiten herhalten musste. Von den Bildern möchte ich gar nicht erst anfangen, die ersten waren ein Desaster… aber da isser wieder, der Perfektionismus und der Druck, den man sich selbst macht.

Lasst uns von perfekt Unperfektem kurz einen Schwenker zu den Zutaten machen, bevor das hier sonst wieder ausartet. Das waren nämlich unsere Zutaten für die Sommeredition:

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Stuttgart Vier mal 3 – die Sommerzutaten

Sehr ausgewogen und stimmig, trotzdem nicht ganz so einfach. Zumindest dann nicht, wenn man es sich nicht gänzlich leicht machen und kurzerhand einen Beeren-Blechkuchen backen will. Wollte ich auch nicht. Und auch keine Kartoffel-Mais Foccacia mit Brombeeren oder schon wieder einen Auberginenkuchen mit Beeren. Oder herzhafte Mais-Brombeer-Stachelbeer Scones. Oder…

Ich habe Kartoffeln, Brom- und Johannisbeeren gewählt und mich von einem meiner liebsten Backbücher inspirieren lassen und angelehnt an den Kartoffel-Cheesecake (da, schon wieder das C-Wort!) mit Preiselbeeren aus dem Buch „Kuchenwunder“ des Gräfe & Unzer Verlages, einen fructosearmen Kartoffel-Käsekuchen mit Beerensößle gemacht.

Wir befinden uns ja schließlich in Schwaben, da isst man Käskucha und keinen neumodischen Cheesecake-Schmarrn! Und das auch nicht mit Magerquark sondern mit voll fettem Quark, einfach weil man das hier kann und weil es sehr viel besser schmeckt. Käsekuchen mit Magerquark, das ist eines dieser Mysterien, welche sich mir wohl nie erschließen werden.

Zutaten für eine 18cm-Springform:

Boden:

60g fructosearme Zartbitterschokolade (z.B. von Frusano)

25g Butter

80g fructosearme Kekse (z.B. Dinkelbutterkekse von Frusano)

1 El Sesam (optional)

1 EL gepoppten Amaranth (optional)

Belag:

200g Kartoffeln, mehlig-kochend

400g Quark

100g Doppelrahm-Frischkäse

1 Msp. gemahlene Vanille

3 Eier

70g Getreidezucker (von Frusano)

1 EL Dinkelgrieß

Prise Salz

Saft und Schale einer unbehandelten Zitrone

Sößle:

ca. 300g Beeren (in meinem Fall Brombeeren und Johannisbeeren)

3 EL Getreidezucker

Saft einer unbehandelten Limette

etwas gemahlene Vanille

Funktioniert so:

  1. Die Kartoffeln schälen, waschen, würfeln und in Salzwasser gar kochen. Anschließend abgießen, kurz ausdampfen lassen und mit einer Gabel oder dem Kartoffelstampfer fein zerdrücken.
  2. Eine kleine Backform mit Backpapier auskleiden und die Ränder fetten. Schokolade hacken und mit der Butter über dem Wasserbad schmelzen. Die Kekse mit dem Nudelholz oder anderen Hilfsmitteln zerbröseln. Brösel, Sesam und Amaranth (beides kann auch weggelassen werden) mit der Schokolade vermengen, auf dem Boden verteilen und die Springform für etwa 30 Minuten in den Kühlschrank stellen.
  3. Die Zitrone heiß abwaschen, mit einem Zestenreißer die Schale abreiben und den Saft auspressen. Den Backofen auf 180 Grad vorheizen.
  4. Frischkäse, Quark, Grieß, Zitronensaft und Schale, Getreidezucker, gemahlene Vanille und die Prise Salz in einer Rührschüssel einige Minuten mit dem Handmixer verrühren. Anschließend jedes Ei einzeln gut unterrühren. Zuletzt die zerdrückten Kartoffeln unter die Masse rühren und auf dem fest gewordenen Keksboden verteilen.
  5. Den Kuchen auf der mittleren Schiene 50-60 Minuten backen. Bitte nach 40 Minuten regelmäßig einen Blick in den Ofen werfen. Wird der Kuchen euch am Rand zu dunkel, deckt ihr ihn vorsichtig mit Alufolie ab. Ich mache auch bei Käsekuchen eine Stäbchenprobe. Wenn nur noch wenig Füllung daran haftet und er in der Mitte nicht mehr schwabbelt, ist er gut. Den Ofen ausschalten und den Kuchen bei leicht geöffneter Tür auskühlen lassen – gerne über Nacht.
  6. Für das Sößle die Beeren verlesen. Mit 3 EL Getreidezucker – oder nach Geschmack – und dem Saft einer Limette sowie etwas gemahlener Vanille in einen kleinen Topf geben und bei leichter Hitze 15-20 Minuten köcheln lassen. Wer mag, kann die Beeren anschließend noch durch ein Sieb passieren.

Der Kuchen schmeckt selbstverständlich auch ohne Sößle! Ich mag jedoch beide Varianten sehr gerne und finde es schön, wenn Gäste sich das selbst aussuchen können und man es mal so und dann wieder so machen kann. Zudem schmeckt die Beerensoße auch im Frühstücksjoghurt sehr lecker. Es lohnt sich also doppelt.

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Der Käsekuchen ist wunderbar cremig und man schmeckt die Kartoffeln wirklich nur leicht heraus. Er eignet sich außerdem auch als tolle Verwertungsmöglichkeit für Kartoffeln vom Vortag und kann selbstverständlich auch als nicht fructosearme Variante gebacken werden. Dazu einfach statt Getreidezucker normalen Zucker verwenden.

Jetzt bin ich aber wieder richtig gespannt darauf, was Judy und Anja für unsere Sommeredition von Stuttgart Vier mal 3 fabriziert haben. Ich war tatsächlich noch nicht spicken, obwohl beide Beiträge bereits seit gestern Nachmittag online sind! Wie immer weiß keine von uns vorab, welche Zutaten sich die jeweils beiden anderen aussuchen und was letztendlich daraus entsteht. Das ist immer wieder spannend!

Viel Spaß beim Lesen! Viel Spaß beim Backen! Und ganz viel Spaß am Sommer!

Eure Sonja

Küchensoundtrack: Audioslave – Show Me How To Live

 

 

 

 

 

Stuttgart Vier mal 3 – Sommeredition: die Zutaten!

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Backen

Manchmal knurrt mein Magen so sehr, dass ich, wenn dann endlich etwas Essbares an mir vorbeispringt, kaum etwas herunter bekomme. Und manchmal – also jetzt – , da habe ich so dermaßen viele Worte in meinem Kopf, doch wenn dann mal Zeit zum Schreiben ist, da wollen sie sich noch nicht so recht ihren Weg über meine Lippen bahnen und über meine Fingerspitzen in die Tasten gehauen werden. Manchmal fehlen mir trotz randvollem Kopf die Worte. Insbesondere dann ist das der Fall, wenn ich denn mal einen ganzen freien Tag habe. Nur für mich. Den ich zum Beispiel zum Bloggen nutzen könnte. Das kommt zurzeit nicht oft vor. Aber wenn, dann kommt da aktuell (noch?)nicht so recht viel.

Ob das daran liegt, dass ich täglich mehrere Stunden vor dem Laptop sitze? Dass ich ständig Deutsch, Spanisch, Kroatisch, Englisch spreche und denke, Worte suche, finde und austausche, an Texten feile und als mittlerweile fast-staatlich-anerkannte-Übersetzerin Sprache und Worte laufend aktiv ver- und anwende? Dass ich nicht mehr nur zu meinem privaten Vergnügen schreibe? Beziehungsweise kaum mehr zu meinem privaten Vergnügen schreibe?

Würde man mich auf (m)eine kleine touristisch unerschlossene Insel in Dalmatien, in mein imaginäres kleines traditionelles Steinhäuschen mit Garten (unter toller großer Küche mit Kochinsel) unter meinen riesengroßen Feigenbaum verfrachten, von dem ich jeden Morgen, Mittag und Abend Feigen essen würde, so bin ich mir sicher, ich würde die nächsten fünf Tage durchschreiben. Pausenlos. Okay, mit Ess- und Pipi-Pausen.

Solange das jedoch noch nicht so ist – und ich arbeite an dieser Änderung, das ist gewiss -, spreche ich Grüße aus meiner kleinen Küche ohne Kochinsel im Westen aus und luge hervor zwischen einer Menge Übersetzungen, Backbüchern und fructosearmer Zitronentarte, die gerade für die nächste Kuchenquartett 0711 Pop Up Bakery (pssst, am 30. Juli in der Herbertz´Espressobar!) probegebacken wird. Und auch zwischen Ofen-Auberginen mit Pasta und Tomatensoße, bei der Knoblauch nicht fehlen darf. Man kann ja nicht nur von Luft und Liebe leben. Auch wenn beides gerade reichlich vorhanden ist und aktuell ziemlich viele unglaublich fantastische Dinge passieren!

Auch weil Sommer im Kessel ist, was ihr anhand der Überschrift wohl schon erahnt habt! Ich ahne das jeden Tag, wenn ich nach 19 Uhr aus dem Unterricht oder von der Arbeit komme und die Stufen in den 6. Stock und somit das Dachgeschoss erklimme, auf das den ganzen lieben langen Tag die Sonne knallt. Doch halt, ich beschwere mich nicht! Ich L-I-E-B-E den Sommer und, dass die Story mit der Bikinifigur nicht erst vor der Haustüre beginnen muss.

Auf den Märkten springt uns die fast schon unheimliche Auswahl an Beeren und frischestem Gemüse ins Auge. Ich liebe das und würde am liebsten alles auf einmal in meinem Flechtkorb nach Hause tragen! Backen im Sommer ist schön! Sogar wenn man im Dachgeschoss wohnt! Mit Ausnahmen ab 38 Grad. Deshalb bin ich selbst schon gespannt, was sich aus den Zutaten der Stuttgart Vier mal 3 Sommeredition machen lässt:

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Stuttgart Vier mal 3 – die Sommerzutaten

Ich habe bereits Ideen. Oder hatte bereits welche. Die Hälfte davon habe ich zwischen Erstellung der Zutatenliste mit Anja und Judy und jetzt schon vergessen. DAs ist so ungefähr 14 Tage her. Wenn ich ehrlich bin, dann wurde das Ganze durch die Streichung von Möhren von der Zutatenliste sabbotiert. Aber was willste machen? Tschö Carrot Cake, wäre sicher schön geworden mit uns beiden!

Da wir aber unter der absolut fantastisch-irren Bedingung der Verwendung aller oben aufgeführten Zutaten die Verwendung von Möhren als i-Tüpfelchen doch wieder ins Spiel gebracht haben, besteht immerhin noch die Hoffnung der Erfindung eines absolut einmalig abartigen Kuchens. Ob ich diese wahnsinnige – also noch mehr als sonst schon – Herausforderung annehme, bleibt abzuwarten. Ich mache mir jedoch selbst wenig Hoffnung. Ab und an schadet eine Prise Realitätsverlust…. äh Sinn nicht!

Letztes Jahr gab es an dieser Stelle aber immerhin einen Kuchen, den ich so vor fünf Jahren vermutlich auch noch nicht gebacken hätte: Auberginen-Schokoladenkuchen.

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Auberginen-Schokoladenkuchen mit sommerlichem Durcheinander

Arm an Fructose, aber reich an Geschmack! So wie sich das gehört. Vor etwa einem Monat habe ich daraus erst kleine Kuchen im Glas gezaubert, von denen noch zwei Stück übrig sind. Wir hatten Schrumpel-Auberginen Alarm bei Pois und falls mal Kuchenknappheit herrschen sollte oder der Kuchenhunger groß ist, aber die Zeit oder Lust knapp bemessen. Vielleicht zaubere ich ihn ja noch einmal zur Pop Up Bakery… Wir werden sehen!

Spielregeln:

Aus den sechs oben vorgegebenen Zutaten, müssen drei ausgewählt und im Rezept verarbeitet werden. Mehr Zutaten sind möglich, weniger nicht. Bitte teilt uns am 17. August mit einem Link auf Anjas, Judys oder meinem Blogpost euren Link zum Rezept mit.

Wichtig: ihr müsst nicht zwingend einen Blog haben, jeder darf mitmachen! Egal woher. Aus den vorgegebenen Zutaten solltet ihr einen Gang eurer Wahl kreieren. Ob Vorspeise, Hauptgang, Dessert oder Zwischengänge, ist dabei ganz euch überlassen.

Auf Instagram könnt ihr eure Beiträge gerne mit den Hashtags #stuttgartviermal3 kennzeichnen, damit wir sie auch dort finden.

Machst du mit?! Dann denk dran, dass der Kuchen oder Cocktail oder die Vorspeise oder die Focaccia – echt ein seltsam aussehendes Wort… – oder Suppe oder Käsekuchen oder Flammkuchen oder Buddha Bowl oder die vor Gluten und Kalorien nur so strotzende Pizza auch einfach nur drei der oben genannten Zutaten beinhalten darf. Bitte gib keine weiteren Obst oder Gemüsesorten hinzu, das mögen unsere ausgewählten Stars da oben nicht so.

Du kannst dafür nach Belieben eine Menge Gluten, Hack, Möhrchen, Butter, Fructose und wenn du möchtest sogar ganze zehn Eier hineingeben. Die Fantasie kennt keine Grenzen!

Wenn du es schaffst alle (!) oben genannten Zutaten in dein Rezept zu packen und trotzdem ein schmackhaftes Ergebnis auf den Teller zu bringen , dann darfst du im Herbst eine Obst- oder Gemüsesorte deiner Wahl mit in den Zutatentopf werfen. Darf auch abgefahren sein, sollte nur möglichst irgendwie saisonal zu beschaffen sein. Soll heißen: Erdbeeren aus Spanien wären nicht so cool.

Jetzt verziehe ich mich aber wieder in die Küche. Der Mürbteig für die Zitronentarte ist nämlich schon kühl, der Abend schreitet voran und der Kuchen will in den Ofen befördert werden. Bruno singt sich warm und wenn ich jetzt nicht weitermache, gibt es morgen früh keinen Tagesretter für vokabelreiche Durststrecken in Englisch oder Spanisch.

Habt es fein!

Eure Sonja

Küchensoundtrack: Bruno Mars – 24 Carrots