Stuttgart Vier mal 3 – Sommeredition: fructosearmer Auberginen-Schokoladenkuchen mit Beeren!

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Auberginen-Schokoladenkuchen mit sommerlichem Durcheinander

Auberginen. Ich kenne so einige Leute, die sich mit diesem Sommergemüse nicht so recht bis überhaupt gar nicht anfreunden mögen. Zum Teil gehöre ich selbst auch zu diesen Menschen. Ob das an deren Konsistenz liegt? Ich weiß es nicht. Ich finde Auberginen vor allem als Graffiti-Version aber wirklich extrem hübsch anzusehen! Auch sonst bin ich eine große Liebhaberin dieser wunderbaren satten, dunklen Farbe. Aubergine, das klingt in meinen Ohren wahrhaft göttlich.

Doch essen mag ich sie am aller aller ALLER liebsten in nur einer einzigen Variante, nämlich im Ofen gebacken. Das Rezept für die so simplen, aber doch so viel hermachenden Ofen-Auberginen mit Joghurt und Minze ist das mit Abstand am häufigsten von mir gekochte Rezept aus dem Buch „Reisehunger“ von Nicole Stich. Es ist simpel und schnell zubereitet, auch nach einem langen Tag oder späten Feierabend. Dicht gefolgt von gebackenem Feta mit Pul Biber und Koulourakia, den griechischen Keksen mit Sesam und Orangenschale. Ein Glück habe ich gerade einen Teller  mit Safran Risotto neben mir stehen, alles andere wäre jetzt fatal… Ja, ich weiß, am Laptop arbeiten und nebenher essen ist kacke. Kommt ja nicht allzu häufig vor bei mir.

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Zurück zur Aubergine. Denn die ist wichtiger Bestandteil der Zutatenliste für die Sommeredition von… ja, ihr ahnt es schon: Stuttgart Vier mal 3! Die Zubereitung der Tartelettes vom letzten Mal kommt mir noch gar nicht so lange her vor, aber es liegen tatsächlich schon wahnsinnige drei Monate dazwischen. Drei. Ganze. Monate. Ohne Bloggerei zwischendrin.

Dass ich lange nicht mehr geschrieben habe, merke ich dann, wenn ich mich so wie heute dann mal wieder hinsetze und es einfach sprudelt und die Finger über die Tastatur huschen obwohl ich mich erst kurz vorher noch gefragt hatte, wie ich denn nun eigentlich anfangen soll? Nach so langer Zeit ohne Schreiberei. Und urplötzlich liegen so viele Worte, so viele Buchstaben vor mir, die völlig natürlich heraussprudeln. Zack, haste dann plötzlich über 1.000 Wörter in den Laptop getippt. Ich wünschte, dass würde in den Spanisch Aufsätzen in der Schule genauso gut funktionieren.

Nein, ich habe das Schreiben entgegen eigener Ängste wohl doch noch nicht verlernt. Genauso wenig wie das Backen. Ein Glück! Denn gebacken wird hier ja quasi ständig. Schon allein all die Brote, die jede Woche durch den Ofen wandern. Dann noch diverse Tartes, die hier alle gar nicht erscheinen. Zudem habe ich meine Liebe für selbstgemachten Joghurt entdeckt, der so simpel herzustellen ist, dass ich mich nur wundern kann, wieso ich nicht eher darauf gekommen bin. Das zeige ich euch aber ein ander Mal. Ehrenwörtchen. Heute geht es nur um Stuttgart Vier mal 3.

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Auberginen-Schokoladenkuchen mit sommerlichem Durcheinander

Wie schon die letzten Male, so habe ich auch diesmal nicht die reinste Ahnung, was Judy und Anja in ihren Küchen gekocht, gebacken, gerührt oder zusammengeschüttelt haben. Ich weiß es einfach nicht. Habe nicht den leisesten Schimmer. Aber auch diesmal bin ich so neugierig wie immer, denn die Zutatenliste lässt eher auf etwas Süßes schließen als auf große Koch-Eskapaden.

Es ist immer wieder spannend, welch unterschiedliche Sichten und Rezepte hier zusammen treffen und was jede von uns aus den gleichen Vorgaben unterschiedliches zaubert. So haben wir bei einem gemeinsamen Kaffeeklatsch bei Anja neulich beschlossen, die Aktion auch im nächsten Jahr fortzuführen. Vermutlich leicht abgeschwächt, aber darüber wird dann bei einem Kuchen und mehreren Kaffees noch ausführlicher konferiert.

Die Zutaten für unsere Sommeredition sind:

Aubergine

Möhren

Kirschen

Beeren

Tomaten

Zwetschgen

Klingt zunächst sehr harmonisch, nicht wahr? Doch zeig mir mal bitte einer eine Auberginen-Möhren-Tomatentarte mit Kirscheinlage?! Ganz klar: das Ganze schreit doch nur so nach Kuchen!

Ich schusterte mir gedanklich die letzten Tage also schon so einen richtig „kalorienarmen“ Käsekuchen mit Ricotta zurecht. Weil Käsekuchen ja bekanntlich immer geht. Obendrauf dann noch weniger Kalorien in Form einer Mascarponecreme mit heftigstem Beeren-, Kirsch- und Zwetschgen-Einsatz. Das kann doch nur geil sein! Doch ich machte die Rechnung ohne Zutat Nummer 4. Da passte dann nur die Aubergine, aber eben nicht in Form eines Käsekuchens. Weil das wäre dann doch auch für mich etwas arg schräg. Mal ganz zu schweigen von der Farbe des Kuchens. Also denn, es sollte ein Auberginen-Schokoladenkuchen mit Mascarpone-Sahnecreme und wildem Beeren-Kirsch-Zwetschgen-Durcheinander sein.

Klarer Fall, dass ich den Kuchen wieder fructosearm haben wollte. Das geht in diesem Fall auch sehr einfach. Me was happy und vielleicht seid ihr es ja auch? Selbstverständlich müssen da keine Zwetschgen drauf, die sind auch nicht so wirklich Fructoseintoleranz-tauglich. Nehmt das, was euch gut tut. Ich finde vereinzelte Himbeeren, Brombeeren und Heidelbeeren genauso ansprechend, hübsch anzusehen und lecker.

Zutaten für eine 18er Springform:

1 Aubergine (ca. 250g)

3 EL Sonnenblumenöl

100g fructosearme Schokolade (z.b. Vollmilch von Frankonia)

etwas gemahlene Vanille

Prise gemahlenes Piment (ich habe ein ganzes Korn im Mörser zerstoßen)

Prise Salz

3 EL ungesüßtes Kakaopulver

3 Eier (Größe M)

50g Reissirup

100g gemahlene Mandeln

1 EL Speisestärke

Für den Belag:

200g Mascarpone

100g Schlagsahne

3 EL Trauben- oder Getreidezucker

Handvoll Kirschen

Handvoll Brombeeren

Handvoll Blaubeeren

ein paar Zwetschgen und/oder Mirabellen

Funktioniert so:

  1. Den Boden der Springform mit Backpapier belegen und die Ränder einfetten. Den Backofen auf 200 Grad vorheizen.
  2. Auberginen waschen, halbieren und mit etwas Sonnenblumenöl bestreichen. Einzeln mit Alufolie umwickeln und auf einem Backblech in der Ofenmitte etwa 30 Minuten garen. Anschließend herausholen, auspacken und etwas abkühlen lassen.
  3. Die Schokolade hacken und mit dem restlichen Öl, dem Piment und etwas gemahlener Vanille unter Rühren schmelzen lassen. Zum Schluss das Kakaopulver unterrühren.
  4. Den Ofen auf 180 Grad schalten. Das Fruchtfleisch der Auberginen mit einem Löffel herauskratzen und pürieren.
  5. Die Eier trennen und die Eiweiße mit etwas Salz steif schlagen. Ich reibe dazu meine Rührschüssel vorher noch mit einer halben Zitronen ein, das gibt gutes Karma. In einer anderen Schüssel die Eigelbe mit Reissirup und dem Auberginenpüree verrühren, die geschmolzene Schokoladenmasse unterrühren. Zuletzt den Eischnee, die gemahlenen Mandeln und die Stärke vorsichtig mit einem Teigschaber unterrühren.
  6. Den Teig in die Form geben und 30-40 Minuten auf der mittleren Schiene backen. Wenn an der Stäbchenprobe nichts mehr haften bleibt, ist der Kuchen fix und fertig. Herausnehmen, etwas abkühlen lassen und aus der Form lösen. Den Kuchen vollständig abkühlen lassen.
  7. Für den Belag die Sahne steif schlagen und unter die schon etwas aufgeschlagene Mascarpone rühren. Zucker nach Belieben hinzufügen und die Masse locker auf dem komplett ausgekühlten Kuchen verstreichen. Mit Beeren, Kirschen und was ihr mögt belegen und et voilá!

Fertig ist der kleine Kuchentraum. Ich frage mich, wieso ich nicht schon eher Schokoladenkuchen mit Aubergine gebacken habe? Der Kuchen ist dadurch wahnsinnig saftig und schmeckt absolut traumhaft. Aubergine und Schokolade zusammen mit dunklen Sommerfrüchten sind eine hervorragend zusammenpassende Kombination. So hinterher gesehen.

Außerdem ist der Kuchen glutenfrei, da ohne Mehl gebacken und in diesem speziellen Fall heißt das das genaue Gegenteil von trocken und brüchig. Ohne Zwetschgen ist er auch noch fructosearm. Hach, was will man denn bitte mehr?

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Bleibt mir nur zu sagen: Pah, was Zucchini im Kuchen kann, kann Aubergine schon lang! Probiert es aus und ihr werdet nicht enttäuscht werden.

Und nun lasst uns wie auch die letzten Male schon freudig zu den Alltagssternen und Judysdelight springen um zu sehen, was die beiden Schönes aus unserer gemeinsam zusammengeschusterten Sommer-Zutatenliste gemacht haben, wer ist dabei?

Süße Grüße

Sonja

Küchensoundtrack: Devendra Banhart – Freely

Stuttgart Vier mal 3 – Frühjahrsedition: Rhabarber Tartelettes mit Spinat, Zucchini-Knusper und Erdbeerkompott!

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Willkommen zu einer neuen Runde „Abgedrehte Kuchen, die du dir in deinen kühnsten Träumen nicht vorstellen würdest“! Es geht weiter mit der Frühjahrsedition von Stuttgart Vier mal 3, der gemeinsamen Blogaktion von Anja Alltagssterne, Judy von Judy´s Delight und mir oder auch, den drei Verrückten, die unmöglich anmutende Kombinationen für sich entdeckt haben.

Stuttgart Vier mal 3 erscheint alle drei Monate zeitgleich auf unseren Blogs. Wir kochen und backen jede allein für sich und für die jeweils anderen bis zum Schluss streng geheim vor sich hin. Welche Zutaten wählt Judy wohl aus? Bereitet Anja ein Vorspeise, ein Hauptgericht oder ein Dessert zu? Ich habe nicht die reinste Ahnung.

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Das Ganze geschieht anhand einer saisonal und möglichst regional ausgerichteten, ganz analog gemeinsam erstellten Liste an Obst- und Gemüsesorten. Vier davon sollen in einem Rezept unterkommen. Klingt einfach, isses aber nicht unbedingt. Vor allem für mich als Backblogger ist das Tätigkeitsfeld schon recht begrenzt und hat mich diesmal wirklich ins Schwitzen kommen lassen.

Genau drei Monate sind vergangen seit unserem Auftakt und meinem SüßKartoffelkuchen und es kommt mir beinahe so vor als wäre es erst gestern gewesen. Wahnsinn, wie die Zeit rennt. Das Datum hatte ich zwar immer vor Augen, doch ich bin einfach nicht von der Muse geküsst worden und wusste bis vorgestern nicht so recht in welche Richtung es diesmal kuchentechnisch bei mir gehen sollte. Ich lasse euch mal einen Blick auf unsere Frühjahrs-Zutatenliste werfen, damit ihr ein bisschen besser versteht, was die Schwierigkeit war:

Rhabarber

Bärlauch

Spargel

Lauch

Spinat

Erdbeeren

Champignons

Zucchini

JACKPOT! Ich weiß nur nicht für wen?!

Der Frühling ist zwar da und es kommt zweifelsohne immer mehr frisches Obst und Gemüse aus der Region auf den Markt, doch das erleichtert die Entscheidung für vier bestimmte Zutaten keineswegs. Unsere zur Auswahl stehenden leider auch nicht, wie ihr euch vielleicht denken könnt. Entschieden habe ich mich für Erdbeeren, Rhabarber, Spinat und getrocknete Zucchini.

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Was zum Geier sollte ich daraus nur machen? Nun, ich hätte theoretisch ein Zucchini-Spinatbrot mit Erdbeer-Rhabarber Konfitüre machen können. Hätte. Können. Ein bisschen mehr wollte ich aus der Sache dann aber doch herauskitzeln. Mit einem Brot und so einfach wollte ich mich nicht aus der Affäre ziehen. Da musste noch mehr gehen!

Vor gefühlten 32858701 Jahren hatte ich zusammen mit Miss Blueberrymuffin und Sonja vom Zauberhaften Küchenvergnügen in Dortmund bereits ein sehr leckeres Törtchen mit Spinat im Biskuit und einer leichten Zitronencreme gegessen. Das Obst stand natürlich sofort fest, denn was passt im Frühling besser zusammen als Erdbeeren und Rhabarber? Bärlauch und Spargel? Ein Törtchen mit Knoblaucharoma gefällig? Ja?

Spinat und Zucchini sind die einzigen Gemüsesorten unter den jetzigen Protagonisten, die meinem Obst einen geschmacklich dezenten Rahmen bieten konnten, so dass die – sagen wir mal – „Chicks“ unter den obigen Zutaten voll im Mittelpunkt stehen können. Aber was zur Hölle sollte ich damit anstellen, wie das alles stimmig unter einen Hut bekommen? Wie es auch für das Auge schön gestalten? Wie es ansprechend und hübsch aussehen lassen und nicht gemüsig überladen? Wie das Ganze harmonisch zusammenführen und, was am allerwichtigsten ist, das Gesamtwerk letztlich gut schmecken lassen? Nicht. Allzu. Einfach.

Mein erster Kuchen war dermaßen irritierend für das Auge, dass ich es nicht über mich gebracht hätte meinen Spinat-Cheesecake mit Zucchini-Knusperboden hier auf den Blog zu stellen. Obwohl er sehr lecker schmeckt! Das Problem daran war nur, dass er schlichtweg wie eine herzhafte Quiche mit Schnittlauch aussah. Kennt ihr das, wenn Geschmack und Aussehen so vollkommen voneinander abweichen, dass euer Kopf einfach nicht damit klar kommt?

Für den Fall, dass dieses Experiment nicht so klappen sollte, wie ich mir das vorstellte, hatte ich mir die Zutaten extra noch doppelt gekauft ehe ich am Ende ohne da stehe. Man weiß ja nie. Und immer dann, wenn nichts schief gehen darf/soll, geht natürlich am allermeisten schief. Ihr kennt das.

Wegen der Arbeit wusste ich schon, dass es so oder so auf eine Nachtschicht hinauslaufen würde, aber dass ich um 0:30 Uhr mit einem fertigen Kuchen dastehen würde, auf den ich einfach nicht klar komme, hat mir kurz die Panik ins Gesicht geschrieben. Viel Zeit war nicht mehr und eine Kreation musste unbedingt her. Auf keinen Fall wollte ich mich von diesem Kuchen und vor dieser Herausforderung unterbuttern lassen.

Im hinterletzten Eck schlummerte da noch die Idee von Mürbteig-Tartelettes, aber das Zucchini-Unterbringungs-Problem hatte ich noch immer nicht gelöst. Bis es mir dann um 1 Uhr morgens wie Schuppen von den Augen fiel. Ich brauchte einen Rahmen für den Rhabarber und zum Törtchen mache ich mein heiß geliebtes Erdbeerkompott!

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Okay Sherlock, dann packen wir die getrockneten Zucchini in Streusel (was für mich insofern total neu ist, als dass ich einfach keine große Streuselfreundin bin) und den Spinat dann in den Mürbteig! Gut, das könnte klappen. Ich fing also an zu kneten und zu beten, es musste einfach klappen und es musste einfach lecker schmecken. Vor allem musste es diesmal auch fructosearm werden. Kann nicht sein, dass das nicht klappt.

Und es klappte! Am Rande des Wahnsinns hätte ich sonst auch für nichts garantieren können. Es gab einfach keine andere Option. Ich kochte dann direkt um  halb 3 in der Frühe noch das Kompott, beseitigte das schlimmste Chaos und warf mich um 3 Uhr morgens ins Bett.

Das schlimmste war jedoch, dass ich mit dem Probieren warten musste bis die Fotos gestern früh im Kasten waren… Ich hatte ja nur vier Tartelettes und brauchte potentiell alle vier für die Fotos. Das ist wirklich Käse. Hartes Foodblogger Leben. Ein Glück hat es sich gelohnt und jetzt kann ich sehr zufrieden und geschafft sagen:

JA, es ist möglich aus Rhabarber, Zucchini, Erdbeeren und Spinat ein äußerst leckeres Törtchen hinzubekommen!

Zutaten für vier Tartelettes á 13cm:

Teig:

250g Mehl

125g kalte Butter, gewürfelt

70g Getreidezucker

1 Ei

Handvoll Spinat (gewaschen und in der Küchenmaschine zerkleinert)

Streusel:

10g getrocknete Zucchinischeiben (z.B. von PÄX)

50g Mehl

30g weiche Butter

25g Getreidezucker

Msp. gemahlene Vanille

Füllmasse:

4 mitteldicke Stangen Himbeer-Rhabarber (den müsst ihr nicht schälen)

4 EL Getreidezucker

50g weiche Butter

90g Getreidezucker

Prise Salz

1 Ei

1 1/2 TL Backpulver

90g Mehl

Erdbeerkompott:

500g Erdbeeren

4 EL Getreidezucker

Saft einer halben Limette

Vanilleschote

  1. Für den Mürbteig Mehl, Zucker und Butter miteinander verkrümeln. Das Ei hinzugeben und zu einem geschmeidigen Teig kneten, zuletzt den gehäckselten Spinat unterkneten. Den Teig evtl. kurz in den Kühlschrank stellen.
  2. Die getrockneten Zucchinischeiben mit dem Nudelholz verkloppen bis sie sich freiwillig (ver)krümeln. Dann alle Zutaten miteinander zerkrümeln und beiseite stellen.
  3. Zuerst den Rhabarber waschen und in Scheibchen schneiden. Wenn ihr Himbeer-Rhabarber habt, dann müsst ihr ihn nicht schälen. Falls ihr normalen Rhabarber nehmt, empfiehlt sich das unbedingt. Den Rhabarber zusammen mit vier Esslöffeln Getreidezucker vermischen und zum Saft ziehen beiseite stellen
  4. Butter, Zucker und Prise Salz mit dem Handmixer verrühren, dann das Ei hinzugeben und unterarbeiten. Mehl und Backpulver mischen und ebenfalls unter den Teig ziehen. Den Backofen auf 180 Grad vorheizen.
  5. Die Tartelette-Förmchen buttern und mit dem Mürbteig auskleiden. Ist er nicht willig, drückt ihr ihn einfach hinein. Jetzt die Füllmasse gleichmäßig auf die Förmchen aufteilen und verstreichen. Die Rhabarberstückchen darauf verteilen und zuletzt die Streusel darauf geben. Da ich, wie schon erwähnt, keine riesige Streuseltante bin, habe ich nicht die gesamte Streuselmenge verbraucht. Das könnt ihr aber handhaben wie ihr mögt.
  6. Die Tartelettes auf der mittleren Schiene ca. 25 Minuten backen, dann den Ofen ausschalten und einen Spalt weit offen lassen. Die Küchlein langsam kalt werden lassen. FERTIG!
  7. Die Erdbeeren waschen, putzen und das Grün entfernen. Zusammen mit dem Getreidezucker in einen Topf geben und sanft erwärmen. Nach etwa 5 Minuten sollten die Beeren schon etwas Saft gelassen haben. Weitere 5 Minuten köcheln lassen und anschließend mit einer Gabel zerdrücken. Das Kompott weitere 15 Minuten sirupartig einköcheln lassen, dann entweder in ein sterilisiertes Glas oder eine Tupperdose umfüllen. Das Kompott esse ich auch gerne morgens im Naturjoghurt, schmeckt tausendmal besser als fertiger Erdbeerjoghurt!

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Entschuldigt heute so viel Text, aber erstens erfolgt das ganze aus Gründen und zweitens hat sich die letzten Wochen auch ganz schön viel Text in mir angestaut und der muss raus.

Das beste an diesen Küchlein ist, und sie wurden gestern bei der Gitarrensession im Schlosspark mit Freunden allgemein abgenickt, dass ihr sie selbstverständlich auch mit ganz normalem Haushaltszucker und auch ohne Spinat und ohne Knusperzucchini zubereiten könnt. Alltagstauglichkeit ist schließlich immer ein wichtiger Faktor und nicht jeder hat Bock auf ausgefallene Extra-Ingredienzen. Versteh ich total gut.

Aber wisst ihr was? Letztendlich ist es dann komplett mit mir durchgegangen: aus den „Erdbeerabfällen“, also den zuvor absolut brutal abgetrennten Köpfen und dem Grün der Erdbeeren habe ich auch noch einen Tee zubereitet. Und ihr könnt das ebenfalls, wenn ihr es ebenso schön findet, am besten alles von einer Frucht zu verwerten.

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Wie das geht? As easy as this:

Grün und evtl. noch daran hängendes Fruchtfleisch auf einem mit Backpapier ausgelegten Backblech bei 120 Grad 50 Minuten trocknen. Fertig ist der Erdbeerblätter Tee! Anschließend in einem hübschen Weckglas aufbewahren oder sich zum Kuchen gleich einen Tee aufbrühen.

Kleiner Tipp: Ich empfehle noch etwas Fruchtfleisch am Grün zu lassen und es so zu trocknen. Das gibt dann noch etwas mehr Erdbeeraroma.

So, das reicht dann nun aber mit der Experimentalküche für heute oder vielleicht auch direkt für diesen Monat. Man soll es ja nicht immer gleich übertreiben, hab ich gehört. Man soll auch mal die Füße still halten, hab ich gehört. Wobei… das geht nicht, denn mich interessiert ja brennend was Judy und Anja aus unseren Frühjahrszutaten gezaubert haben!

Bis bald,  habt es gut!

Eure Sonja

Küchensoundtrack: Devendra Banhart – Baby

Happy Baking: fructosearme und glutenfreie Schokoladen-Macadamia Flans!

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Hi! Ja, ich bin es wirklich! Ich schicke euch heute ein kurzes Hallo aus der Versenkung und inmitten von Hausaufgaben, Klausurvorbereitung, Klausurnachbereitung, Vokabel Lernerei, meiner bevorstehenden Spanientrip-Planung und der Arbeit, die mich die letzte Zeit etwas arg unter sich verbuddelt haben. Geplant war das so nicht, aber nun ja… so ist das eben von Zeit zu Zeit, nicht? Manchmal genieße ich dann auch lieber den Moment anstatt wieder Stunden vor dem Laptop zu sitzen. Wenn der Sommer und die Ferien erst einmal da sind, wird sich das sicher wieder ändern, denn nicht nur die Kamera fehlt mir sehr…

Natürlich bin ich heute nicht mit leeren Händen aufgekreuzt. Nein, ich habe euch heute fructosearme und glutenfreie Macadamia Flans mitgebracht. Frisch aus dem Ofen! Der Hals kratzt gerade, doch die Wohnung duftet ganz wunderbar nach Schokolade. Und Schokoladenduft bringt sicherlich mehr als Kräuter zu inhalieren und macht ganz nebenbei enorm glücklich.

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Heute geht es tatsächlich in die dritte Runde der sich wohl langsam zum alljährlichen Ereignis entwickelnden Wanderbuchaktion meiner lieben Freundin Karen von Karens Backwahn. Bei ihr ist der Blogname Programm und ich freue mich auch dieses Jahr wieder mit einem Beitrag dabei zu sein, danke Karen! Das Buch habe ich diesmal von der lieben Nici von Klitzekleinfein zugeschickt bekommen, die einen sündhaft aussehenden Kakaokuchen mit exotischen Früchten gebacken hat. Davon könnte ich nun auch fünf Stück vertragen.

Wer hat denn hier schon einmal glutenfrei gebacken? Ich habe oft das Gefühl, dass das Ganze zwangsläufig meist in furztrockenem (sorry, not sorry!), endlos staubendem Gebäck endet, was immer sehr schade ist. Sehr ungern benutze ich dafür auch diese fertigen glutenfreien Mehlmischungen, weil ich stark das Gefühl habe darin liegt der Hund begraben. Dem Mehl fehlt es selbstverständlich am „Kleber“ und an der Geschmeidigkeit von herkömmlichem, nicht glutenfreiem Mehl und das merke ich hier einfach ganz besonders. Vermutlich würde ich mich backtechnisch nicht anders als dieses Fertigmehl verhalten, wäre ich 7 Tage durch die Atacama Wüste gepilgert.

Das Buch „Happy Baking“ des GU Verlags möchte das genaue Gegenteil davon beweisen und schafft das bislang auch. Franziska Schweiger, von der ich bereits ein sehr schönes Plätzchenbuch mein Eigen nennen darf, zeigt wie es richtig geht. In dem Buch sind viele Tipps enthalten, mit denen man schön saftige und alles andere als staubtrockene Teige zaubert.

Kreatives Backen geht nämlich auch sehr gut „ohne“, ich weiß das. Das Buch beantwortet Fragen nach dem richtigen Aufgehen von glutenfreiem Hefeteig oder welche zunächst vielleicht ungewöhnlichen Mehle man abseits der fertigen Mischungen verwenden kann. Und da ist vieles möglich. Sie zeigt wie man glutenfreien Mürbe- und Rührteig herstellt, aber auch wie man einen schönen Hefe- oder auch Biskuitteig hinbekommt.

„Happy Baking“ ist Ratgeber und Backbuch in einem, wie das im Idealfall eben sein sollte und ich bin mir ganz sicher, dass jede glutengeplagte Person sich unheimlich über einen Kuchen aus diesem Buch freuen würde, eben weil der Markt bei weitem noch nicht das beste aus glutenfreiem Gebäck herausgeholt hat. Ein Markt, der in Sachen Fructose Intoleranz bislang auch noch nicht sehr viel mehr als ein verhaltener Witz ist. Ich denke jede/r Betroffene wird mir da zustimmen.

An glutenfreien Hefe- sowie Mürbteig habe ich mich bislang noch nicht getraut. „Ohne“ backen ist zweifelsohne ein sehr spannendes Feld. Deshalb freue ich mich auf weitere Experimente der zwar eher seltenen, aber nicht unmöglichen Kombination aus glutenfrei und fructosearm. Es ist doch immer schön, wenn man mehrere Problemfälle so einfach wie heute lösen und damit jemand anderen oder auch mal sich selbst glücklich machen kann. Auf geht´s, Kinners!

Zutaten für 4-6 ofenfeste Förmchen:

80g Macadamia Nüsse

130g fructosearme Zartbitterschokolade

110g Butter

abgeriebene Schale einer Bio-Orange

4 Eier (L)

150g Getreidezucker

2 TL Speisestärke oder Johannisbrotkernmehl

Prise Meersalzflocken

etwas zusätzliche Butter sowie Kakaopulver zum Ausstreuen der Förmchen

Funktioniert so:

  1. Die Förmchen mit Butter einfetten und mit Kakaopulver ausstreuen. Die Macadamia Nüsse in einer beschichteten Pfanne ohne Fett leicht anrösten, dabei immer wieder schwenken damit sie nicht verbrennen. Herausnehmen und abkühlen lassen. Anschließend fein mahlen. Durch das Rösten bekommen die Nüsse mehr Aroma.
  2. Die Schokolade grob hacken und mit der Butter im Wasserbad schmelzen. Die geriebene Orangenschale mit hineingeben, einmal umrühren und zur Seite stellen. Währenddessen den Ofen auf 200 Grad vorheizen.
  3. Eier, Zucker und die Prise Salz mit einem Schneebesen von Hand kurz verrühren. Die gemahlenen Nüsse mit der Speisestärke vermengen und unter die Eiermasse ziehen. Zum Schluss noch die geschmolzene Schokolade unterheben.
  4. Den Teig in die Förmchen füllen und auf der mittleren Schiene etwa 15-20 Minuten backen. Der Teig sollte souffléartig aufgehen und wird hinterher wieder etwas in sich zusammenfallen. Wer auf Nummer Sicher gehen möchte, kann auch eine Stäbchenprobe machen. Der Teig ist innen saftig und weich, sollte jedoch trotzdem nicht mehr am Stäbchen hängenbleiben. Fertig!

In dem Buch sind zwar noch eine Menge mehr und auch jahreszeitlich viele noch passendere Kuchen mit Beeren enthalten, jedoch hatte ich für diese Küchlein schon alles zur Hand und das hat letztlich den Ausschlag für mich gegeben ihnen den Vorzug zu geben.

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Sie sind wahnsinnig einfach fructosearm abzuwandeln, da ich vermute, dass auch andere Fructose Intolerante diese Zutaten bereits im Vorratsschrank haben. Sie sind fix zusammengerührt und machen dafür einiges her, vorallem wenn man mit dem Löffel in ihr fluffiges Innenleben gerät. Huch!

Die inneren Werte zählen manchmal eben doch! Und da ich mir das Ganze nun selbst eingebrockt habe, gehe ich es nun auf dem Balkon und in der Sonne mit einem Kaffee auslöffeln. Hach, das Leben kann ja SO anstrengend sein…

Das Buch gebe ich hiermit weiter an meine quasi die-Straße-runter-Nachbarin Lisa von What´s Cooking, Lisa? und bin gespannt, welches Rezept sie sich wohl aus dem Buch aussuchen wird.

Vielleicht ja die Blaubeer Tarte mit Ricotta und Zimt oder aber die wirklich unverschämt gut aussehende Aprikosentarte mit Quark-Öl Teig? Die wäre es bei mir auch beinahe geworden.

Habt es fein,

Eure Sonja

Küchensoundtrack: Douglas Dare – Caroline

Stuttgart Vier mal 3 – Winteredition: SüßKartoffelkuchen mit Blutorangen und Rote Bete Guss!

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Was passiert, wenn drei Stuttgarterinnen sich dazu entschließen 4x im Jahr gemeinsame Sache zu machen und darüber zu bloggen ohne dabei jeweils zu wissen, was die anderen im Schilde führen? Stuttgart Vier mal 3!

Gemeinsam mit Anja von Alltagssterne und Judith von Judysdelight wird ab sofort alle drei Monate zu jeder Jahreszeit gemeinsam ein Rezept gebloggt. Anja und Judith schreiben, kochen und backen querbeet, bei mir ist das herzhafteste der Gefühle, zumindest hier auf the whitest cake alive, wie ihr wisst, selbst gebackenes Brot. Einen Kuchen mit gleich vier der jeweils zur Auswahl stehenden Zutaten zu kreiren wird oft eine Herausforderung sein und genau das reizt mich daran. Es wird also bestimmt öfter ungewohnt zugehen, manchmal ganz unmöglich und nicht immer geht das fructosearm.

Gemeinsam haben wir Anfang des Jahres für Frühling, Sommer, Herbst und Winter eine ganz analoge Liste mit saisonalem und im Idealfall regionalem Obst und Gemüse erstellt, von der jede sich vier beliebige Zutaten aussucht, aus denen sie ein Rezept schustert. Ob herzhaft, süß, Vor- oder Nachspeise ist dabei ganz der eigenen Kreativität überlassen.

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Das spannende daran ist, dass keine von uns weiß, was die andere aus diesen beliebigen Zutaten eigentlich zaubern wird. Natürlich auch nicht, aus welchen Zutaten der Liste sie etwas zubereitet. Das Ganze ist also auch für uns eine komplette Überraschung und ich gestehe, dass ich jetzt wirklich sehr gespannt auf die Rezepte der beiden bin!

Ihr merkt es schon, Upside Down Kuchen haben es mir angetan. Und ganz besonders mag ja immer auch ein bisschen schräge Kuchen, denen man ihren sogar eventuell verrückten Inhalt einfach niemals ansehen würde. Auf diesem Weg kann man eine Menge Gemüse in den Kuchen schmuggeln und niemand würde einem je auf die Schliche kommen, ha!

Die zur Auswahl stehenden frischen Zutaten in dieser Jahreszeit und für die erste Ausgabe von Stuttgart Vier mal 3 muten auf den ersten Blick nicht gerade kuchentauglich an:

Pastinaken/Schwarzwurzeln/Topinambur/Steckrüben

Weißkohl/Rosenkohl/Rotkohl/Wirsing

Zitrusfrüchte

Kartoffeln/Süßkartoffeln

Rote Bete

Ja, also wenn sich daraus mal nichts machen lässt, dann weiß ich auch nicht?! Der Himmel für Kuchenliebhaberinnen…

Nun entgegen eurer vermutlich rollenden Augen hatte ich meine Favoriten trotzdem schnell zusammen und es hat funktioniert. Sehr gut sogar. Zumindest nachdem ich aufgegeben habe, den Teig mit Rote Bete Pulver Pink färben zu wollen. Ich habe so viel Positives gehört, aber wieso zum Geier bleicht das Zeug beim Backen so sehr aus? Dazu kann ich nach zwei gescheiterten Kuchen echt nicht raten.

Dieser kleine Kuchen mit Süßkartoffeln, Kartoffeln, Blutorangen und Zuckerguss mit Rote Bete ist der mit Abstand saftigste Kuchen, den ich seit langem gegessen habe. Ohne Scheiß. Das schon sollte der alleinige Grund sein, ihn genau jetzt nachzubacken.

Zutaten für eine 18cm Form:

1 Bio-Blutorange

etwas Rohrohrzucker zum Karamellisieren

150g SüßKartoffeln, vorgekocht und abgekühlt

3 Eier (L)

Prise Salz

25g Puderzucker

1/2 TL Speisestärke

70g Rohrohrzucker

80g gemahlene, blanchierte Mandeln

1 EL Grieß

1TL abgeriebene Orangenschale

1 TL Zitronensaft

2 TL Rote Bete Pulver

Puderzucker

Funktioniert so:

  1. Die Blutorange heiß waschen und in Scheiben schneiden. Diese mit etwas Rohrohrucker in einer Pfanne bei mittlerer Hitze karamellisieren, die Scheiben dazu immer wieder umdrehen und mit Zucker bestreuen. Anschließend beiseite stellen.
  2. Den Ofen auf 180 Grad vorheizen. Den Boden einer kleinen Springform mit Backpapier auslegen, die Ränder fetten.
  3. Die vorgekochten SüßKartoffeln entweder mit einer Gabel zerdrücken oder mit einer Gemüsereibe raspeln. Die Eier trennen und das Eiweiß mit der Prise Salz steif schlagen. Puderzucker mit Stärke vermischen und ebenfalls unterheben.
  4. Die Eigelbe mit Rohrohrzucker cremig schlagen. Gemahlene Mandeln, Grieß und Orangenschale zusammen mit den geraspelten Kartoffeln zum Teig geben und kurz unterheben. Anschließend den Eischnee vorsichtig mit einem Teigschaber unterrühren.
  5. Die karamellisierten Blutorangenscheiben auf dem Boden der Springform anordnen. Den Teig darauf geben und glatt streichen. Der Kuchen wird jetzt auf der mittleren Schiene 25-30 Minuten gebacken. Bitte habt ein Auge auf ihn, wenn er oben zu dunkel wird, sollte er mit Alufolie abgedeckt werden. Nach erfolgreicher Stäbchenprobe den Ofen ausschalten und den Kuchen darin auskühlen lassen.
  6. Für den Guss alle Zutaten verrühren und über die Kuchenstücke geben.

Gerne könnt ihr den Kuchen auch in einer Standardform backen, dafür dann einfach die Zutatenmenge verdoppeln. Zum Probieren fand ich eine kleine Form angebracht und der Kuchen sieht in der Größe wirklich sehr hübsch aus. Definitiv werde ich ihn öfter backen, denn an Saftigkeit ist er kaum zu überbieten.

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Ich bin glücklich, mich auf dieses Experiment eingelassen zu haben und brachte den Kuchen vergangenen Sonntag auch zur Geburtstagssause meiner kleinen Nichte mit. Nun, er hat die „Auswärtsprobe“ bestanden. Mit Bravour! Ich bin mir GANZ sicher, dass er es euch genauso sehr antun wird wie mir. Kuchenliebhaberinnen-Ehrenwort.

So und jetzt lasst uns doch mal das Geheimnis lüften, was Judith und Anja zur Winterausgabe von Stuttgart Vier mal 3 servieren! Zu Judith´s Beitrag geht es hier entlang und Anja´s finden wir dort drüben.

Ich schnappe mir noch eben ein Stückchen Kuchen, drehe Kakkmaddafakka auf, deren Song die Sonne mindestens genauso sehr aufgehen lässt wie der kleine SüßKartoffelkuchen mit Rote Bete Glasur hier.

Habt es gut,

Sonja

 

Küchensoundtrack: Kakkmaddafakka – Dro So